Rekordverdächtig wie viele Mitarbeiter in so kurzer Zeit gehen
Arbeitsatmosphäre
Wenn Vorgesetzte noch im Kundentermin Kommentare schreiben, sich in jede Anpassung einmischen, Micro-managen und bei Kleinigkeiten sofort laut werden, trägt es nicht zur Arbeitsatmosphäre bei. Dass die Führungskraft fast nie persönlich da war und vor allem bei Anrufen und per Nachricht unangenehmes Arbeitsklima schuf, ging es noch. Die Kollegen waren nett.
Leider wird Kritik an dem Inhaber nicht nur auf Kununu gemeldet, sondern auch in den seltenen persönlichen Gesprächen stark abgeblockt. Im Team war unteinander ein super zusammenarbeiten, leider hat der Inhaber jede Art der Kritik an dem Umgang nicht nachvollziehen können und bei Kollegen die Kompetenz der anderen hinterfragt, angezweifelt und Probleme gesucht, wo keine waren.
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Den Kunden fällt natürlich auf, wenn die Mitarbeiter unzufrieden und die Firma unzuverlässig sind. Dass innerhalb des ersten halben Jahres nach Eröffnung schon drei Mitarbeiter weg waren, fällt stark auf und wird natürlich auch angesprochen. Wen wundert es auch, bei dem Umgang.
Work-Life-Balance
Eine vier Tage Woche ist absolut zeitgemäß und angenehm, das "kleine Wochenende" wurde von allen sehr begrüßt. Dass man über WhatsApp immer wieder Nachrichten in der Freizeit bekommen und beantworten musste, störte sehr.
Während einer Arbeitsunfähigkeit regelmäßig Mails und Forderungen dass man Dienstwege antreten sollen, sind eine absolute Frechheit.
Kollegenzusammenhalt
Alle sehr nett und unterstützend. Unzufrieden waren viele, innerhalb eines dreiviertel Jahres sind drei von vier Mitarbeiter gegangen und die übrigen schienen auch nicht mehr sehr glücklich zu sein.
Es wurde seitens des Inhabers immer wieder sehr schlecht über (ehemalige) Mitarbeiter gesprochen und gelästert, das trägt natürlich nicht zu einem guten Zusammenhalt bei
Vorgesetztenverhalten
Unprofessionell, selten sieht man so kritikunfähige Reaktionen. Gesellen werden behandelt wie Praktikanten, Meistern wird ihr Job erklärt als wären sie neu im Leben, während man selbst fachlich nichts beitragen kann. Laut werden wenn man auf Probleme hinweisen will, ständig Probleme weil nicht schnell genug verkauft wird und wenn man grenzwertige Fälle nicht versorgen will oder Menschen nicht ihre ganzen Daten aus dem Kragen leiern will, ist man zu nichts zu gebrauchen.
Arbeitsbedingungen
Klimaanlage vorhanden, Erste Hilfe Kasten, Feuerlöscher oder sowas gab es nicht, auch nach mehrfacher ansprache wurde es ignoriert.
Kommunikation
Was man heute richtig macht, ist nächste Woche falsch. Es wird kein Versorgungsablauf vorgegeben, aber wenn man einen Kunden nicht wie bei einer Kette in drei Terminen abfrühstückt, ist es auch falsch.
Es wird immer wieder auf Fehlern von Kollegen, hinter Ihrem Rücken, rumgeritten und Kritik abgeschmettert. Einzelne Vorschläge wurden zwar mal angenommen, aber wirklich wichtige Dinge, wurden nie angegangen. Selbstreflektion im Team bringt nichts, wenn es der Inhaber nicht kann. Dass er sich selbst als Mentor sah, war kein Wunder. Er wusste alles besser und stand klar über allen.
Interessante Aufgaben
Es ist eben Arbeit im Fachgeschäft, ein neues Unternehmen mitaufzubauen ist mal ganz interessant mitzuerleben, aber ansonsten ist das nicht anders als überall sonst auch