Mangel an neutraler Führung und offener Kommunikation
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe dort gearbeitet, aber mich schließlich entschieden zu kündigen, weil das Arbeitsklima für mich auf Dauer nicht mehr tragbar war. Leider hatte ich oft das Gefühl, dass nicht alle Mitarbeitenden fair behandelt werden. Manche Personen wurden deutlich bevorzugt, während andere ausgeschlossen oder nicht ernst genommen wurden.
Kritik oder Hinweise auf Fehler wurden teilweise nicht professionell aufgenommen. Besonders schwierig war es, wenn es um bestimmte Mitarbeitende oder deren Angehörige ging – dann wurde schnell emotional reagiert, statt sachlich über Probleme zu sprechen. Dadurch entstand für mich ein unangenehmes und belastendes Arbeitsumfeld.
Schade, denn mit mehr Fairness, Respekt und professioneller Kommunikation könnte vieles besser laufen.
Verbesserungsvorschläge
Meiner Meinung nach müsste sich vor allem auf Führungsebene etwas verändern. Ich hatte persönlich den Eindruck, dass Entscheidungen zu stark von einzelnen Personen abhängig waren und dadurch kein neutrales sowie offenes Arbeitsklima entstehen konnte. Zudem entsteht dadurch bei vielen Mitarbeitenden das Gefühl, ihre Meinung nicht frei äußern zu können, da es keine neutrale Ebene gibt, an der man sich wirklich orientieren kann. Auch fehlt ein klarer, unabhängiger Ansprechpartner, an den man sich offen und ehrlich wenden kann, ohne dass Entscheidungen oder Reaktionen von persönlichen Beziehungen abhängig sind. Solange sich an den bestehenden Strukturen und am Führungsstil nichts ändert, wird es aus meiner Sicht schwierig sein, die Situation innerhalb des Hauses nachhaltig zu verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war für mich sehr belastend. Man hatte oft das Gefühl, nicht willkommen zu sein und manche Mitarbeiter wurden ausgeschlossen oder unfair behandelt. Meiner persönlichen Erfahrung nach wurden manche Mitarbeitende von der Führungsebene bevorzugt behandelt. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Sympathien und private Beziehungen eine Rolle gespielt haben, wodurch nicht immer alle gleich behandelt wurden.
Image
Mehr Schein als sein.
Work-Life-Balance
Die Arbeit war psychisch sehr belastend, weshalb ich mich am Ende entschieden habe zu gehen.
Vorgesetztenverhalten
Meiner Erfahrung nach war es schwierig, offen Kritik an bestimmten Gruppenbildungen oder am Umgang im Team zu äußern. Häufig hatte ich dabei das Gefühl, dass Kritik nicht neutral aufgenommen wurde und man anschließend selbst Nachteile oder unangenehme Konsequenzen befürchten musste. Dadurch entstand für mich kein offenes und faires Arbeitsklima.
Arbeitsbedingungen
Meiner Erfahrung nach herrschte häufig Personalmangel, wodurch Mitarbeitende stark belastet wurden. Oft hatte ich das Gefühl, dass manche Mitarbeiter hauptsächlich eingesetzt wurden, um kurzfristige Lücken zu schließen, anstatt langfristig fair entlastet zu werden.
Kommunikation
Die Kommunikation im Team und mit der Leitung empfand ich als schwierig. Probleme oder Kritik wurden meiner Erfahrung nach nicht immer professionell angesprochen.
Gleichberechtigung
Meiner persönlichen Erfahrung nach wurden nicht alle Mitarbeitenden gleich behandelt. Ich hatte oft den Eindruck, dass vor allem eine bestimmte Gruppe innerhalb des Heimes Vorteile genoss, während andere eher ausgeschlossen wurden. Dadurch entstand für mich kein faires Arbeitsklima.