Früher Herzblut, heute Konzernfrust
Verbesserungsvorschläge
Ich war viele Jahre bei Lotao und habe die Marke mit voller Überzeugung und extrem viel Einsatz aufgebaut. Im Nachhinein war das naiv. Seit dem Einstieg der Zertus GmbH und des Importhaus Wilms ist von der ursprünglichen Energie und Leidenschaft nichts mehr übrig. Aus einem motivierten, kreativen Team wurde ein lähmender Konzernapparat voller Bürokratie, toxischen Machtspielchen und leeren Versprechungen.
Nach meinem Eindruck ging es den neuen Eigentümern nie darum, die Marke zu verstehen oder weiterzuentwickeln, sondern nur darum, sich ein „nachhaltiges“ Aushängeschild ins Portfolio zu stellen. Authentizität und Teamgeist wurden durch Misstrauen, Intransparenz und reines Kalkül ersetzt. Entscheidungen ziehen sich endlos, Verantwortung wird konsequent weitergereicht, und echtes Engagement zählt nichts mehr.
Viele der Menschen, die Lotao einmal stark gemacht haben (inklusive des Gründers), sind längst weg, und das aus gutem Grund. Ich habe mich im Nachhinein ernsthaft geärgert, so lange geblieben zu sein.
Wer ein Arbeitsumfeld mit Sinn, Fairness oder Wertschätzung sucht, sollte einen weiten Bogen um dieses Unternehmen machen. Aus meiner Sicht ist dort kaum noch etwas übrig, was die Marke einmal ausgemacht hat.