1 Bewertung von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Das Bewerbungsgespräch begann mit einer schriftlichen Aufgabe in einem großzügigen Raum. Anschließend wurde ich in ein sehr kleines Büro gebracht, in dem 8–10 Mitglieder der Kommission saßen. Die Raumaufteilung war sehr eng, man saß fast „Knie an Knie“ mit den Mitgliedern der Kommission. Nur 2–3 Personen stellten aktiv Fragen, die übrigen beobachteten größtenteils passiv. Dadurch war für mich nicht nachvollziehbar, warum so viele Personen anwesend sein mussten. Die Enge und die vielen Beobachter führten dazu, dass das Gespräch sehr einschüchternd wirkte und meine Nervosität verstärkte. Zwar hat der öffentliche Dienst seine Vorgaben für Vorstellungsgespräche, dennoch empfand ich das für die Position als übertrieben. Zudem standen für mich keine Getränke bereit, während für die Kommission Kaffee und Snacks zur Verfügung standen.
Der Termin fiel auf reguläre Arbeitszeit. Obwohl ich um Verschiebung bat, wurde zunächst abgelehnt. Kurz darauf wurde der Termin aus organisatorischen Gründen der Kommissionsmitglieder verschoben, nicht wegen meines Anliegens. Die Absage erfolgte etwa 1–2 Tage nach dem Gespräch, was den Eindruck vermittelte, dass das Gespräch eher routinemäßig war und die Entscheidung bereits im Vorfeld gefallen war. Ein Feedbackangebot zur Bewerbung gab es leider nicht.
Insgesamt wirkte das Gespräch aufgrund der Raumgröße, der Sitzordnung, der fehlenden Rücksichtnahme und der schnellen Absage wenig professionell – insbesondere für eine Behörde wie die Bezirksregierung Detmold. Inhaltlich waren die Kommissionsmitglieder sachkundig, die Situation als Bewerber jedoch sehr unangenehm und einschüchternd.