3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Verbindliche Kommunikationsstandards: respektvoll, lösungsorientiert, keine privaten Kanäle für Dienstliches
Einheitliche, dokumentierte Regeln für Homeoffice, Aufgabenverteilung und Leistungsbewertung
Mitarbeitergespräche strukturieren: Ziel, Ergebnis, Maßnahmenplan, Follow-up
Teamkultur stärken: klare Haltung gegen Lästern, moderierte Konfliktklärung, Transparenz bei OPL-Themen
Fort- und Weiterbildungen nach transparenten Kriterien genehmigen und planbar machen
Diversity- und Führungsschulungen für Leitungen, klare Gleichbehandlungsstandards im Alltag
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als stark abhängig von der jeweiligen Leitung erlebt. In meinem Fall gab es häufige, zeitintensive Mitarbeitergespräche, die für mich nur begrenzt zu konkreten Lösungen geführt haben. Dadurch entstand zusätzlicher Zeitdruck, weil Aufgaben weiterhin fristgerecht erledigt werden sollten. Im Rückblick wurde meine Arbeitsgeschwindigkeit teilweise mit anderen verglichen, ohne dass diese Gesprächszeiten aus meiner Sicht angemessen berücksichtigt wurden.
Work-Life-Balance hatte in meinem Erleben nicht für alle den gleichen Stellenwert. Homeoffice-Regelungen wirkten uneinheitlich: Manche Kolleg:innen konnten flexibler arbeiten als andere. Teilweise wurde von Beschäftigten erwartet, Homeoffice sehr detailliert zu dokumentieren bzw. zusätzliche Nachweise zu liefern. Als Begründung gegen Homeoffice wurde mir u. a. ein versicherungs-/organisationsbezogener Hintergrund genannt. Insgesamt führte das bei mir zu dem Eindruck, dass Flexibilität nicht gleichmäßig gewährt wird.
Gehalt und Sozialleistungen sind aus meiner Sicht insgesamt in Ordnung. Entwicklungsmöglichkeiten wirkten jedoch uneinheitlich: Bildungsurlaub/Weiterbildungen wurden in meinem Fall nur teilweise genehmigt, Fort- und Weiterbildungen waren schwer planbar. Auch die Kriterien für Gehaltsentwicklung erschienen mir nicht vollständig transparent.
Der Zusammenhalt war nach meinem Eindruck uneinheitlich und abhängig davon, wie nah man an bestimmten Personen war. Es gab Situationen, in denen Fehler zugeschrieben wurden bzw. Verantwortlichkeiten nicht sauber geklärt waren. Außerdem wurden Informationen (z. B. organisatorische Themen) aus meiner Sicht nicht immer transparent geteilt. Kritikpunkte wurden teils in Form einer teamweit einsehbaren Liste besprochen; das empfand ich als unangenehm, weil es für Betroffene Druck erzeugen kann.
Ich hatte den Eindruck, dass Kolleg:innen ohne universitäre Laufbahn teils weniger Anerkennung erfahren bzw. ihre Arbeitsweise schneller als „nicht wissenschaftlich“ bewertet wurde. Das kann interne Spannungen verstärken.
Das Führungsverhalten habe ich als wenig wertschätzend und teils vergleichend erlebt. Mein Eindruck war, dass formale Abschlüsse (z. B. Master) stark gewichtet wurden und persönliche Umstände im Arbeitsalltag wenig Raum hatten. In einzelnen Situationen empfand ich Feedback als machtasymmetrisch (z. B. wenn Arbeitsergebnisse sehr einseitig beurteilt wurden), was die Zusammenarbeit erschwert hat.
Die Räumlichkeiten sind grundsätzlich in Ordnung, wirkten aber für die Anzahl an Kursen eher knapp. Auch fehlten aus meiner Sicht teilweise praxisnahe Ressourcen (z. B. Material/Ausstattung), um realitätsnah zu üben. Die Arbeitsbedingungen habe ich als nicht einheitlich wahrgenommen; in meinem Fall gab es Änderungen am Stundenumfang, die ich nicht als transparent kommuniziert erlebt habe.
Die Kommunikation habe ich nicht durchgehend auf Augenhöhe wahrgenommen. Ich erhielt mehrfach dienstliche Nachrichten an meine private E-Mail-Adresse, was ich als unglücklich empfand. Auf Krankmeldungen wurde aus meiner Sicht emotional bzw. mit spürbarem Druck reagiert – auch noch nach meiner Kündigung. Zudem habe ich erlebt, dass im Kolleg:innenkreis abwertend über einzelne Personen gesprochen wurde; ich hatte nicht den Eindruck, dass das konsequent unterbunden wurde. Insgesamt wirkte die interne Kommunikation teilweise gruppen-/cliquenorientiert, was das Arbeitsklima belastet hat.
Vielfalt habe ich im Team insgesamt als ausbaufähig erlebt. Kolleg:innen mit sichtbarem Migrationshintergrund wurden in meinem Eindruck teilweise anders adressiert. Auch die Gleichbehandlung empfand ich nicht immer als konsequent: Aufgaben- und Anerkennungsverteilung wirkten gelegentlich personenabhängig.
Die Aufgaben können grundsätzlich interessant sein, weil man früh Verantwortung übernehmen und unterrichten kann. Gleichzeitig fielen in meinem Arbeitsalltag auch viele unterstützende/organisatorische Tätigkeiten an (z. B. Vorbereitung von Veranstaltungen, Zuarbeit), die teils stark kritisiert wurden, ohne dass Erwartungen im Vorfeld klar genug waren.
Angebotene Fortbildungen, evtl. gut für junge, karrierebewußte Leute, um viel zu lernen.
Krankenhäuser zu privatisieren, noch dazu an Aktiengesellschaften ( die für ihre Aktionäre Gewinne einfahren müssen) war ein großer Fehler, der auf Kosten der immer älter werdenden Patienten und der Mitabeiter geht. Zuwenig Humanität- zuviel Bürokratismus.
Den Mitarbeitern sollten aktiv, evtl durch den Betriebsrat "Burnout"- vorbeugende Maßnahmen angeboten werden, Achtung auf Selbstpflege. Es gibt Angebote durch Krankenkassen und Gewerkschaften! Ein wenig mehr Wertschätzung für die Arbeit der Mitarbeiter würde innere Kündigungen vermeiden.
Arbeitsanfall, Dokumentationswut und psychischer Druck bei entprechendem Zeitmangel für Bedürfnisse einzelner Patienten machen einen immer schlechter werdendes Betriebsklima.
In der Pflege stationsintern sehr unterschiedlich, Chirurgisch eher mangelhafte Leitung. Pflegedienstleitung bis 2009 weitgehend in Ordnung.