Ihr Unternehmen?

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KS 
AluTech 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Deutliche Schwächen in Führung, Kommunikation und Arbeitsorganisation

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei KS AluTech GmbH in Neckarsulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

alles

Verbesserungsvorschläge

Als zentrale Verbesserung wäre eine deutlich stärkere fachliche und strukturelle Führung notwendig. Führungskräfte sollten stärker nach Qualifikation und moderner Führungskompetenz ausgewählt werden, statt nach persönlichen Netzwerken oder internen Verbindungen.
Zusätzlich wäre die Einführung und konsequente Anwendung von Automotive-Standards sinnvoll, insbesondere im Hinblick auf Prozesssicherheit, Qualität und Fehlervermeidung. Entwicklung und Prozessabsicherung sollten dabei deutlich früher im Produktentstehungsprozess stattfinden, idealerweise bereits vor Serienstart, um spätere Probleme, Ausschuss und ineffiziente Abläufe zu vermeiden.
Insgesamt würde eine professionellere, standardisierte Arbeitsweise die Qualität, Transparenz und Stabilität im Unternehmen deutlich verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist dauerhaft angespannt. Man läuft gefühlt von einem Problem zum nächsten und versucht einfach nur, den Tag irgendwie hinter sich zu bringen. Wertschätzung für die geleistete Arbeit gibt es kaum.
Die Führungsebene wirkt häufig cholerisch und interessiert sich wenig für die Mitarbeiter oder deren Belastung. Zusammenhalt existiert hauptsächlich unter den Kollegen auf der unteren Ebene – dort unterstützt man sich wenigstens gegenseitig. Von oben kommt dagegen eher Druck als Unterstützung.
Viele Entscheidungen wirken oberflächlich und wenig durchdacht. Statt Probleme offen anzusprechen, werden Zahlen eher geschönt, damit beim Werksleiter alles gut aussieht und niemand Verantwortung übernehmen muss. Insgesamt fehlt es deutlich an Struktur, ehrlicher Kommunikation und vernünftigem Management.

Image

schlecht

Work-Life-Balance

Eine vernünftige Work-Life-Balance ist kaum vorhanden. Von den Mitarbeitern wird erwartet, zusätzliche Stunden für die sogenannte Standortsicherung zu leisten, ohne dass dies wirklich fair ausgeglichen wird. Gleichzeitig werden an anderer Stelle Zuschläge oder Leistungen gekürzt.
Besonders frustrierend ist dabei, dass hohe Ausschussquoten je nach Artikel scheinbar akzeptiert werden, teilweise in einem Bereich von 5 % bis 70 %, ohne dass nachhaltige Optimierungen stattfinden. Statt Ursachen konsequent anzugehen, wird vieles einfach hingenommen.
Auch bei den Zielvorgaben fehlt es aus Mitarbeitersicht an Nachvollziehbarkeit. Ziele wirken teilweise so gesetzt, dass sie problemlos erreicht werden können, ohne dass echte Verbesserungen notwendig sind oder Konsequenzen bei schlechter Entwicklung entstrehen

Karriere/Weiterbildung

miserabel

Gehalt/Benefits

ok

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein ist im Arbeitsalltag kaum erkennbar. Produktionsprozesse laufen teilweise kontinuierlich weiter, auch wenn dadurch erhebliche Mengen an Ausschuss entstehen, der anschließend wieder eingeschmolzen wird. Dabei entsteht der Eindruck, dass weder Materialverbrauch noch Energieeffizienz eine große Rolle spielen.
Qualität oder nachhaltige Optimierung stehen dabei oft nicht im Vordergrund. Stattdessen wird eher im laufenden Betrieb produziert, ohne die langfristigen Auswirkungen auf Ressourcenverbrauch und Umwelt ausreichend zu berücksichtigen.

Kollegenzusammenhalt

Ein echter Zusammenhalt ist nur in kleinen einzelnen Gruppen vorhanden. Darüber hinaus wirkt vieles eher oberflächlich oder nach außen hin dargestellt. Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit oder ein gemeinsames Arbeiten zwischen den verschiedenen Bereichen beziehungsweise Kundengruppen findet kaum statt.
Mit Kritik wird generell schlecht umgegangen. Viele reagieren schnell persönlich beleidigt, wodurch teilweise über Wochen kaum normal miteinander gesprochen wird. Veränderungen oder neue Ideen stoßen häufig auf Widerstand und werden nur widerwillig akzeptiert. Insgesamt wirkt die Arbeitskultur in vielen Bereichen sehr festgefahren und wenig modern.

Umgang mit älteren Kollegen

k.A.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten vieler Vorgesetzten wirkt wenig professionell und vermittelt selten das Gefühl, dass mit gutem Beispiel vorangegangen wird. Während bei Mitarbeitern genau auf Zeiten und Abläufe geachtet wird, nehmen sich Führungskräfte ihre Pausen oft so, wie es ihnen gerade passt. Dadurch entsteht schnell ein Gefühl von Ungleichbehandlung.
Bei Problemen oder schwierigen Situationen wird Verantwortung häufig weitergegeben oder möglichst vermieden. Klare Entscheidungen werden selten getroffen, stattdessen wird vieles hinausgezögert oder an andere Stellen abgegeben. Für die Mitarbeiter bedeutet das oft zusätzliche Unsicherheit und unnötigen Druck im Arbeitsalltag.
Insgesamt fehlt es vielen Führungskräften an Verlässlichkeit, Präsenz und echter Vorbildfunktion.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt enttäuschend. Vor allem die IT-Infrastruktur sorgt regelmäßig für Probleme und behindert die tägliche Arbeit erheblich. Technische Schwierigkeiten bleiben oft über lange Zeit ungelöst, während gleichzeitig erwartet wird, dass trotzdem normal weitergearbeitet wird.
Teilweise sitzen Mitarbeiter über Wochen mit nicht richtig funktionierenden Rechnern oder Programmen da, ohne zeitnahe Unterstützung oder brauchbare Lösungen zu erhalten. Allgemein fehlt es an funktionierendem Support und an dem Gefühl, dass Probleme wirklich ernst genommen werden.

Kommunikation

Von den Mitarbeitern wird teilweise eine ständige Erreichbarkeit erwartet – auch außerhalb der regulären Arbeitszeit und ohne entsprechenden Ausgleich oder Entlohnung. Gleichzeitig gibt es spürbare Unterschiede zwischen einzelnen Mitarbeitergruppen. Während manche mit Vertrauensarbeitszeit gefühlt bereits freitags mittags Feierabend machen, müssen andere regelmäßig zusätzliche Stunden leisten, ohne dass das wirklich anerkannt wird.
Die Kommunikation von Entscheidungen erfolgt häufig erst sehr kurzfristig, teilweise unmittelbar bevor Änderungen umgesetzt werden. Dadurch bleibt den Mitarbeitern kaum Zeit, darauf zu reagieren oder sich vernünftig darauf einzustellen.
Zusätzlich entsteht oft der Eindruck, dass nicht immer offen und ehrlich kommuniziert wird. Aussagen von Vorgesetzten ändern sich je nach Situation, was langfristig das Vertrauen innerhalb des Unternehmens deutlich belastet.

Gleichberechtigung

Das Thema Gleichberechtigung und faire Behandlung wirkt im Unternehmen nicht wirklich transparent. Es entsteht häufig der Eindruck, dass Mitarbeiter mit familiären oder persönlichen Verbindungen zur höheren Führungsebene bevorzugt behandelt und schneller gefördert werden als andere. Dadurch leidet bei vielen Mitarbeitern das Vertrauen in faire Entscheidungen und objektive Entwicklungsmöglichkeiten.

Interessante Aufgaben

Die eigentliche Arbeit mit den Kunden ist einer der wenigen wirklich positiven Aspekte. Durch die unterschiedlichen Anforderungen und Situationen bleibt der Arbeitsalltag abwechslungsreich und teilweise auch interessant. Viele Kundenkontakte machen die Tätigkeit trotz der internen Probleme noch einigermaßen motivierend.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.