Vorsicht: Unprofessionelles Bewerbungsgespräch und aktives "Ghosting" bei Vertragsverhandlungen
1,7
Bewerber/inHat sich 2020 in Brandis als Konstrukteur beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.
Verbesserungsvorschläge
- Die Geschäftsleitung sollte sich im Zuge des Bewerbungsgesprächs darum bemühen, das Gespräch auf Augenhöhe zu führen. Generell wird das Gespräch sehr konservativ geführt. - Sollte sich die Geschäftsleitung im Zuge der Vertragsverhandlungen gegen den Bewerber entscheiden, sollte sie den Bewerber darüber informieren anstatt aktives "Ghosting" zu betreiben. Hinweis: Im Rahmen meiner Vertragsverhandlungen wurde bei mir der Eindruck erweckt, dass es bei der Besetzung der Stelle nicht darum geht den besten, sondern den billigsten Bewerber für die ausgeschriebene Stelle zu finden (Das Unternehmen ist offensichtlich nicht daran interessiert einen gemeinsamen Kompromiss mit dem Bewerber bzgl. Urlaubstage, Gehalt ... etc. zu finden). Dies sagt für mich viel über die Wertschätzung der Arbeit durch die Geschäftsführung aus und ich würde daher keine Empfehlung für eine Bewerbung in diesem Unternehmen geben.
Bewerbungsfragen
Die Firma ist sehr daran interessiert, etwas über die persönlichen Hintergründe (Lebenslauf, Hobbies, Schulzeit... etc.) des Bewerbers zu erfahren. Man möchte sicher gehen, ob sich der Bewerber gut in ein eher konservativ-ländliches Unternehmen einfügt.
Im Gespräch wurde ich darum gebeten, meinen Lebenslauf einmal aufs kürzeste zusammen zu fassen. Womit ich mich bsw. im Rahmen meiner akademischen Arbeiten beschäftigt habe, schien egal zu sein. Das Unternehmen glaubt offenbar den Bewerber anhand sog. "Schulaufgaben" (siehe Sonstige Fragen) bewerten zu können.
Der Aufgabenteil nahm den größten Teil des Gesprächs ein. In meinem Fall gab es Fragen zu: