Ihr Unternehmen?

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GAG 
Klausdorf 
gGmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Fördergelder vom Staat für Arbeitsintegration wurden nach eigenem Ermessen eingespart mit Folgen für Maßnahmenziel

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Zossen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Standort Luckenwalde. Wenn der stark kettenrauchende Filialchef Laune hat, dann werden Fördermittel ausgegeben, ansonsten eingespart. Problematisch im Marketingbereich dieses Modelprojektes Stromsparcheck. Da lokal längst alle Privathaushalte abgegrast waren, hätte man mit dem PKW entsprechend die umliegenden Orte anfahren müssen. Die Fördergelder haben PKW-Fahrten in vernünftigen Abständen(z.B. 1 oder 2 Mal pro Woche) vorgesehen, andere Filialen haben uns das bestätigt. Nur in Luckenwalde sollte hier eingespart werden.

Die Folge war, dass das Projekt zu liegen kam und im Wesentlichen die Zeit nur abgesessen werden konnte.

Ich empfand es als skandalös, dass für die Gelder, die letztlich vom Staat kommen allein schon die Möglichkeit besteht, die Zeit auch mit Nichtstun oder banalsten Hilfsaufgaben zu verbummeln. Doch es scheint keine wirklich interne Kontrolle zu geben, die authentisch die Verhältnisse benennt.

Dies führte dann mehr und mehr zu einer Erledigung des Arbeitsverhältnisses. Nach einer Beschwerde bei der Arbeitsagentur und mehrfachen Aufforderungen meinerseits erfolgte die Vertragsauflösung in der Probezeit.

Die angeblich gemeinnützige Einrichtung ist auch bereits stark politisch eingestellt. Viele Ukrainerinnen die plötzlich auf dem selbstverständlichen Weg einer festen Büroanstellung sind, während bei anderen nicht mal Rücksicht genommen wurde, ob in deren Leben ein erträgliches Einkommen existiert.

Der Luckenwalder Filialleiter, seine rauhstimmige Sekretärin sowie vor allem die Ukrainerinnen sind auch die, die am allerstärksten Rauchen. Ständig stehen diese draußen zum Rauchen. Man genehmigt sich Extrapausen und geht für ständig erfolgende Kleingespräche regelmäßig raus zum Rauchen. Vor allem wenn draußen die Temperaturen auszuhalten sind.

Das fiel auch schon so sehr während der Arbeitszeit auf. Die Raucher fühlen sich im Recht und werden schnell aggressiv und ungehalten, wenn das Thema Rauchpausen erwähnt wird, oder spürbar wird, dass der Gestank Nichtraucher stört und eine Abneigung gegen das Rauchen besteht. Das allein hatte dort das Potential um nicht aufsteigen zu können.

Einige Ukrainerinnen witzelten gelegentlich "Sobotnik", der Filialleiter war erheitert.

Der Filialleiter begann mal einen Satz zu sprechen: " Ich lebe vielleicht noch 15 Jahre...", das war allerdings im Zusammenhang zu einem wirtschaftlichen Problemstand zu verstehen. Trotzdem geht es ums Prinzip.

Später wurde die Atmosphäre radikaler. Immer mehr wurde Gegenstand dass der Filialleiter den Arbeitsvertrag mit seinen Bestimmungen nur für die Minuten der Unterschriftengabe vorlegte und erst dann. Bei einer Maßnahme wäre anders zu verfahren gewesen. Die Stelle wurde durch den Filialleiter auch ausgeschmückt dargestellt, es war zuletzt eine katastrophale Bummelei die keine ersichtliche Arbeitsmarktintegration als Ziel bewirkte, nebenbei verkauften die Ukrainerinnen privat in der Firma Eierpackungen(unbeschriftete Stallware) an die Belegschaft und dies deutete auch schon verschiedenartige Vorteilsklüngel an, die anderen nicht zugänglich waren. Nebeneinkünfte bei Verkauf von 1-2 Packungen an 15 Personen, und im gesamten Jahr?

Insgesamt ist auch diese gemeinnützige Einrichtung sehr auf nur private Vorteile ausgerichtet.

Der Filialchef betrieb früher im Biotechnologiepark eine Cafeteria, ging mit dieser aber insolvent. Von daher kannte er eine bestimmte leitende promovierte Personalerin im Biotechnologiepark und nannte deren Namen. Dies ließ mich aufhören.

Ich erwähnte daraufhin, ob er vielleicht mal seine Beziehungen spielen lassen könnte und für einen Laborposten ein gutes Wort für mich einlegen würde.

Hierbei nun wurde der Fililalchef g-a-n-z allergisch, und als ich das sah, war für mich definitiv Schluss. Dann ergab nämlich all das andere plötzlich einen wirklich üblen Zusammenhang.

Denn es ging nicht darum, dass es unmöglich war oder unpassend, sondern er wollte eine solche kostbare Aufwendung nicht tätigen, andere rangieren unter einem anderen Wertmaßstab als er und seine Bekannten.

Solche Wesenzüge konnte man vor Vertragsabschluss eben nicht sehen.

Keine Bereitschaft für mich ein gutes Wort einzulegen im Biotechnologiepark obwohl dies durchaus als Teil der staatlichen Aufgaben zu verstehen war? Das ist absolut mies und niederträchtig. Es sollte gar nicht geholfen werden.

Sowohl der Luckenwalder Filialchef als wie auch der Firmenchef waren in der Vergangenheit im Insolvenzverfahren.

Diese Merkmale sind für höherwertige Bewerber sowieso nichts, weil es schlicht nicht empfehlenswert oder vorteilhaft ist.

Es ist und bleibt totaler Mausch und nur für einen kleinen organisierten Klüngel werden wirtschaftliche Vorteile ermauscht.

Es ist wie zu düsteren Zeiten.


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