Verbesserungsbedarf bei Kommunikation und Mitarbeiterführung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Möglichkeit einer Vier-Tage-Woche war ein positiver Aspekt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang während meiner Beschäftigung war für mich insgesamt enttäuschend. Bereits die Einarbeitung war von Hektik, unvollständigen Erklärungen und teilweise schnippischen Reaktionen auf Rückfragen geprägt. Eigene Arbeitsweisen und Verbesserungsvorschläge wurden schnell abgewertet. Ich hatte häufig das Gefühl, mich für alltägliche Fragen und Arbeitsschritte rechtfertigen zu müssen.
Zudem war ich fachlich kaum ausgelastet und wurde häufig mit einfachen Tätigkeiten wie Drucken, Ablage oder Laminieren beschäftigt, obwohl ich eine kaufmännische Ausbildung und mehrjährige Berufserfahrung mitbringe.
Vor der Kündigung fand kein konstruktives Feedback- oder Klärungsgespräch statt. Auch die anschließende Abwicklung war belastend: Ich musste fehlenden Unterlagen und Dokumenten hinterherlaufen.
Verbesserungsvorschläge
Neue Mitarbeitende sollten strukturiert und geduldig eingearbeitet werden. Aufgaben und Erwartungen sollten klar kommuniziert werden, damit Rückfragen möglich sind und Missverständnisse sachlich geklärt werden können. Kritik sollte sich auf die Arbeit beziehen und respektvoll formuliert werden. Außerdem wäre eine bessere Aufgabenverteilung sinnvoll, damit Mitarbeitende entsprechend ihrer Qualifikation eingesetzt und fachlich ausgelastet werden. Auch bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses und der anschließenden Abwicklung würde ich mir mehr Transparenz und Verlässlichkeit wünschen.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe die Arbeitsatmosphäre als kühl und angespannt erlebt. Gerade zu Beginn hätte ich mir eine freundlichere Aufnahme und eine geduldigere Einarbeitung gewünscht. Stattdessen hatte ich häufig das Gefühl, bei jeder Rückfrage oder eigenen Entscheidung mit einer negativen Reaktion rechnen zu müssen. Diese Anspannung hat mich teilweise auch nach Feierabend beschäftigt.
Kommunikation
Die Kommunikation empfand ich als eine der größten Schwierigkeiten. Aufgaben wurden teilweise hektisch und nicht vollständig erklärt. Bei Rückfragen oder Missverständnissen kamen aus meiner Sicht wiederholt schnippische Antworten und persönliche Vorwürfe. Unter anderem wurde mir gesagt, ich sei patzig oder würde mich nicht gerne an Anweisungen halten. Auch eigene Vorschläge wurden häufig direkt abgewertet, statt sie sachlich zu besprechen. Ein konstruktiver Umgang mit Kritik und eine transparente Kommunikation haben mir gefehlt.
Kollegenzusammenhalt
Einen ausgeprägten Kollegenzusammenhalt habe ich während meiner kurzen Beschäftigung nicht wirklich erlebt. Der Umgang war teilweise distanziert und wenig herzlich. Ich hätte mir mehr Unterstützung und gegenseitige Hilfsbereitschaft gewünscht, insbesondere während der Einarbeitung. Stattdessen hatte ich häufig das Gefühl, mit Fragen und Unsicherheiten eher unerwünscht zu sein.
Work-Life-Balance
Die 4-Tage-Woche war positiv.
Vorgesetztenverhalten
Wenig Kommunikation und kein konstruktives Feedback. Die Kündigung erfolgte ohne vorheriges Klärungsgespräch und während meines Urlaubs.
Interessante Aufgaben
Kaum abwechslungsreiche oder anspruchsvolle Aufgaben. Die meiste Zeit fehlte es an sinnvoller Auslastung.
Arbeitsbedingungen
Veraltete EDV-Ausstattung und wenig zeitgemäße Arbeitsabläufe. Viele Vorgänge wurden unnötig umständlich und papierbasiert erledigt.
Karriere/Weiterbildung
Das Gehalt wurde pünktlich gezahlt. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren für mich jedoch nicht erkennbar.