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2 von 7 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

2,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Mühlacker gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Was meine Vorgesetzten betrifft, wird sich in den nächsten Absätzen noch einiges dazu sagen lassen. Aber die Arbeitsatmosphäre insgesamt lässt ernsthaft zu wünschen übrig. In einigen Abteilungen ist die Stimmung sogar zwischen den Schichten regelrecht unterirdisch. Statt Zusammenarbeit und gegenseitigem Respekt herrscht oft ein Klima der Feindseligkeit und es wird nicht selten der nächsten Schicht gezielt das Leben schwer gemacht. Anstatt als Team zu agieren, werden hier mit Kalkül Schwierigkeiten geschaffen, die den Arbeitsalltag zusätzlich belasten. Ein wirklich toxisches Umfeld, das sich auf die gesamte Produktivität und Motivation auswirkt.

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Nun, wenn man sich die Meinungen der meisten anhört, könnte man meinen, wir sind im „Bester Arbeitgeber des Jahres" Wettbewerb sicherlich nicht auf den ersten Plätzen. Keiner, aber auch wirklich keiner spricht hier positiv über diese Firma. Die Stimmung in der Belegschaft ist oft von Frustration und Resignation geprägt.
Wer hier bleibt, tut das meistens aus Notwendigkeit/Bequemlichkeit und nicht aus Überzeugung.

Work-Life-Balance

Die letzten beiden Geschäftsführer, die ich miterlebt habe, nahmen das Thema Work-Life-Balance leider nicht besonders ernst.
Für sie schien es vor allem darum zu gehen: Erst die Firma, dann der Rest und das, obwohl man bei so einer Einstellung wohl kaum erwarten kann, dass das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben wirklich funktioniert. Besonders kurios: Wenn die Familie hunderte Kilometer entfernt wohnt und man sie nur am Wochenende sieht, ist das natürlich eine andere Ausgangslage. Doch das ändert nichts daran, dass der Großteil der Mitarbeiter, hier leben, ihre sozialen Kontakte vor Ort haben und dennoch mit der gleichen Erwartungshaltung konfrontiert werden.
Die Realität sah dann häufig anders aus.
Überstunden waren an der Tagesordnung was auch der hausgemachten dünnen Personaldecke geschuldet war. Die Grenze zwischen Engagement und Überlastung war oft fließend, was leider zu einer ständigen Belastung für viele führte. Aber wie heißt es so schön: „Alles für den Dackel, alles für den Club" und irgendwie passte das zu der Kultur, die hier lange Zeit vorherrschte. Mal gespannt ob das nun anders ist.

Karriere/Weiterbildung

Für manche gibt es Weiterbildungen und für manche nicht aber das liegt auch wieder im Bereich der GF den diese gibt das Budget bzw. die Namen frei die auf Fortbildung gehen dürfen. Auch hier zählt leider die Nase.

Gehalt/Benefits

Aus meiner Sicht war das Gehalt in Ordnung. Allerdings war es besonders im Vergleich zu anderen Abteilungen, in denen für weniger Wissen und weniger Verantwortung oft deutlich mehr gezahlt wurde, ungleich verteilt. Das hat bei meinen Mitarbeitern natürlich für Frustration gesorgt. Insgesamt muss man jedoch dem Betriebsrat zugutehalten, dass er sich für ein gutes Gehalt eingesetzt hat... auch wenn es in einigen Bereichen definitiv noch Luft nach oben gibt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ach, da gibt's natürlich nichts zu meckern... offiziell von irgendwo eine Goldmedaille verliehen bekommen mit Zertifikate. Man könnte fast meinen, das Unternehmen ist ein Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit und soziales Engagement. Das wird aber schon beim betreten des Produktionsbereiches klar das Papier geduldig zu sein scheint.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kollegen der Produktion innerhalb der jeweiligen Schicht herrscht grundsätzlich ein guter Zusammenhalt. Schichtübergreifend wie oben erwähnt…

In der Führungskreisebene passt es, abgesehen von ein 1-2 Ausnahmen die leider immer wieder negativ auffallen. Stichwörter: Fähnchen im Wind: Es gibt immer wieder Personen, die je nach Druck ihre Position wechseln und dabei jede klare Haltung vermissen lassen. Solche Schwächen trüben den Eindruck eines ansonsten soliden Kollegenteams.
Natürlich gibt es auch innerhalb des Teams mal Dispute das ist normal und gehört dazu. Aber insgesamt bleibt alles im Rahmen des Erträglichen. Man hat hier eine Kultur des Austauschs und des respektvollen Miteinanders.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Allgemeinen ist der Umgang „normal" Allerdings wird gern mal der Vergleich zu jüngeren Kollegen gezogen, was hin und wieder zu Rüffeln führen kann, wenn etwas länger dauert. Dieser Druck kommt vor allem von der Geschäftsführungsebene, die oft wenig Geduld für längere Prozesse zeigt. Die Abteilungsleiter hingegen gehen in der Regel fairer mit der Situation um und schätzen das Wissen und die Erfahrung der älteren Kollegen diese werden als wertvolle Ressource anerkannt und respektiert, auch wenn die Geschwindigkeit der Arbeit manchmal kritisiert wird.

Vorgesetztenverhalten

Der erste Geschäftsführer (GF) bevorzugte eine Kommunikationsstrategie, die irgendwo zwischen Kasernenhof und Marktschreier angesiedelt war. Wer morgens nicht mindestens einmal zusammengeschrien wurde, hatte wahrscheinlich einfach nur Glück oder Urlaub. Erst als Ende in Sicht war, entdeckte er plötzlich so etwas wie konstruktive Zusammenarbeit!
Wahrscheinlich der Versuch, sein eigenes Erbe zu retten.
Der Nachfolger legte dann noch eine Schippe drauf: Lästern hinter dem Rücken, Lächeln nach vorne und Verachtung als tägliches Business. Die einzige Frage war, wie lange man es ertragen konnte, bevor man sich ernsthaft fragte, ob er sich bewusst als „König der Welt" fühlte und alle anderen nur Schachfiguren waren.
Die Muttergesellschaft? Anscheinend auch nicht wirklich im Bilde oder nicht daran interessiert und so blieben Beschwerden oft ohne Antwort ein schmerzhaftes, aber letztlich nachvollziehbares Desinteresse an der Realität vor Ort!
Am Ende hatten ich Glück, das Ganze hinter mir lassen zu können und zwar mit einem Grinsen!

Arbeitsbedingungen

Nun ja, laut, dreckig und alt... ein echtes Meisterwerk der „modernen" Arbeitswelt.
Der Running Gag auf dem Gang lautet:
„Befinden wir uns im Ausnahmezustand, zieht der Feind weiter, da er den Zustand erkennt und feststellt: Hier waren wir bereits… alles ist zerstört."

Umkleiden und Duschen stehen zur Verfügung sind allerdings in gleichem desolaten Zustand wie die Aufenthaltsräume. Es wurde teilweise versucht die Räume zu renovieren… beim Versuch ists dann auch geblieben. Ich sag nur wenn der Putz von der Decke fällt ;)

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen lässt leider häufig zu wünschen übrig.
Neuigkeiten erfährt man meist auf dem Flur, während wichtige Informationen, die in Versammlungen präsentiert werden, oft schon längst überholt sind, bevor sie überhaupt offiziell bekannt gegeben werden. Statt klarer, transparenter Kommunikation gibt es eher das Gefühl, dass man ständig hinterherhinkt was natürlich für eine effektive Zusammenarbeit alles andere als förderlich ist. Entscheidungen und Informationen, die eigentlich allen zugänglich sein sollten, werden häufig nur durch Zufall oder beiläufig mitgeteilt. Ein echter Austausch sieht definitiv anders aus.

Gleichberechtigung

Ich würde sagen, in gewisser Weise ja. Allerdings spielen bei der tatsächlichen Umsetzung häufig andere Faktoren eine weitaus größere Rolle vor allem bei dem letzten GF war die Sympathie die treibende Kraft!

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben? Fehlanzeige. Wenn man sich in einem Bereich gut auskennt oder Unterlagen einreicht, die man selbst erarbeitet hat, werden diese einfach minimal angepasst und dann als „MDS-Eigentum" verkauft. Kreativität und Innovation? Eher nicht. Die Aufgaben bleiben immer gleich, denn die Firma hat sich in den letzten 30 Jahren (gehört und nicht miterlebt) kaum verändert. Es ist wie eine Endlosschleife: „Same shit, other time". Es gibt keine wirkliche Weiterentwicklung oder spannende Herausforderungen alles bleibt im gewohnten Trott, ohne Aussicht auf Veränderung oder Wachstum.

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Bad place to Work!

1,2
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Mühlacker gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Wurde immer schlechter

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Keiner spricht positiv vom Unternehmen

Work-Life-Balance

Man muss jederzeit erreichbar sein 24/7, Zitat "Wenn ich Anrufe, habt Ihr ranzugehen!"

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden.

Gehalt/Benefits

Haustarifvertrag angelehnt an die IG Metall

Kollegenzusammenhalt

Wurde Systematisch zerstört

Vorgesetztenverhalten

Kein Kommentar

Arbeitsbedingungen

Unterirdisch

Kommunikation

Keine

Interessante Aufgaben

Es kommen immer neue Aufgaben hinzu, oftmals ohne darüber Informiert zu werden, das man jetzt auch dafür zuständig ist.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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