5 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
-ich wurde von einer HR Person am Telefon mit den netten Worten „wir freuen uns!“ zum Interview eingeladen. Diese Person fehlte im Gespräch
-obwohl die Ausschreibung in DU Form gestaltet war und die Kollegen untereinander vor dem Gespräch lachten und Quatsch machten, wurde ich überraschenderweise im Gespräch durchgehend gesiezt und blickte in 3 prüfend strenge Gesichter, die direkt vor einer riesigen Fensterfront platziert waren, die mich blendete und die Wahrnehmung / Fokussierung der Gesichter erschwerte, was sich leider auf meinen Redefluss und Stimmvolumen auswirkte, weil schlechte Sicht verunsicherte.
-Zudem gab es keinen einzigen Icebreaker, zb. in Bezug auf Hobbies, um kurz auf eine „echte“ menschliche Ebene zu wechseln,der man im Arbeitsalltag begegnet. Ich versuchte es zumindest kurz mit den Themen Corporate Design und mobiles Arbeiten in Bezug zur Firma.
-es wurden für ein Erstgespräch ungewöhnlich viele Fach- und Reaktionsfragen gestellt, die zum Teil allgemein/unkonkret ausfielen.
-die genannten überraschenden Punkte ließen mich zwar leider weitaus vorsichtiger und leiser wirken als üblich, zudem hatte ich leider ausgerechnet die Nacht davor kein Auge zugemacht , ich zeigte mich jedoch reflektiert, ausdauernd, lösungs- und lernorientiert, selbständig (Aneignung von Wissen, wenn andere Zugänge fehlten) diplomatisch und resilient. Ich verlor vor einem Monat ein enges Familienmitglied. Auch signalisierte man mir, dass die Beantwortung der Fachfragen bereits ausreichend war.
-am Aufzug wurde ich von einer leitenden HR Person verabschiedet, die lächelnd die Augen zusammenkniff, die Fäuste vor dem Gesicht ballte und mir flüsternd ein „war gut !“ mit auf den Weg gab. Sowas sagt man nicht einfach so.
Nach 3 Wochen Wartezeit (vermutlich bis der Wunschkandidat in trockenen Tüchern war) schickte mir die Person, die mich anfangs einlud, aber nie mit mir persönlich sprach, eine schriftliche Absage. Es gab kein Zweitgespräch. Vor dem Hintergrund finde ich die Aussage am Fahrstuhl ziemlich sinnbefreit, da sie unnötig Hoffnung im Gegenüber einpflanzt. Ich wünsche dem Werk dennoch alles Gute und vielleicht kann es ja das ein oder andere aus der Bewertung ziehen.
Die Gespräche verliefen in sehr angenehmer und lockerer Atmosphäre. Das habe ich im öffentlichen Dienst auch schon anders erlebt.
Zu klären waren am Ende nur noch die Konditionen, hier lagen die geringfügig auseinander. Statt Verhandlungen gab es jedoch überraschenderweise einen Dreizeiler als Absage. Das empfinde ich als wenig wertschätzend und auch als unprofessionell. Meine Bitte um ein Feedbackgespräch blieb unbeantwortet.
Schade, es ist immer der letzte Eindruck, der bleibt.
Einhaltung von Absprachen; Klare Kommunikation.
Gleichberechtigung, wie es in der Stellenanzeige stand - nur zum Schein, die Realität sieht anders aus
-Anforderungsprofil für die Stelle und Bewerbungsunterlagen besser abgleichen
-Bewerbungsprozess verschlanken, statt zwei Vorstellungsgesprächen + Probearbeiten, dies zusammenfassen, bessere Vorauswahl treffen
-Absage schicken, habe bis heute nichts gehört, das gehört zum Abschluß eines Bewerbungsverfahrens