Chaos pur – Struktur und Ruhe fehlen komplett!
Gut am Arbeitgeber finde ich
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Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Früher kam man gerne zur Arbeit, heute hofft man nur noch, dass es die Firma noch ein paar Jahre gibt. Statt ständig neue Positionen zu schaffen und den Wasserkopf aufzublähen, sollte die Geschäftsführung alle Mitarbeiter zusammenbringen, eine Einheit formen und gemeinsam anpacken. Nur mit Fokus, Tempo und weniger internen Grabenkämpfen können wir wieder auf Kurs kommen – sonst droht dem Standort langfristig das Aus.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation
• Klare, offene Ansprache der wirtschaftlichen Lage: auch für 2026 sind die Aussichten nicht gut.
• Pläne zu Entlassungen transparent machen und offen kommunizieren – Mitarbeiter brauchen die Chance, sich frühzeitig mit der Situation auseinanderzusetzen und sollten nicht durch Verschleierungen getäuscht werden.
Entwicklung
- Entwicklungsprozesse beschleunigen: aktuell laufen wir den Wettbewerbern hinterher, ohne bedeutende Neuerungen zu liefern und halten unsere Terminziele nahezu nie, ohne Konsequenzen.
-Entwicklungsprojekte dauern zu lange und wirken teilweise inkonsistent.
-Früher wurden in schwierigen Zeiten Neuheiten entwickelt, heute herrscht Stillstand – Wettbewerber ziehen an uns vorbei und wir reagieren Monate später.
-Entscheidungen müssen schneller und auf Basis logischer Kriterien getroffen werden.
- Kunden erwarten Innovationen und praxisgerechte Lösungen – aktuell entsteht der Eindruck, dass wir den Markt nur noch beobachten, statt ihn aktiv mitzugestalten.
- Bei der Zusammenarbeit mit der Entwicklung zeigt sich ein alarmierendes Bild: statt Kurzarbeit als Chance zur Innovationsarbeit zu nutzen, haben sich manche Mitarbeiter auf zusätzliche freie Tage gefreut.
Prozesse & Kundenorientierung
• Interne Prozesse verschlanken und effizienter gestalten.
• Kundenanfragen schneller beantworten, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist Reaktionsgeschwindigkeit entscheidend.
• Vertreterregelungen etablieren: wenn Mitarbeiter in Kurzarbeit oder Urlaub sind, muss eine Vertretung die Anfragen übernehmen.
• Im Vergleich zu den Wettbewerbern ist unsere Antwortzeit deutlich zu lang, was das Vertrauen von Kunden schwächt.
Patentwesen
• Für ein Unternehmen dieser Größe ist das Patentwesen bemitleidenswert schwach aufgestellt.
• Es gibt lediglich eine verantwortliche Person ohne juristischen Hintergrund. Wettbewerber hingegen beschäftigen mehrere Juristen und bringen jährlich deutlich mehr Patente auf den Markt.
• Beispiel: Unternehmen wie Haimer setzen gezielt auf ein starkes Patentmanagement und sichern sich dadurch Wettbewerbsvorteile.
• Ohne professionelles Patentwesen verspielt das Unternehmen Innovationspotenzial und Marktposition.
HR & Kurzarbeit
• Austausch der verantwortlichen Person für Kurzarbeit dringend notwendig.
• Bereits bei der letzten Phase von Kurzarbeit herrschte Chaos – und aktuell setzt sich das gleiche Muster fort.
• Ein Verbesserungsprozess ist nicht erkennbar, wodurch Unsicherheit und zusätzlicher Aufwand entstehen.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist angespannt – jeder weiß, dass es kritisch wird. Kurzarbeit steht im Raum, und auch Entlassungen sind absehbar. Stattdessen wäre es wünschenswert, wenn die Geschäftsführung offen kommunizieren und aktiv auf die Belegschaft zugehen würde. Wenn Pläne zum Personalabbau bereits existieren, sollten diese klar benannt werden, damit sich Mitarbeiter frühzeitig auf die Situation einstellen können. Eine Betriebsversammlung wäre der richtige Rahmen, um transparent über die Lage zu sprechen – vorausgesetzt, die Geschäftsführung ist bereit, ehrlich zur Realität zu stehen, anstatt die Situation jedes Mal schönzureden und im Nachgang mit „Überraschungen“ aufzuwarten.
Eine klare und deutliche Kommunikation wäre jetzt entscheidend. Dazu gehört auch, Abfindungsprogramme anzubieten – viele Mitarbeiter würden diese Möglichkeit in Anspruch nehmen. Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung, die sich auch 2026 nicht verbessern wird, muss gespart werden. Die Realität ist: Es gibt zu viel Personal und zu viele Führungsebenen.
Image
Ich würde MAPAL leider niemanden empfehlen, obwohl ich bereits seit 17 Jahren Teil davon bin in verschiedenen Positionen.
Kommunikation
Seit längerem wurde Kurzarbeit ab Oktober angekündigt, nur um am 02.10. plötzlich auf Stundenabbau umzuschwenken. Dabei stellt sich die Frage, wie viele Mitarbeiter überhaupt noch genügend Minusstunden (-29h) haben – schließlich befinden wir uns nun seit nahezu einem Jahr in dieser Situation. Der erhebliche Planungsaufwand von Führungskräften und Mitarbeitern für die Vorbereitung der Kurzarbeit hätte besser genutzt werden können, um die wirtschaftliche Lage gezielt zu verbessern. In meinem früheren Unternehmen wurden solche Prozesse wesentlich strukturierter und transparenter gestaltet, sodass Ressourcen nicht unnötig verschwendet wurden. Eine zusätzliche Infoveranstaltung durch HR ändert an dieser fehlenden Klarheit nichts.
Interessante Aufgaben
Man kann viel automatisieren und spart damit wichtige Ressourcen, Aufgaben sind zum Teil sehr stupide und einfältig.