19 von 32 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Unter den Kollegen haben sich Freundschaften entwickelt, die noch über Jahre bestehen.
Eigentlich alles.
Keine Mitarbeiter mehr einstellen, sondern als One-man-Show am Markt agieren. So blieben vielen jungen Menschen negative Erfahrungen erspart.
Ich empfand diese als fürchterlich. Das einzig gute ist, dass man nun genau weiß, wie und unter wem man nicht arbeiten möchte. Als frischer Uniabsolvent ein schlechter Start ins Berufsleben. Man schärft jedoch seinen Blick auf folgende Arbeitgeber und ist auf Warnsignale sensibilisiert.
Zu meiner Zeit gab es keine Möglichkeit für Homeoffice.
Das Verhältnis zu den Kollegen war stets gut. Man saß im selben Boot.
Keine Mitarbeiter > 30.
Leider kann man keine 0 Sterne vergeben.
Moderne Arbeitswelten sehen anders aus. Hier ist man vor 15 Jahren stehen geblieben.
Meiner Meinung nach wurden Männer vom geschäftsführenden Dir. diskriminiert. Vielleicht hängt dies mit eigenen Komplexen zusammen.
Anfangs sind die Aufgaben interessant, da neu und aufregend. Schnell stellt sich jedoch Ernüchterung ein. Abläufe wiederholen sich permanent. Kunden erhalten recycelte Ausarbeitungen, Trainings und Vorträge.
Das kleine Team am Hauptsitz, das sehr transparente Auswahlverfahren mit klaren Ansagen, die erstklassige Fortbildung durch Lehrgänge und Kongresse.
Trotz der rund 350 Mitarbeiter*innen im Areal direkt an der Uni gibt es keine eigene Kantine. Eine Tiefgarage fehlt ebenso, ist aber notwendig wegen der vielen Möwen im Sommer (Kot).
Das Unternehmen ist manchmal zu sozial eingestellt. Gerade bei Neueinsteiger*innen während der Pandemie. Mit Homeoffice-Bachelor und Stadtstaat-Abi wird das oft nichts. Liest man auch in diesem Forum.
Helle modern eingerichtete Büros im obersten Stockwerk mit Klimaanlage im Sommer. Technisch tiptop. Eigenes Fernsehstudio. Jede*r Mitarbeiter*in hat ein Notebook mit VPN- und VOIP-Zugang. Homeoffice ist in der Regel kein Problem.
Bei Trainees wird sehr genau auf die Einhaltung der Pausenzeiten und Arbeitszeitgrenzen geachtet. Nach Aufstieg als Projektleiter*in (ca. 2 bis 3 Jahren) ist manchmal auch Feiertagsarbeit notwendig, allerdings bei sehr guter Bezahlung.
Im Unternehmen und Gebäude sehr gut (überall Hinweisschilder und Energiesparfunktionen). Bei den jüngeren Kolleg*innen sehr schlecht (heute Fridays for Future und morgen mit Flieger nach Frankreich).
Neue Kolleg*innen werden gut eingearbeitet und schnell integriert. Während der Woche viel Freiheit und Selbständigkeit bei der Bearbeitung der Aufgaben. Müssen im Job aber auch liefern. Meist gemeinsames Mittagessen.
Altersspektrum reicht von Anfang 20 bei den Werkstudis bis Ende 50 an der Spitze. Politik der offenen Tür. Man kann jederzeit Fragen stellen und lernt in kurzer Zeit sehr viel von den Älteren. Nach mehrjähriger Betriebszugehörigkeit wird weiteres Studium gefördert.
Sehr erfahrene Geschäftsführung und sehr gute Leute im Mittelbau (ab 3 bis 4 Jahren Betriebszugehörigkeit). Insgesamt sehr hohes Leistungsniveau. Wird auch klar im Bewerbungsverfahren angesprochen.
Sehr gut und offen. Regelmäßige Teambesprechungen mit allen Kolleg*innen am Wochenbeginn. Mitarbeiter*innen anderer Standorte werden per Videokonferenz zugeschaltet. Einbindung in alle großen Verteiler über die Geschäftsleitung.
Unglaublich vielfältig. Von Ministerpräsidenten bis zu DAX-Unternehmen ist alles dabei. Einarbeitung bei den Newbees meist durch Kongresse und Lehrgänge, dann folgen Zeitschriften und Forschungsprojekte und schließlich Beratung und Training.
Den interessanten Kundenstamm
Kommunikations- und Ausdrucksweise gegenüber den Mitarbeiterinnen, keinerlei konstruktives Feedback, antiquierte Technik und Büroausstattung, keine Möglichkeiten zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten, fehlendes Umweltbewusstsein, eine für die heutige Zeit unvorstellbar analoge und höchst fragwürdige Arbeitsweise (auch im Hinblick auf Datenschutz!)
Ich würde empfehlen keine und vor allem keine jungen Leute mehr einzustellen. Ich finde, dass niemand in so einem Unternehmen ins Arbeitsleben starten und diese Erfahrungen machen sollte. Hier sollte eher die Umgangs- und Arbeitsweise von Grund auf durchdacht werden.
Es herrschte eine sehr schlechte Arbeitsatmosphäre. Man wusste zu Beginn eines jeden Arbeitstages nie, was einem bevorsteht.
In Ordnung - vorausgesetzt man schaffte es, alles, was man in diesem Arbeitsalltag erlebt hat, nach Feierabend hinter sich zu lassen.
Alles wird ausgedruckt
Zu meiner Zeit hätte der Zusammenhalt nicht besser sein können. Das machte alles andere leider nicht wett – höchstens etwas erträglicher.
Da nur Absolventinnen/ junge Akademikerinnen (überwiegend weiblich) eingestellt werden, gab es bei der starken Fluktuation keine älteren Kollegen.
Wenn etwas nicht nach „Plan“ des Geschäftsführers lief, wurde es seinerseits in einer unsachlichen und aus meiner Sicht höchst unprofessionellen Art zum Ausdruck gebracht – gerne auch per E-Mail, statt persönlich. Mir war sehr schnell klar, dass es nicht auf eine professionelle Zusammenarbeit, sondern eine hierarchische Zuarbeit hinauslief. Dieser autoritäre Führungsstil, sofern man es überhaupt als Führungsstil bezeichnen kann, ist jedenfalls absolut nicht mehr zeitgemäß.
Unsachlich, keine Einhaltung von Absprachen, keine klaren Aussagen, Umgang mit schwierigen Kunden, Partnern o.Ä. wurde gerne den Mitarbeiterinnen überlassen (davon abgesehen war der direkte Kundenkontakt eher unerwünscht), hinterhältig und boshaft (negative Äußerungen über andere Mitarbeiterinnen in deren Abwesenheit)
In Anbetracht der Themen und der Kunden waren die Aufgaben tendenziell sehr interessant, von den Mitarbeiterinnen ausgeführt wurden allerdings überwiegend stumpfe und sich wiederholende Arbeiten (z.B. tagelang tausende von Briefen packen, ellenlange Excel-Verteiler manuell aktualisieren). Alle anderen Ausarbeitungen wurden so lange durch die Mangel gedreht, bis sie 1:1 den Vorstellungen und dem Wortlaut des Geschäftsführers entsprachen. Das war ein langer, demotivierender und frustrierender Prozess – hier wurde sich weder an ursprüngliche Absprachen gehalten, noch wurde einem gesagt, was man hätte besser oder in Zukunft anders machen können. Als Feedback wurde offenbar verstanden, die Arbeit ohne Begründung z.B. als „schräg“, „oberpeinlich“ oder „miserabel“ zu bezeichnen. Wer sich also verspricht intellektuell anspruchsvolle Aufgaben zu übernehmen, ist hier definitiv fehl am Platz.
Spannende Kunden
Keine Wertschätzung der Mitarbeiter, alle werden klein gehalten und arbeiten nur dem Vorgesetzten zu. Selbstständiges Arbeiten findet hier absolut nicht statt.
Leider herrscht in dem Unternehmen ein absolutes schlechtes Arbeitsklima. Es gibt eine ganz klar hierarchische Struktur. Wer etwas „falsch“, also nicht eins zu eins nach den veralteten Vorstellungen seines Vorgesetzten umsetzt, wird gerne mal lautstark runtergemacht. Dabei geht es auch des Öfteren stark unter die Gürtellinie.
In Ordnung.
Alles wird ausgedruckt, Werbung per 10.000 Chargen per Post verschickt.
In meiner Zeit war der Zusammenhalt unter den Angestellten super, das Arbeitsumfeld schweißt eben zusammen.
Gab zu meiner Zeit keine
Wer ein wertschätzendes und förderndes Umfeld sucht, ist hier leider komplett falsch.
Ok
Absprachen werden nicht eingehalten, Kritik wird degradierend formuliert.
Gehalt ok, Benefits gibt es keine.
Der Themenbereich ist an sich sehr interessant und die Kunden vielseitig. Die Aufgaben, die die Angestellten bekommen sind allerdings sehr stupide und wiederholen sich schnell. Termine dürfen nie eigenständig wahrgenommen werden, jedes ausgearbeitete Konzept o.ä. wird komplett auseinandergenommen und umgeschrieben, bis es genau dem Wortlaut des Vorgesetzten entspricht.
- Sehr spannendes Themenfeld
- Es handelt sich um ein sehr kleines Unternehmen mit sehr wenigen Mitarbeitern (d.h. keine GmbH o.ä.).
- Die Tatsache, dass trotz sehr weniger Mitarbeiterinnen sehr viele Bewertungen hier geschrieben werden, verdeutlicht die sehr hohe Fluktuation, die ich während meiner Zeit dort leider auch so erleben musste und die für mich einer der stärksten Negativpunkte war. Während meiner Zeit war keine Kollegin länger als 1 bis 2 Jahre dort und ich war schnell die Dienstälteste. Und das, obwohl der Arbeitgeber schon seit 1998 am Markt ist.
- Größere Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und ein Hinterfragen der Wechselgründe der Mitarbeiterinnen könnten die Leitung positiv weiterentwickeln. Gemeinsam MIT den Mitarbeiterinnen sehe ich ein großes Potenzial.
Man arbeitet in Zweierbüros mit Panoramablick über die Uni, nicht im Großraumbüro. Die Kommunikation ist sehr offen. Alle Mitarbeiter sind unabhängig von der Hierarchieebene über alle Projekte informiert, was ich sehr angenehm finde. Die Arbeitszeiten sind absolut fair und ermöglichen auch Home-Office an Brückentagen bei sehr guten Leuten.
Der Direktor an der Spitze ist in Deutschland sehr bekannt und eine echte Persönlichkeit. Das merkt man bereits auf der Homepage oder bei einer einfachen Google-Suche. Sein Name im Zeugnis öffnet Türen für Spitzenjobs, kann sie aber auch für immer verschließen. Leistungsverweigerer oder Verhaltensanalphabeten scheitern in diesem Unternehmen besonders kraftvoll.
Mir hat das spannende und sehr ergiebige Traineeship und das sehr gute Zeugnis vom Chef eine Super-Karriere eröffnet und ich war bei Leibe nicht die einzige. Nochmals Danke an die tollen Kollegen und den Super-Chef.
Meine Empfehlung: Die Zahl der Bewerber ist sehr hoch. Es lohnt sich eine gute Vorbereitung. Die Auswahlgespräche sind sehr intensiv und werden vom Unternehmen außerordentlich gut vorbereitet. Die machen den Job seit Jahrzehnten und merken alles. Das Team lernt man meist bereits während des AC kennen. Mein sehr sympathischer Eindruck hat sich auch im Alltag voll bestätigt.
Aber: Es ist tatsächlich, wie in den Jobanzeigen beschrieben, eine sehr anspruchsvolle Tätigkeit. Das scheinen einige hier bei Kununu nicht so ganz kapiert zu haben. Die wenigen Selbstüberschätzer, die die Probezeit nicht bestanden haben oder nach den zwei Jahren Trainee nicht übernommen wurden, lassen sich leicht an ihren Xing- und Linkedin-Profilen erkennen, sind aber eher peinliche Ausnahmen.
Meine Erfahrungen: Das Traineeship ist mit seinem ausschließlichen Krisenfokus ziemlich einmalig in Deutschland und den Umzug an die Küste locker wert. Das Team kommt aus ganz Deutschland und ist interdisziplinär zusammengesetzt. Die Eins im Abi ist hier der Normalfall. Die Leute sind richtig gut, aber auch sehr anspruchsvoll.
Nach der ersten Einarbeitung erhält man bei guter Lernkurve schnell eigene kleine Projekte, die schrittweise größer werden. Man hat relativ große Freiheiten bei der Zeiteinteilung, muss aber auch Leistung liefern. Zwischenergebnisse werden meistens in Montagsrunden besprochen. Die Work-Life-Balance ist sehr gut und die Trainee-Gehälter für Kiel absolut top.
Man muss großes Interesse an den wirklich großen, strategischen Themen haben. Aber auch operative Qualitäten sind wichtig. Das Aufgabenspektrum in den zwei Jahren war bei mir riesig: Beratungskonzepte, Trainings, Intranetportale, Forschungsprojekte, Kongressorganisation, Zeitschriften. Die Kunden sind Premium-Klasse und die Dienstreisen und Kongresse absolute Highlights.
- Bezahlung angemessen
- Bewerber wurden bewusst über die Unternehmensgröße sowie die Zahl der Mitarbeiter und Standorte belogen.
- der Leiter hat eine starke Tendenz zu sehr unsachlicher, teils persönlicher und schwer nachvollziehbarer Kritik.
- Zwischen Q4/17 und Q3/18 haben insgesamt 6 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen- in einem Team von 4 Personen (zzgl. Vorgesetztem)!
- Stellen werden ununterbrochen ausgeschrieben, da ohnehin Bereits mit dem nächsten Wegfall gerechnet wird
- Bewerber wurden bewusst über die Unternehm
Sehr schlecht. Hauptkündigungsgrund der ehemaligen Mitarbeiter.
Image ist bei Kunden oft überraschend gut.
Wer sehen möchte welches Image ehemalige Mitarbeiter haben, solle sich bitte weitere Bewertungen durchlesen.
(Mit Verweis darauf, dass es interessanterweise einige sehr gute Bewertungen gibt, die sich in ihrer Sprache und Wortwahl doch sehr ähneln. Auch der starke Kontrast zwischen sehr guten und sehr schlechten Bewertungen sollte zu deneken geben. - Ein Schelm wer da an Manipulation denkt)
Klare Arbeitszeiten. Vertrauensarbeitszeit.
3 Sterne, weil Überstunden offiziellnicht gewollt sind, aber dennoch erwartet werden.
- Keine Aufstiegschancen! Es gibt keine Zwischen-Führungsebene, höchstens formal einen anderen Titel.
- Selbst die Teilnahme an den unternehmenseigenen Fortbildungen wird den Mitarbeitern untersagt.
- Zuschüsse/ Förderungen für Fortbildungen in Eigeninitiative gibt es nicht.
Gehalt war in Ordnung.
Spesen, Urlaubsgeld, Jobticket oder sonst irgendeine Form von Zusatzleistung gibt es nicht.
Betriebliche Altersvorsorge wurde vom Vorgesetzen bewusst blockiert.
Zusammenhalt unter den Kollegen ist den Umständen entsprechend gut. Durch die extrem hohe Fluktuation aber insgesamt dennoch nur mittelmäßig.
Ältere KollegenÄltere Kollegen gibt es nur auf dem Papier/ in Erzählungen. Das Unternehmen besteht grundsätzlich nur aus einem Vorgesetzten + eine Hand voll Studienabgängern.
Absolut unterste Schublade.
-Vorgesetzter bringt gestandene Mitarbeiter zum weinen
-Kritik in Form von Leistung ist „erbärmlich, zu dumm, bescheuert, peinlich“ – auf vor Kunden und Kollegen
-Kein kollegiales Verhalten zwischen Vorgesetztem und Angestellten
-Absolute One-Man-Show. Andere Ideen als die des Vorgesetzten sind grundsätzlich nicht falsch. Wenn nötig wird auch mal 3h lang diskutiert um andere Ideen zu eliminieren.
-Teils werden offensichtliche Lügengeschichten erzählt, mit dem Ziel die Angestellten einzuschüchtern (z.B. angebliche Kooperation mit Geheimdiensten, gute politische Kontakte)
-uvm.
Sehr alte und langsame PCs. Vorgesetzter hat zwar neue auf Vorrat, diese sind aber nicht für die Angestellten. Teilweise so schlimm, das selbst einfacheTextbearbeitung nur langsam bis gar nicht möglich war.
Grafik- und Satzprogramme sind 10+ Jahre alt und nicht aus der gängigen Creative-Suite.
Büros sind auch gleichzeitig Abstell- und Lagerräume. Werden z.B. neue Mappen bestellt sitz man auch mal mehrere Tage im Plastik-Dampf.
Vorgesetzter mischt sich auch in das Privatleben ein, z.B. "Lieber die Zeit nicht mit XX verbringen sondern auf die Arbeit vorbereiten"
Krisenkommunikation ist grundsätzlich ein sehr interessantes Arbeitsfeld, das ich jedem Interessierten ans Herz lege. Aber bitte nicht hier!
Mann/Frau muss sehr schnell lernen, tatsächlich gut selbständig denken und qualitativ hochwertig arbeiten können, sonst wird das nichts. Wer sich irgendwie durch den Bachelor gemogelt hat, bekommt hier schnell seine Grenzen aufgezeigt. Kündigungen in der Probezeit kommen auch hier vor, waren aber in meinen Augen auch meist gerechtfertigt.
Wer das Auswahlverfahren und die Probezeit bestanden hat, ist faktisch unbefristet beschäftigt. Mir ist nicht bekannt, dass das Unternehmen danach jemals von sich aus gekündigt hat. Dafür ist die Ausbildung auch zu aufwendig. Der Job bleibt auch danach ziemlich anspruchsvoll und verliert nichts von seinem Reiz. Krisenmanager zu sein ist und bleibt einfach cool.
Nicht gut geregelt ist die Kantine. Im Gebäude arbeiten über 200 Leute, aber eine Kantine gibt es nicht. Das sollte geändert werden. Kiel selbst ist okay, aber etwas dezentral in Deutschland gelegen. Das Meer im Sommer und der Job gleichen das in meinen Augen aber locker aus. Der fehlende Flughafen nervt etwas. Daher starten die Dienstreisen fast immer ab Hamburg
Die Jobbeschreibung in der Stellenausschreibung ist recht ausführlich und authentisch. Man merkt allerdings sofort, dass recht viel verlangt wird und sich das Traineeship an das obere Ende der Bewerber richtet. Das Einser-Abi ist hier die Regel und nichts besonderes.
Dieser Eindruck bestätigt sich auch im weiteren Ablauf. Die Kommunikation im Bewerbungsverfahren war recht schnell und konkret. Die Bewerbungsunterlagen werden sehr genau gelesen und Lücken im Lebenslauf entdeckt und genau hinterfragt. Das zeigt in meinen Augen Wertschätzung, muss man aber auch mögen.
Das Team ist sehr nett und überschaubar, aber auch sehr anspruchsvoll. Die Bezahlung liegt deutlich über dem Niveau anderer Traineeships. Dafür wird einiges an IQ und Engagement verlangt. Die Arbeitszeiten sind in der Regel angenehm, die Dienstreisen spannend und die Projekte außerordentlich vielfältig.
Die Stellenanzeigen und der Bewerbungs-AC sind ausführlich und realistisch. Es handelt sich tatsächlich um ausgesprochen vielseitige und interessante Jobs.
Die Geschäftsführung ist sehr erfahren und in der Branche hoch angesehen. Ein gutes Zeugnis mit seiner Unterschrift ist wie ein Sechser im Lotto.
Das Team in Kiel ist von seiner Größe überschaubar und sehr sympathisch. Wegen der großen Zahl an Bewerbern kann das Unternehmen gut auswählen. Das sorgt für ziemlich viel Harmonie und Passgenauigkeit.
Erwartet und gefördert wird realistisches Auftreten, Mitdenken und Einsatzbereitschaft. Man kann mit sehr viel Freiheit und Eigenorganisation arbeiten. Man muss aber dann auch Ergebnisse liefern, sonst ist die lange Leine schnell kurz.
Leistung, Qualität und Einsatzbereitschaft werden hier vorgelebt. Gerade für junge Mitarbeiter mit Abschlüssen in Low-Level-Studiengängen (KommWiss, PolWiss etc.) und wenig Selektion, sind diese Qualitätsniveaus nicht ganz ohne.
Die Kunden sind Premiumklasse, die Top-Liga der deutschen Unternehmen. Wer sich trotz eindeutiger Hinweise bei Kundenterminen mit Dax-Vorständen daneben benimmt, erfährt schnell die Grenzen der Gastfreundschaft.
Nach mehreren Jahren im Unternehmen kann ich mir eine ziemlich gute Einschätzung erlauben. Im Rückblick und Vergleich ist das ein sehr guter Arbeitgeber, von dem andere Unternehmen viel lernen können.
zentrale Lage der Räumlichkeiten, kleine Büros mit maximal drei Arbeitsplätzen
Das Betriebsklima ist durch den Vorgesetzten leider stark eingeschränkt und die Aufgaben entsprechen längst nicht den Ausschreibungen und zuvor gestellten Anforderungsprofilen. Das Unternehmen bietet kaum Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Auf Versuche der Unterbreitung von konstruktiver Kritik wird scharf und auf unprofessioneller, persönlicher Ebene zurückgeschossen. Das Unternehmen möchte mehr sein als es ist. Die positiven Bewertungen scheinen mir sehr "künstlich" und als Gegengewicht zu den tatsächlichen Erfahrungen erstellt worden zu sein. Es ist ja nicht schlimm, wenn ein Unternehmen nicht zu den Top5 der Branche gehört - aber dann sollte man sich auch nicht ständig versuchen als solches selbstdarzustellen.
Die Mitarbeiter*innen halten gut zusammen, sind i.d.R. hilfsbereit und loyal untereinander. Das "Team" besteht nur aus ein bis drei Studentischen Hilfskräften und ein bis drei Trainees. Die Arbeitsatmosphäre wird durch die geringe Mitarbeiter*innenzahl jedoch durch die Führungsebene überschattet.
Mehr Schein als Sein.
Umweltbewusstsein ist kein Thema im Unternehmen. Sozialbewusstsein leider erst recht nicht.
Trainees sind günstige Arbeitskräfte, die jedoch keinerlei Weiterbildungs- oder Seminarangebote erhalten.
Arbeitsanweisungen werden teilweise nicht klar kommuniziiert, Kritik unprofessionel, nicht zeitnah und nicht konstruktiv geäußert. Zeugnisse werden zum persönlichen Rachefeldzug und fügen sich in das Gesamtbild der Führungspolitik ein.
Die Büros sind klein und mit Unmengen an Material zugestellt, es gibt keine Möglichkeit eine Küche o.ä. zu nutzen, die PC-Bildschirme sind teilweise veraltet.
innerhalb des Kollegiums herrscht eine offene Atmosphäre, in der eine direkte Kommunikation gepflegt wird. Dies funktioniert jedoch nicht mit der Führungsebene.
eher unterdurchschnittlich, wenn auch laut Unternehmerseite anders dargestellt, zeigt die Erfahrung, dass Arbeit im Durchschnitt durchaus besser bezahlt wird.
Die Aufgaben werden in den Stellenausschreibungen als sehr anspruchsvoll, abwechslungsreich und nur für hochqualifizierte Multitalente beschrieben - sind leider banal und redundant
So verdient kununu Geld.