13 von 154 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
13 Werkstudent:innen bei Lush haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 4,1 von 5 Punkten bewertet.
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13 Werkstudent:innen bei Lush haben den Arbeitgeber im Durchschnitt mit 4,1 von 5 Punkten bewertet.
Besser bezahlen
Besseres Training
Mehr Kräfte in dem Team
Mehr in die Technologie rund um die Stores investieren
Realistischere Verkaufsziele
Je nach dem Filliale variiert das vollkomm, aber ich kann sagen, dass ich in meinem konkreten Filliale immer mich ganz wohl fühlen kann.
Wenn man steigt und Supervisor oder Manager ist, oder auch wenn man ein Mitarbeiter des Vertrauens ist, durch die Unterbesetzung ist das Work-Life Balance nicht so toll und man muss sehr, sehr flexibel sein. Man muss auch ständig über neuen Produkten lernen, und ich finde es schon im Vergleich zu anderen Brands bisschen krass. Vorallem finde ich es Schade, dass man sehr viele wichtige Inhahltsstoffbezogene Fragen selbstsicher beantworten muss, für eher kleineres Gehalt.
Leider eher weniger Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sachen wie Manager werden eher kein Prestige und Ziel in dem Team.
Leider stark enttäuschend. Sehr winzig klein über dem Mindestlohn. Für mich ist das bei LUSH besonders schlimm, aus dem Grund, dass hier Ethik betont ist. Wir können leider nicht über wahre Ethik reden, bis die Leute nach ihren Leistungen bezahlt werden. Bei LUSH wird erwartet, dass man SEHR intim und persönlich mit Kund:innen interagiert, jegliche Arten Tricks, Demos und Unterhaltungen sind erwünscht, Beratungen sind SEHR ausführlich und man muss sich mit ALLEN Inhaltstoffen auseinandersetzen, nicht nur in dem Sinne von der Wirkung, sondern auch Ursprung und Ethik (und das Sortiment ändert sich STÄNDIG). Trotzdem bezahlt man bei LUSH nicht wettbewerbsfähig im Vergleich zu anderen Verkaufsstellen, die manchmal auch entspannter sind. Wenn man zu Supervisor:in oder Manager:in wird, steigen Aufgaben extrem viel, jedoch bewegt sich der Gehalt um etwa 2 EUR pro Stunde. Ein Stern mehr gilt für die People Team leute, die ihr bestes geben, also gibt es jetzt Sachen wie Urban Sports Club oder BVG Ticket.
Sehr großes Wert darauf gelegt, aber wie bei jedem großen Unternehmen, manchmal ist das auch bisschen übertrieben für die Kund:innen
Wie gesagt, je nach dem Filliale variiert das STARK! Aber in meinem kam ich immer mit absolut jedem mindestens OK, bis gut klar. Die oberen Leute aus dem Office sind allerdings andere Geschichte, deswegen 4 Sterne erstmal.
Leider ist in dem Firma ein Atmosphära entstanden, wo wir sehr micromanaged sind, um besseren Gewinn zu machen. Diese Ziele sind sehr unrealistisch und verlassen sich leider darauf, dass man bisschen "pushy" und "touchy" mit den Kunden sein muss, manchmal auch bisschen nicht ehrlich. Entscheidungen, die getroffen werden in dem Unternehmen, haben meine Kolleg:innen oft nicht als sehr logisch gesehen, auch nicht die Kund:innen, die uns dafür Ärger geben, auch wenn wir nichts dafür können. Bei neuen technischen Updates, Releases usw. gibt es oft Glitches, und manchmal gibt es destotrotz einen Druck, die Sachen aktiv zu promoten.
Büro winzig, Computer katastrophal, EIsmachine katastrophal, Sachen werden ständig kaputt und es muss immer gebettelt werden, um irgendetwas reparieren zu lassen, Münzenzähler uralt, Wifi hat mehr Schwierigkeiten als gute Tagen, Musik ist auch fragewürdig. Liegt alles nicht an Manager:innen, aber trotzdem sehr Schade.
Ich fand die Kommunikation eher nicht so toll. Die Manager:innen der Stores sind stark überfordert mit Aufgaben und Neuigkeiten, Trainings gab es fast gar nicht und durch Unterbesetzung gab es auch keine Zeit, sich regelmässig über Neuigkeiten zu informieren und in dem Sinne kommt es oft zu Missverständnissen. Leider spart Lush oft an falschen Sachen, und das heisst auch an der Staff.
Über Gleichberechtigung kann man sich bei LUSH nicht beschweren
Umgang mit den Kund:innen in Lush ist viel persönlicher als in anderen Läden und man kann Sachen demonstrieren oder schenken. Abwechselung im Alltag gibt es auch. Leider sind die Manager:innen manchmal von oberen Schichten in dem Unternehmen gezwungen, uns zu micromanagen auf eine robotische Weise, und das lässt auf jeden Fall einiges Spass aus der Sache.
Man scheut sich nicht vor Fehlern oder Fragen. Es wird auf einer Augenhöhe geredet.
Alle so liebe Mäuse
Man kann immer mit den stunden runtergehen
Therapieplatz finden mit Hilfe leider nur knapp über Mindestlohn
Absolut ein Team in dem jeder mitzieht
Liebster Chef der Welt
Leider Dienst Plan immer erst sehr kurzfristig da
Immer neue Produkte und Kunden
Das Team mit dem ich das letzte Jahr über sehr gut zusammen arbeiten konnte.
Ein genaueres Auge auf die Auswahl beim Führungspersonal.
Ich habe im vergangenen Jahr regelmäßig Lob erfahren und Probleme wurden mir klar kommuniziert.
In den letzten Monaten ist allerdings das Klima deutlich abgekühlt, da es zwischen der Storeleitung und ihrer Assistenz Dissonanz gibt, aber auch durch Assitant Store Manager momentan ein teils passiv aggressives Verhalten gegenüber neuen Mitarbeitenden an den Tag gelegt wird, während man sich selbst als permanent härter arbeitend als andere darstellt.
Kommt folglich auf das Team an, welches vor Ort ist.
Die Aussenwirkung ist, wie bei den meisten Unternehmen, natürlich etwas besser als die Wirklichkeit hinter den Kulissen.
Das Image als Bio-/Öko-Kosmetik-Marke ist an und für sich richtig, Nachhaltigkeit wird großgeschrieben, aber es gibt genauso viel Abfall an Pappe, Kunststoff, etc. wie in anderen Einzelhandelsunternehmen.
Werkstudenten bekommen, wie es sich gehört ihre Zeiten für die Uni frei geräumt.
Wenngleich in den letzten Wochen es zu dem Thema durch die Assistant Store Leitung wiederholt zu Unbehagen kam.
Lush gibt sich alle Mühe einen positiven Einfluss zu haben.
Es kommt natürlich immer auf die Personen an mit denen man den Store gemeinsam betreut und niemand wird mit allen Menschen Freundschaft schließen.
In der breiten Masse kann ich nur sagen, dass ich immer gerne mit allen Kollegen im Team gearbeitet habe und es auch nie ein Problem war, wenn man mal kurzfristig irgendwie eine Schicht getauscht werden musste oder sonst Hilfe benötigt wurde.
Das gleiche gilt für mich auch gegen über meiner Storeleitung.
Ich teile das mal in zwei Teile.
Meine Storeleitung hat zu jedem Zeitpunkt mir gegenüber klar kommuniziert, welche Anforderungen an mich bestanden, welche Aufgaben mir zufallen und auch mit Lob und konstruktiver Kritik mir geholfen.
Meine Assistant Storeleitung hat sich mehr durch eine Laissez-Faire-Haltung besonders zu Beginn (ihrer Anstellung) ausgezeichnet.
Mittlerweile zeigen sich mehr und mehr aber auch Positionen, in denen sie sich teils opportunistisch für sich Wege sucht. Daraus resultieren folglich auch Probleme mit der Storeleitung
Lush ist definitiv einer der angenehmeren Arbeitgeber. Es gibt ein Backoffice, welches auch Optionen zur Erfrischung und Snacks bietet.
Die technische Ausstattung ist soweit völlig in Ordnung.
Unternehmensseitig gibt es massig Informationen, wenn man sie möchte. Manchmal erschlägt es einen ein wenig, was alles an die ganze Belegschaft rausgeht.
Wenn im Team gewünscht ist auch jederzeit es möglich Infos zu bekommen über die Situation des eigenen Stores im Bezug auf Ziele.
aktuell noch knapp über Mindestlohn, aber aktuell schätze ich wird 2025 der Mindestlohn auch bei Lush Einzug halten.
In meinem Store besteht das Team ausschließlich aus Frauen und diversen Personen.
Einzelhandel ist Einzelhandel.
Wenn man Interesse an Kosmetika hat, ist es definitiv keine schlechte Option, wenn das lokale Team passt.
Arbeitsklima ist top und Chefin ganz toll!
Außerdem toll dass auf die Mental Health geachtet wird
Es gibt nicht schlechtes
Etwas mehr Gehalt - 13€/14€ wären schonmal angebrachter
Fakt ist: der Kunde kann nicht immer Recht haben und Lush ist sehr penibel darauf, dass Kunden IMMER recht haben… Aber wir helfen uns untereinander dabei, mal runterzukommen, wenn Kunde blöd war
Im Team immer alles top!
Ich würde behaupten dass Lush ein gutes Image hat.
Ich arbeite 16 Stunden pro Woche.
Es gibt sehr viele Trainings - allerdings weiß ich nicht ob es Möglichkeiten gibt um die Karriereleiter hochzukommen.
Gehalt könnte besser sein… Knapp überm Mindestlohn ist naja aber wir kriegen Bonus ausgezahlt wenn wir unser monatliches Ziel erreichen.
Bei Lush achtet man sehr auf die Umwelt.
Es ist ein neues junges Team und wir sind alle auf einer Wellenlänge!
Sehr toll.
Filialleitung und Stellvertretende Leitung TOP!
Es gibt immer Snacks und Getränke.
Kommunikation läuft immer super
Werden alle gleich behandelt.
Es gibt immer was zu tun. Am meisten finde ich die kreativen Aufgaben wie z.B mit Kindern Badebomben basteln toll!
-Mitarbeiterrabatt
-Die Produkte sind meiner Meinung nach sehr gut, ich stand zu 100% hinter dem Unternehmen
-Tolle Kolleginnen
-Es wurde versucht auf meine Wünsche im Arbeitsplan Rücksicht zu nehmen
-Ich wünschte mir die Zusammenarbeit wäre im Besseren auseinander gegangen
-offen Kommunizieren wenn es Probleme gibt
Das Team ist super nett, leider herrscht auf Grund der massiven Kontrollen der Teamleitung eine sehr schlechte Stimmung.
Lush hat ein gutes Image für die Öffentlichkeit. Aber man merkt, dass die Fassade bröckelt.
Dazu kann ich leider nicht viel sagen.
ist in Ordnung für einen Studentenjob
Umweltbewusstsein ist soweit i.o. Leider werden Mitarbeiter belehrt wenn sie Pelz tragen oder Energydrinks trinken. Das gehört meiner Meinung nach nicht in ein professionelles Umwelt.
Tolles Team, hier gibt es nichts zu meckern.
Man bekommt das Gefühl Lush wäre wie eine zweite Familie, alle sind sehr freundliche. Aber leider nur vornerum, wenn es zu Problemen kommt, werden diese nicht offen kommuniziert.
sind in Ordnung.
Leider bekommt man wenig Informationen persönlich. Man erfährt erst was wirklich los ist, wenn es schon zu spät ist. Hier würde ich mir einen offenen Umgang mit den Angestellten wünschen
Wenn man nichts zu tun hat, darf man auch sehr gerne mal stundenlang Handtücher falten damit nicht in Versuchung gerät mit den Kollegen zu reden.
Die Nachhaltigkeit
Die Bezahlung
Etwas mehr Klarheit bei Aufgaben
Faire Bezahlung, flexible Arbeitszeiten, der Zusammenhalt im Team
teilweise unstrukturiert, Arbeitskleidungspflicht ohne Aufwandsentschädigung
Die Herzlichkeit der Kollegen und Kolleginnen, offene Kommunikation, Die Chefetage geht auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ein, man kann seiner Liebe zu Kosmetik weiter ausbilden und lernt in den Trainings viel dazu
- Quereinsteiger_innen willkommen
- Offenheit und Gleichberechtigung
- Innovative Produkte
- Tier- und Umweltschutz
- schlechte Bezahlung
- allumfassende Anwesenheit des Unternehmens in allen Lebensbereichen der Mitarbeiter_innen
- Ausnutzung der Mitarbeiter_innen
- teilweise gefährliche Inhaltsstoffe in den Produkten
- angemessene Bezahlung, die motiviert
- kein Bonussystem mehr, sondern reelle Lohnzusätze die wirklich gezahlt werden, wie Weihnachtsgeld und Zuschläge an Feiertagen bzw. eine Kombination daraus und Zuschüsse zur Gesundheitsvorsorge
- kein Geiz mehr bei Ladenausstattung und Sozialräumen
- Bevor leitende Angestellte eingestellt werden, Eignung prüfen und ggf. schulen, um sie fit für den Einzelhandel und Führung von Personal zu machen!!
Nach Außen hin besitzt Lush dieses liebe, grüne, innovative Image, in Wirklichkeit setzt Lush auf den Enthusiasmus, die Empathie und Gutmütigkeit der Mitarbeiter_innen, um sie auszunutzen und abzuspeisen. Es herrscht immenser Verkaufsdruck von oben, verwirrende Absprachen und die Bezahlung ist zum Totlachen, auch für Shopmanager_innen. Dieses beklemmende Gefühl macht sich im Shop breit, zudem soll man allzeit bereit stehen, um einzuspringen, wird verbal angefeindet und gemobbt und soll sich in seinem Leben vollkommen Lush hingeben. Nun ja.
Allgemein gilt Lush als innovativ, umweltbewusst und verspielt und hat schon einen guten Ruf. Die Produkte kann man zum großen Teil weiterempfehlen, doch längst nicht alle. Man sollte gut hinschauen. Möchte jemand bei Lush arbeiten, sollte die Person sich den Wunschshop genau ansehen und bei Gesprächen hinhören, jede_r Shopmanager_in agiert anders.
Die Dienstpläne variieren zwischen unbezahlten Überstunden noch und nöcher bis hin zu Minusstunden.
Wie erwähnt wird eine permanente Bereitschaft erwartet, einspringen zu verweigern gilt als egoistisch und wird mit ungünstigen Schichten im nächsten Plan bestraft; eigene Vorhaben, Unitermine usw. zählen nicht.
Der Urlaub wird einfach nach Gutdünken vergeben, Wünsche werden abgefragt, doch kaum berücksichtigt; spontaner Urlaub ist nicht drin und manchmal wird der geplante Urlaub auch einfach entzogen.
Es herrscht die Philosophie, man könne froh sein, bei einem so tollen Unternehmen arbeiten zu dürfen, folglich sind Beschwerden fehl am Platz. Für die Shopmanager_innen gilt das alles natürlich nicht....
Positiv anzumerken ist die Offenheit bei Lush, wirklich jede_r Quereinsteiger_in kann in den Shops oder im HQ arbeiten. Es finden in den Shops selbst und zentriert in bestimmten Filialen regelmäßig Schulungen statt, es existiert also eine Förderung. Vorgenommen werden sie aber von ungelernten Kräften, die sich die Inhalte im Vorfeld selbst beibringen bzw. vorher von anderen Trainern belehrt wurden.
Karrieremöglichkeiten gibt es: entweder ein Regionalmanager erkennt Potenzial oder man versucht es selbst.
Das Gehalt ein Witz, selbst für Werkstudierende, bei der Freizeit die man investiert (Lesen von Schulungsmaterialien, Videos anschauen, Anziehen und Fertigmachen für die Arbeit, E-Mails lesen und beantworten, Fahrten zu Schulungen etc. etc.) und weiteren Ausgaben, die man hat (Anfahrtskosten, Ausgaben für Essen usw.). Vieles wird schlicht und ergreifend nicht bezahlt:
- Anziehen der Arbeitskleidung (trotzdem vor der Zeit im Laden anwesend sein)
- keine Abendzuschläge
- keine Sonntagszuschläge
- kein Weihnachtsgeld
- kein Urlaubsgeld
Brückentage als Urlaub gibt es erst recht nicht.
Sozialllistungen: Pflichtteil der Rentenversicherung u. Krankenkasse wird gezahlt. Punkt.
Stattdessen existiert ein verwirrendes Bonussystem aus Geldboni und Sachboni, wobei ein Erreichen bei den geforderten Umsatzzielen eine Sysiphusarbeit ist, man kann es gar nicht schaffen! Hinzu kommen leere Versprechungen von Oben, man wird hingehalten und fühlt sich oft ver****** und fragt sich, warum man sich überhaupt noch anstrengt.
Auf Umwelt- und Tierschutz achtet Lush sehr sehr: bei den Produkten sowieso, es werden Kampagnen gestartet, damit auf Missstände aufmerksam gemacht wird. Schonender und sparsamer Umgang mit Ressourcen steht ganz oben. Trotzdem dürfen die Mitarbeiter_innen nicht hinten runterfallen, sichern sie doch die Existenz des Unternehmens.
Der Zusammenhalt unter den Kolleg_innen ist gut bis sehr gut. Neuen Mitarbeiter_innen wird geholfen und Produkte erklärt. Hilfsbereitschaft und ein ehrliches Miteinander wird großgeschrieben, zumindest in "meinem" Shop. Allerdings resultiert dies auch aus den problematischen Konstellationen von Oben.
Schwierig zu bewerten...Ich habe in den Shops nie ältere Mitarbeiter_innen angetroffen, 45+ erst recht nicht. Hinzu kommt der schnelle Verschleiß der Leute aufgrund der miserablen Arbeitsbedingungen und auch der Umstand, dass viele Mitarbeiter_innen den Job neben dem Studium machen oder als Minijobber_in.
Beide Chefinnen, die in meiner Zeit "durchgereicht" (seit 2008 4) wurden, waren mit ihren Aufgaben überfordert und ließen dies auch an ihre Mitarbeiter_innen aus. Keine Souveränität im Umgang mit ihren Kolleg_innen bis hin zu offenem Mobbing und Loswerden von Unliebsamen. Macht man auf Fehler aufmerksam, wird die Schuld auf andere geschoben. Kaum Einblicke in Betriebsabläufe, keine Wertschätzung der Arbeit, Neid, keine Rückendeckung bei Problemen innerhalb von Lush. Einfach frustrierend und ärgerlich! So hält man keine Mitarbeiter_innen....
Nun: ein winziger, schlauchartiger Raum mit einer Toilette, Kühlschrank, Tisch und einer Art Ablage füllen den Pausenraum/Büro/Umkleide/Teeküche/Garderobe. Es gibt einen Stuhl, auf dem man sitzen darf während der Pause. Werden zeitgleich Büroarbeiten erledigt, hat man ein Problem oder geht nach draßen (im Winter nicht so schön). Um jeden Hocker, Tisch oder Regal, ganz egal, muss gekämpft werden. Ausgaben sind dem Unternehmen ein Graus; meist bekommt man gebrauchte Möbel aus anderen Shops oder Anfragen verlaufen im Sande. Einige Shops besitzen leider keinen Extraraum...
Die Klimaanlagen sind sehr spaßig, vor allem im Winter, wenn sie fest frieren oder kalte Luft in den Laden pusten, eine Wartung findet nicht statt. Zudem MUSS die Shoptür IMMER offen stehen, egal bei welchen Temperaturen, die vielen Kleiderschichten helfen nur nicht auf Dauer. Zusätzlich hat die Musik laut zu sein, sodass man, steht man unter einem Lautsprecher, die Kund__innen anbrüllen muss.
Arbeitskleidung muss auch selbst bezahlt werden.
Theoretisch sind Meetings Pflicht, um über Neuerungen, wichtige Ereignisse und Aufgaben zu berichten; sie finden jedoch meist sporadisch statt oder es gibt Mails. Überhaupt werden Mails fleißig herumgeschickt, mit wichtigen Infos (die man sich zu Hause durchliest.) Ansonsten ist man auf die Mitteilungsfreude des/der Shopmanager_in angewiesen. Sonst bekommt man nichts mit oder vielleicht durch Kolleg_innen. Weiterhin gilt: immer abrufbereit sein über Telefon, Handy, E-Mail usw. Egal ob morgens, nach Feierabend oder am Wochenende.
Generell wird Gleichberechtigung bei Lush tatsächlich praktiziert, was ja leider nur bei wenigen Unternehmen der Fall ist. Jede_r ist willkommen und kann sich einbringen.
Allerdings geht es auch hier viel um Äußerlichkeiten: in den meisten Shops arbeiten nur gutaussehende Leute....
Anfangs ist die Arbeit sehr spannend, da es viel zu lernen gilt, Produkt- und Anwendungswissen + Lush-Philosophie und deren Vermittlung an Kund_innen sind dem Unternehmen sehr wichtig. Wer Spaß an Verkauf hat, ist hier richtig - Beratung ist das oberste Gebot.
Aber: ständige Verfügbarkeit ist Pflicht, kann man nicht immer (wg. Studium o. ä.), wird dies negativ vermerkt und angemahnt (um es freundlich auszudrücken). Überstunden sind die Regel bzw. Minusstunden. Man kann sich für einzelne Aufgabengebiete melden u. z. B. Schulungen organisieren und durchführen, aber solche Aufgaben dann auch bitte in der Freizeit machen.
So verdient kununu Geld.