Fast Anderthalb Jahre durchgehalten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kostenloses Sprudelwasser riecht auch nur manchmal merkwürdig.
Daumen hoch.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles... außer das Sprudelwasser.
Verbesserungsvorschläge
„Was ich sicht sehe ist nicht da" einfach weiter so ist, ja eh egal.
Arbeitsatmosphäre
Viel zu laut und kein Platz, das Arbeiten im Labor gleicht an Callcenter. Jede 5 Minuten wird man durch andere Abteilungen aufgehalten, weil niemand einen Durchblick durch das Chaos hat. Da es kein Lagerplatz für Laborutensilien gibt, stehen sie teilweise auf den Arbeitsplätzen herum.
Überstunden und das Übernehmen von fremden Aufgaben wird nicht wertgeschätzt.
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Work-Life-Balance
Lebe für die ARBEIT und NUR für die ARBEIT. Zitat „Mann kann auch mal der Firma was zurückgeben", damit wurde Mehrarbeit und Wochenendarbeit gerechtfertigt.
Karriere/Weiterbildung
Nach wiederholter Bitte um Schulungen bezüglich der Analysengeräte werden leere Versprechungen gemacht und das Thema wird totgeschwiegen. Unter „Weiterbildung“ versteht man hier leider nur das Lesen von Gebrauchsanweisungen.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist für den Arbeitsaufwand und für die irreversiblen Schäden an meiner mentalen Gesundheit sehr viel zu niedrig
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Geheimhaltungsklause verbietet mir darüber zu sprechen
Kollegenzusammenhalt
Ich kann nur für das Labor sprechen und wirklich vereinzelt Mitarbeiter aus anderen Bereichen. Der Zusammenhalt innerhalb der Schicht war magisch und war das einzige was einen daran hindert mental abzusteigen. Das ist auch das EINZIGE, was gut an dieser Firma war. Alle anderen Abteilungen schauen auf das Labor herab und verhalten sich dementsprechend.
Umgang mit älteren Kollegen
Ob 20 oder 2 Jahre Berufszugehörigkeit, macht zum Glück keinen Unterschied. Hier wird gleich schlecht behandelt, das mag auch sogar der einzige Punkt sein, wo Gleichberechtigung herrscht.
Vorgesetztenverhalten
Ich weiß nicht, wo ich beginnen oder aufhören soll. Es gibt im deutschen Sprachgebrauch keine passenden Adjektive für das Verhalten von den Vorgesetzten. Wirklich UNTERSTE Schublade gaaaanz hinten links.
Arbeitsbedingungen
Fangen wir oben an, zwei Mitarbeiter an einem Arbeitsplatz. Es sind nicht genügend PC-Arbeitsplätze vorhanden. Tischarbeitsplätze sind oft zugestellt mit diversen Geräten oder ähnlichem. Schutzausrüstung (PSA) wird auch hier wieder mal kleingeschrieben (zu teuer), es wird außer einer Schutzbrille für nichts gesorgt und wenn man zu viele EINMAL-Handschuhe verbraucht wird man gebeten doch bitte nicht so viele EINMAL-Handschuhe zu benutzen. Arbeitskleidung ist auch ein (kleines Thema), es wird nicht nach der Kleidergröße gefragt:„Ob groß oder klein, Größe 42 wird es schon sein". Auch ein Brennpunkt-Thema in dieser Firma sind Namensschilder. Ich habe fast anderthalb Jahre hier gearbeitet und ich hatte auch nach mehrmaligem nachfragen kein Namensschild bekommen. Ich weiß nicht, wo ihr das Gerät dafür aufbewahrt, aber es MUSSS ein wirklich anstrengender und langer Weg dorthin sein, wenn man meine wiederholte Bitte um ein Namensschild so lange ignoriert.
Kommunikation
Es wird grundsätzlich nicht mit, sondern über einen gesprochen. Fast täglich hört man aus dem Büro der Vorgesetzten wie über einen hergefallen wird, benehmen wie im Kindergarten und sowas von seinem vorgesetzten grenzt an Mobbing.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist schon ein tolles Wort, oder? Die Vorgesetzten hier sollten die Definition dieses Wortes vielleicht mal in einem Lexikon nachschlagen oder an einem Seminar diesbezüglich teilnehmen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben im Labor sind vielfältig und tatsächlich manchmal sogar ganz spannend und abwechslungsreich. Leider natürlich viel zu viel für so ein kleines Team.