3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besonders positiv bleibt in Erinnerung, dass die Führungsebene erstaunlich selten vor Ort anzutreffen ist. Selbst wenn Gehälter ausstehen und die Mitarbeiter auf Informationen warten, findet sich offenbar immer noch Zeit für Urlaub – Prioritäten muss man schließlich setzen. Führung auf Distanz bekommt hier eine ganz neue Bedeutung.
Gehalt pünktlich? Eher ein Überraschungsmoment. Trinkgeld? Ein gut gehütetes Geheimnis. Und der Arbeitgeber selbst? So selten vor Ort, dass eine persönliche Begrüßung schon fast als Firmenjubiläum gefeiert werden könnte.
Auch beim Thema Trinkgeld gab es eine interessante Interpretation von „Mitarbeiterbenefits“: Das Trinkgeld wurde nach meiner Erfahrung nicht entsprechend an die Mitarbeitenden ausgezahlt, sondern floss teilweise in die Beschaffung von Waren für Veranstaltungen. Wir arbeiten also, Gäste geben Trinkgeld, und am Ende hilft das Trinkgeld dabei, den Laden am Laufen zu halten. Ein durchaus kreatives Verständnis von Trinkgeld.
In meiner gesamten Beschäftigungszeit wurden die Gehälter nur einmal pünktlich gezahlt. Teilweise musste man bis zum 22. des Monats warten (über 3 Wochen Verspätung). Das ist dann auch nicht mehr „ein paar Tage Verspätung“, sondern schlichtweg ein eigenes Zeitmodell.
Besonders interessant wird es, wenn man versucht, Informationen über das ausstehende Gehalt zu bekommen. Eine Rückmeldung ist offenbar keine Selbstverständlichkeit. Weitere Fragen scheinen teilweise schon eine organisatorische Herausforderung darzustellen.
Auf die Frage dass das Gehalt ausbleibt durfte ich mir von der Eventleitung anhören, dass meinerseits vielleicht einfach nicht genug „Herzblut“ für den Job vorhanden sei. Mir wurde sinngemäß von ihr gesagt, dass sie auch weiterhin dort arbeiten würde, selbst wenn sie dafür keinen Cent bekommen würde.
Vielleicht habe ich das Prinzip bisher einfach falsch verstanden: Man arbeitet nicht für Geld, sondern für die Liebe zum Job – die Miete bezahlt sich dann vermutlich ebenfalls mit Herzblut.
Immer fair und ehrlich zu den Mitarbeitern gewesen.
Sehr Kollegial, besonders für Gastronomie.
Gastronomie eben
In einem Restaurant ist nicht viel Raum für Karriere...
Ich war einer der älteren Kollegen und fühlte mich wohl.
Der Restaurantleiter war immer bis zu Schluß da.