Ihr Unternehmen?

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LAR 
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Analysers 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nicht zu empfehlen.

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ca. 70% der "alten" LAR Belegschaft haben inzwischen das Unternehmen verlassen. Freie Stellen werden kaum besetzt, mit den entsprechenden Folgen für die Verbliebenen.

Image

Kunden beklagen sich, dass sie weder telefonisch noch per Mail ausreichend betreut werden. Der frühere gute Service und schnellen Reaktionszeiten scheitern am fehlenden Personal. Das und auch der enorme Verlust an Fachkompetenz seit dem Weggang von Kollegen spricht sich herum im Markt und schadet dem Unternehmen.

Work-Life-Balance

Urlaubstage ok und können in Absprache nach eigenen Wünschen genommen werden. Stress und Unsicherheit ist jedoch Teil der täglichen Arbeit und überträgt sich ins Private.

Karriere/Weiterbildung

Trotz anfangs anderslautenden Ankündigungen geht es statt um Langfristigkeit vorrangig um Gewinnmaximierung in kurzer Zeit. Fachliche Weiterbildungen fehlen. Es sei denn man wertet die Aneignung der Aufgaben ehemaliger Kollegen und der Produkte der neu gekauften Firmen als Aufstiegschance und Weiterbildung.

Gehalt/Benefits

Gehalt für Einige im Vergleich ganz gut, wiegt die Nachteile aber nicht auf. Keine Steigerung für lange Zeit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Spielt keine Rolle.

Kollegenzusammenhalt

Den Teamgeist der langjährigen Kollegen, die trotz allem zusammen gehalten haben, gibt es nicht mehr. Aufgrund des Personalmangels müssen von den Verbliebenen eine Unmenge an Aufgaben zusätzlich zum eigenen Bereich übernommen werden. Zur Unterstützung und persönlichen Kommunikation bleibt wenig Zeit.

Umgang mit älteren Kollegen

Es war für die Meisten nach kurzer Zeit klar, dass nach der Übernahme alle älteren und auch erfahrene Kollegen, die nicht absolut dringend gebraucht werden gehen sollen. Das ist fast geschafft.

Vorgesetztenverhalten

Es ist immer noch unklar ob die Minimierung der Belegschaft und chaotische Umstrukturierung Strategie des amerikanischen Investors ist oder ob die neue GF das als eigenen Plan zu verantworten hat.

Arbeitsbedingungen

Die angekündigte Renovierung des maroden Gebäudes geschieht nicht. Die Umstrukturierung des Unternehmens und der Zukauf von anderen Firmen hat das Arbeiten für alle schlimmer gemacht. Das neu eingeführte ERP-System ist meiner Meinung nach eine Katastrophe, weil schlecht programmiert.

Kommunikation

Es gibt nur wenige verbliebene Leiter, die sich wegen Arbeitsüberlastung nur um ihren Bereich kümmern und nicht untereinander abstimmen. Abteilungsübergreifend mit den Kollegen nur das absolute Minimum. Meetings finden kaum noch statt. Infos an Alle durch die GF zur Zukunft des Unternehmens fehlen.

Gleichberechtigung

Es werden alle gleich herablassend behandelt. Auch jüngere Kollegen mussten in den 2 Jahren seit GF Wechsel mehr oder weniger freiwillig gehen.

Interessante Aufgaben

Es ging schon vor Corona ums Überleben der Fa., nicht um Wachstum. Geförderte Projekte und notwendige Entwicklungen wurden schon 2019 eingestellt.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.