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Kita Hansekinder Mühlenkamp gGmbH Erfahrungsbericht

  • 29.Juni 2019
  • Mitarbeiter

Hier wird Wertschätzung klein geschrieben.

1,15

Arbeitsatmosphäre

Wer wirklich seinen Job liebt, sollte einen Bogen um diese Kita machen. In dieser Kita kann man nicht arbeiten, da der Alltag von Druck, Lästerreien, Negativität und Demotivaton geprägt ist. Durch den mangelhaften Personalschlüssel ist Stress und Unzufriedenheit vorprogrammiert. Statt mit ausgebildeten Fachkräften zu arbeiten, werden Aushilfen, Praktikanten und fremde Leute aus Social Media eingestellt. Führungskräfte lassen sich nur blicken, wenn sie an einem Druck lassen oder kontrollieren wollen. Leider wird das Arbeitsklima durch die unprofessionelle Haltung der Führungskräfte schwer belastet.

Vorgesetztenverhalten

Keine kompetente Führungskräfte, da sie kaum präsent und zu unreif für eine leitende Position sind. Parteiisch, keine Empathie und es wird alles gleich persönlich aufgenommen. Abmahnungen sind keine Seltenheit. Männer werden bevorzugt und gerne gesehen. Die Wertschätzung gegenüber dem pädagogischen Personal fehlt, was sich sehr negativ auf das Arbeitsklima auswirkt. Wenn man das Gespräch sucht, wird man eiskalt abgewiesen oder mit leeren Versprechungen wieder zurück geschickt. Wenn man ernstzunehmende Kritikpunkte wie "mangelnde FACHKRÄFTE" anspricht kommen enttäuschende Aussagen wie " Hauptsache irgendeine erwachsene Person steht im Raum". Da fühlt man sich als jahrelang ausgebildete Fachkraft nicht wertgeschätzt! Die Kinder und Mitarbeiter stehen leider an letzter Stelle und das dürfte niemals  in einem sozialen Bereich so sein!

Kollegenzusammenhalt

Ohne unseren Zusammenhalt, wäre "das Schiff wahrscheinlich schon gesunken". Bei den meisten Kollegen besteht Zusammenhalt innerhalb der eigenen Gruppe. Man kann sich auf seine eigene Gruppe verlassen, aber leider nicht auf das gesamte Team.

Interessante Aufgaben

Der Beruf an sich hat viele interessante Aufgaben. Leider kann man davon nicht viel ausüben. Man ist ständig unterbesetzt und die Räumlichkeiten bieten wenig Abwechslung. Dadurch entstehen: Kaum Möglichkeiten für pädagogische Angebote, kein Außengelände, keine Zeit für Elterngespräche etc. Man ist nur damit beschäftigt, irgendwie noch die Grundbedürfnisse der Kinder in dieser Katastrophe zu befriedigen.

Kommunikation

Kommunikation ist das A und O. Das wird immer wieder gesagt und so ist es auch weiterhin. Jedoch wird hier "Schweigen ist Gold" bevorzugt. Probleme werden nicht auf direktem Wege angesprochen, sondern lieber eher stillschweigend an Dritte weitergegeben. Sehr schlechte Absprachen, sodass leider am Ende die Kinder die Leidtragenden der schlecht kommunizierten Situationen sind. Kommunikation würde stattfinden, wenn weniger mit Handys in den Gruppen gearbeitet wird. Der Ton macht weiterhin die Musik und das fehlt leider im gesamten Haus, denn der unfreundliche Tonfall gegenüber Mitarbeiter und Kinder ist erschreckend! Eltern werden nicht über wichtige Dinge informiert und es wird alles schöngeredet. So kann und darf das nicht weitergehen!

Gleichberechtigung

Man merkt wer privat mit der Leitung in Kontakt steht. Mitarbeiter werden nach persönlicher Sympathie beurteilt.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere Kollegen. Die jüngeren Kollegen haben die Älteren immer mit Respekt behandelt und versucht sie in bestimmten Situationen zu entlasten. Unter den Kollegen herrschte gegenüber älteren Mitarbeitern ganz viel Empathie, was man leider seitens der Führungskräfte nicht behaupten kann. Resepekt gegenüber allen Altersgruppen müsste in einer Kita eine Selbstverständlichkeit sein.

Karriere / Weiterbildung

Gerade als Berufsanfänger sollte man seine Zeit hier nicht verschwenden. Professionelle Fachkräfte mit tollen Fähigkeiten werden nicht gesehen. Aufstiegschancen sind nicht vorhanden. Man kann nach einer Fortbildung fragen, aber der Traum an einer teilnehmen zu können ist aufgrund des Personalmangels nie möglich.

Gehalt / Sozialleistungen

Da es sich um eine private Kita handelt, hält sich die Kita mit dem Gehalt eher bescheiden. Im Gespräch muss man "verhandeln". Wenn man am Anfang gut verhandelt, wird einem auch die Fahrkarte zum Teil bezahlt. Das wird aber das erste und letzte Gespräch sein, denn weitere Gespräche was z.B. Gehaltserhöhung usw. angeht werden abgelehnt.

Arbeitsbedingungen

Die Kita hat kein Außengelände und befindet sich auf zwei Etagen. Die Räume sind sehr eng und klein. Besonders im Sommer ist der Aufenthalt in der Kita eine große Qual für Groß und Klein. Spielplätze befinden sich in der Nähe, doch um die erreichen zu können, bräuchte man fahrtüchtige Kinderwagen, besonders für die Krippenkinder. Kaputte Spielsachen werden nicht ersetzt, ab und zu werden Spenden von den Eltern akzeptiert. Aufgrund der täglichen Probleme wie z.B. Kräftemangel, kaputte Kinderwagen, wenig Bastelmaterial, zu enge Räumlichkeiten, sind die Arbeitsbedingungen nicht gut und man ist gezwungen fast jeden Tag desselbe zu machen. Ausflüge kann man vergessen. Kein Freiraum für Ideen und Vorschläge.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Man kann den Müll nicht trennen, da die notwendigen Mülltonnen nicht vorhanden sind.

Work-Life-Balance

Der Dienstplan ändert sich kurzfristig, sodass man sehr flexibel sein muss was Arbeitszeiten angeht. Überstunden können nicht abgebaut werden. Verfügungszeiten können wegen Personalmangel nicht genommen werden, daher entsteht viel Aufopferung der Freizeit. Kurzfristiges Einspringen von Früh- und Spätdiensten am selben!! Tag kommt auch mal vor.

Image

Image ist leider nicht mehr zu retten. Zu viele betriebliche Probleme haben sich in der Außenwelt verbreitet. Die Homepage verspricht Sachen, die aber seit Jahren nicht mehr aktuell sind.

Verbesserungsvorschläge

  • Alle unprofessionellen und parteiischen Mitarbeiter/Führungskräfte müssen aussortiert werden. Neue Leitung die Empathie, Wissen und Reife als Führungsposition beherrscht, wäre vom Vorteil. Einsatzbereitschaft innerhalb der Gruppen würde Licht ins Dunkle bringen. Es wäre ein großer Schritt für die Kita, wenn man ein Konzept hätte. Bitte auch auf Papier. Fachkräfte einstellen, statt mit Aushilfen zu arbeiten. Denn die Arbeit mit Kindern verlangt eine hohe Verantwortung! Jahressonderzahlungen wären toll. Erfahrenen Mitarbeitern sollten die Türen geöffnet werden. Eine Kita sollte auch wie eine Kita aussehen dürfen.

Pro

Bei Notfällen ist der Gang zum Arzt innerhalb von Sekunden möglich, da sich die Kita in einem Gebäude mit Ärzten befindet.

Contra

Keine Aufstiegschancen. Mangelnde Hygiene in der Kita. Arbeitszeiten. Das schlimmste von allem, es geht in der Kita nicht um das Wohl der Kinder!

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00
  • Firma
    Kita Hansekinder Mühlenkamp gGmbH
  • Stadt
    Hamburg
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige