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Lapstore 
GmbH
Bewertung

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Meine Erfahrung bei Lapstore

3,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Produktion in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- die Hilfsbereitschaft untereinander
- die kurzen Kommunikationswege
- dass Verbesserungen wo es möglich ist umgesetzt werden
(Bsp. Kommunikationskanäle für die Produktionsteams / neue bessere Tische an den Arbeitsplätzen / ...)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die Leistungsbeurteilung wo großteils auf Stückzahlen geachtet wird, stufe als kritisch ein:
Wenn Mitarbeiter zwar schnell aber dafür weniger gründlich arbeiten, erhöht das den Aufwand für die Abteilung des jeweils nächsten Produktionsschrittes
- dass es keine einheitliche Regelung / Richtlinie für Gehaltserhöhungen gibt

Verbesserungsvorschläge

- Geräuschdämmung oder Auslagerung der lauten Drucker
- Optimierung des Einsatzes der Klimaanlagen
- Gehaltsstruktur anpassen
- steuerfreie Mitarbeiterbenefits

Arbeitsatmosphäre

Mir persönlich war die Arbeitsumgebung zu laut, insbesondere als der zweite Industriedrucker angeschafft wurde. Dies lässt sich nur zum Teil kompensieren durch die zur Verfügung gestellten Ohrstöpsel.

Ich finde gut, dass es eine Klimaanlage in der Halle gibt. Hier wäre es noch wichtig, weiterhin gezielt darauf zu achten gezielt zu lüften / zu bestimmten Zeiten Fenster und Tore zu öffnen

Image

Nach außen hin nehme ich das Firmenimage als sehr positiv wahr.
Damit die Mitarbeiter selbst einen besseren Eindruck von Ihrem Arbeitgeber haben halte ich folgende Punkte für wichtig:

- Gehaltsstruktur und Benefits anpassen
- Arbeitsbedingungen in der Halle verbessern (Lautstärke / Temperatur)
- Wertschätzung von Leistung

Work-Life-Balance

Es gibt ein Gleitzeitmodell. Arztbesuche während der Arbeitszeit sind kein Problem. Wenn ein privater Termin ansteht und man vorher mit den Vorgesetzten spricht ist es auch kein Problem, 2-3 Stunden im Vormittag oder Nachmittag frei zu bekommen.

Mein einzigen Kritikpunkte sind, dass es gelegentlich nicht möglich ist, z.B. an Brückentagen, Urlaub zu nehmen. Dies ist aber "eher der Branche geschuldet" als dem Unternehmen. Ansonsten geraten die Abläufe ins Stocken.

Karriere/Weiterbildung

Ist möglich in Form einer Ausbildung im IT-Bereich oder im Lager.
Nach mehrjähriger Betriebszugehörigkeit und wenn eine Stelle frei ist, sind auch Positionen möglich als Supervisor.

Aufgrund der flachen Hierarchie und dem Status als mittelständisches Unternehmen sehe ich keine "steile Karriereleiter".

Gehalt/Benefits

Ich habe mein Gehalt als angemessen empfunden. Worüber ich mich allerdings gefreut hätte, wären steuerfreie Arbeitgeberbenefits.
Weiterhin sinnvoll fände ich ein Konzept, welches Gehaltserhöhungen nach gewissen Kriterien festlegt hinsichtlich

- Art der Tätigkeit
- Betriebszugehörigkeit
- eventuell Mitarbeiterboni, wenn gewisse Ziele als Team erreicht werden

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich bin kein Experte aber ich habe LapStore als umweltbewusstes Unternehmen wahrgenommen. Dies steckt bereits in der Kerntätigkeit, da Geräte aufbereitet und wieder verkauft werden, die sonst im Zweifel entsorgt werden würden. Gut finde ich auch, dass es nun einen Wassersprudler für die Mitarbeiter gibt anstelle von Einweg-Wasserflaschen. Weitere Optimierungen sehe ich:

- Abschaltung eines Teils des Stroms über Nacht (z.B. nur noch Server- und Sicherheitstechnik wird nachts mit Strom versorgt).
- Deckenbeleuchtung tagsüber an sehr sonnigen Tagen dimmen oder abschalten. Durch die Dachfenster kommt meiner Meinung nach schon sehr viel Tageslicht
- Reduktion von Plastik / Papiermüll: Verbrauchsware möglichst in größeren Stückzahlen und als Tray-Variante eingekaufen

Kollegenzusammenhalt

Hier hilft man sich! Egal ob in der gleichen oder in verschiedenen Abteilungen. Da die Abteilungen alle aufeinander angewiesen sind ist dies auch wichtig und richtig.

Umgang mit älteren Kollegen

Meiner Wahrnehmung nach wurde jeder freundlich und respektvoll behandelt, unabhängig vom Alter / Geschlecht / ...

Vorgesetztenverhalten

Ich habe immer offenes und ehrliches Feedback erhalten.
Wenn mal etwas nicht richtig funktioniert hat wurde nicht "mit dem Hammer draufgehauen" sondern gemeinsam eine Lösung besprochen.

Arbeitsbedingungen

Wenn folgende Punkte verbessert werden könnten, hätte ich die Arbeitsumgebung als besser wahrgenommen

- Geräuschreduktion der Drucker (z.B. Isolierung / Verlagerung in neue Halle)
- bessere Belüftung / Temperierung der Halle im Sommer
- evtl. Abschaltung der Deckenleuchten bei hellem Tageslicht

Kommunikation

Aufgrund "kurzer Wege" läuft der Kontakt i.d.R. / direkt und persönlich. Änderungen in Betriebsabläufen, wenn sich z.B. bestimmte Arbeitsschritte ändern, werden in der betroffenen Abteilung in der großen Runde persönlich angesprochen. Zum besseren Nachhalt und für abwesende Kollegen (Urlaub o.Ä.) wird die Info nochmal im Messengerkanal der Abteilung festgehalten).
Ich hatte nie das Gefühl, dass zu viel / zu wenig kommuniziert wurde. Einzig die interne digitale Kommunikation finde ich verbesserungsfähig. Hier wäre es sinnvoll, evtl. die Plattform zu wechseln um bessere Chat-/Kanalfunktionen zu haben.

Gleichberechtigung

Meiner Wahrnehmung nach wurde jeder freundlich und respektvoll behandelt, unabhängig vom Alter / Geschlecht / ...

Interessante Aufgaben

Der Produktionsablauf bleibt im Kern immer der Gleiche.
Gut finde ich, dass man soweit es möglich ist, eigene Arbeitsweisen mit einbringen kann (Verwendung bestimmter Testprogramme / Verwendung bestimmter Werkzeuge).

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.