Leider mehr Schein als sein.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Onboarding Programme, die Möglichkeit sich Weiter zu bilden, den Ausblick aus den meisten Fenstern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Absolut ungenügende Kommunikation.
Fokus liegt auf dem Anwerben neuer Mitarbeiter aber nicht am Erhalt bestehender Mitarbeiter.
Verbesserungsvorschläge
Hohe Fluktuation kommt nie von ungefähr.
Kommuniziert transparent, prüft genau wem ihr eine Leitungsposition anbietet, fragt sich einfach mal gezielt die, die dafür sorgen, dass in dem Laden überhaupt was passiert. Die Pflegenden sind nicht Selbstverständlich! Und so viel für neue Mitarbeiter im Anwerbungsprozess gemacht wird, mindestens so viel muss man sich auch um seine bestehenden Mitarbeiter kümmern.
Arbeitsatmosphäre
Ich kann nicht für das ganze Haus sprechen, generell empfinde ich die Stimmung als sehr angespannt.
Image
Top! Man macht viel Werbung mit Onboarding Programmen, nutzt für Werbezwecke die Berge und die wirklich schöne Region. Bietet Mitarbeiterwohnungen an. Die Marketing Abteilung macht einen guten Job.
Work-Life-Balance
Eine volle Stelle, ist eine volle Stelle. Auch im Klinikum ist man nicht dafür geschützt einzuspringen, unterbesetzt zu arbeiten (hier gab es jetzt eine Statement, dass man auf die Untergrenzen keinen Wert legt, da die Strafen „peanuts“ sind und die Fallzahlen wichtiger wären). Ist die Frage ob einem die Region genug abgibt um den Druck und den Stress wieder auszugleichen.
Karriere/Weiterbildung
Es wird einem schon einiges ermöglicht, so zumindest meine Erfahrung.
Gehalt/Benefits
TVöD und darüber hinaus gibt es wenig Extras. Die Standard Benefit Cooperationen, ein paar Kooperationen mit regionalen Anbietern. Diese belaufen sich auf kleine Rabatte.
Schön wäre es, für Spezialisierungen nicht die die nötige Weiterbildung zu zahlen, sondern anschließend auch der Mehrarbeit Finanziell zu wertschätzen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich selber nicht viel zu sagen, ich schätze man ist bemüht.
Kollegenzusammenhalt
Ich kann hier nur für mein Team sprechen, da passt das so zu 70%.
Umgang mit älteren Kollegen
In meinem Fall, Ja.
Vorgesetztenverhalten
Unterirdisch. Es werden Personen auf Leitungspositionen gesetzt, die wirklich null Qualität für solch eine Stelle haben.
Auch hier wird vieles „weggelächelt“, man bekommt wenig bis gar keinen Rückhalt und möge doch bitte einfach nichts sagen und alles über sich ertragen lassen.
Arbeitsbedingungen
Die Magistrale lädt ein, doch danach passiert optisch nicht mehr viel. Außer man erwischt das richtige Fenster und schaut auf die Berge. Die Stationen sind recht alt und Raumkonzepte relativ alt und beengend. Achso außer natürlich auf der neuen Compfort Station, da hat man das Gefühl in einem Hotel zu sein, damit der gutbetuchte Patient sich so richtig wohl fühlen kann.
Häufig mangelt es an Material oder Alltagsgegenstände, wie Stationstelefone und ihre Ladestationen werden einfach nicht ausgetauscht, wenn sie nicht mehr funktionieren.
Kommunikation
Die ist leider häufig im Minusbereich. Es fehlt völlig an Transparenz, seitens der Geschäftsführung, seitens der Pflegedienstleitung und in meinem Fall auch seitens der Stationsleitung. Vieles wird weggelächelt, vergessen, unter den Teppich gekehrt. Probleme werden todgeschwiegen.
Gleichberechtigung
Ich persönlich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht. Durch Gespräche mit Kollegen, die einen anderen ethnischen Hintergrund haben, welß ich aber, dass diesen leider schon rassismus auf dem Arbeitsplatz widerfahren ist. Auch hier, gab es keine Unterstützung durch die Leitungen.
Interessante Aufgaben
In meinem Fall Ja, das liegt aber auch an dem Bereich in dem ich arbeite. Ansonsten sind es die normalen Tätigkeiten einer Pflegekraft.