Meine Ausbildungszeit bei der meco
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre finde ich persönlich echt gut und die Ausstattung der Arbeitsplätze will ich wirklich loben.
Es gibt höhenverstellbare Tische, bequeme Stühle, gratis Softgetränke und Cafe, das macht den Arbeitsalltag deutlich angenehmer, da man nicht darauf angewiesen ist, etwas von daheim mitzubringen.
Karrierechancen
Die Karrierechancen sind wahrscheinlich durchschnittlich, Azubis können übernommen werden. Leider kann ich hierzu noch keine persönliche Aussage treffen.
Was ich allerdings sagen kann, ist dass genau dieses Gespräch der Übernahme echt spät geführt wird.
Meine Berufsschulklasse hat diese Info bereits erhalten, mein persönliches Gespräch wurde bisher noch nicht terminisiert und findet wahrscheinlich erst in ein bis zwei Monaten statt.
Dieser Punkt gehört zwar nicht wirklich unter Karrierechancen, aber spielt ja keine große Rolle.
Als Azubi benötigt man viel Zeit zum lernen, im Betrieb sowie daheim, wenn man Projekte in der Schule durchführt oder Zeit zum lernen braucht bekommt man den Eindruck vermittelt, als ob man alles daheim erledigen soll. Wenn man mal mit dem Schullaptop im Betrieb sitzt und jemand vorbeiläuft, gibt es häufig den Kommentar "mach das doch Zuhause". Ich finde, gerade wenn nicht viel zu tun ist, ist das vertretbar und eigentlich lobenswert...
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind eigentlich hinnehmbar. Leider hat man als Azubi nur 25 Tage Urlaub im Jahr. Zu Begin meiner Ausbildung hatte ich eine Art von Gleitzeit, was bedeutete, je nach Abteilung konnte ich meinen Arbeitsbegin etwas anpassen. D.h. mal um 8:15, mal um 8:45, da ich über 18 bin, brauchte ich also nur eine halbe Stunde Pause, und hatte dadurch auch die Möglichkeit bei Bedarf also gezielt früher gehen zu können.
Leider ist Freitags erst um 17:30 geplanter Feierabend, was allerdings auch an bestehenden Supportverträgen liegen kann, leider wird das allerdings auf alle Abteilungen angewandt und man wird teils schief angeschaut, falls man mal früher gehen wollte.
Aktuell ist es leider so, dass man den Azubis, auch denen über 18, fixe Arbeitszeiten von 8:30 bis 17:30 vorschreibt und dabei genau eine Stunde Pause fordert. Mich persönlich stört das sehr. Wenn ich jetzt also mal einen Termin habe, bin ich eigentlich gezwungen dazu, mir deswegen einen von meinen wenigen Urlaubstagen zu nehmen, leider habe ich davon nur 25 Stück und würde diese dann aber auch gerne mit tatsächlichem Urlaub verbringen.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung ist leicht unter dem durchschnitt oder durchschnittlich, was mich persönlich als Azubi allerdings nicht wirklich gestört hat. Wir haben/hatten dafür sonst genügend Benefits, die das wirklich super ausgeglichen haben.
Die Ausbilder
Die entsprechenden Abteilungsleiter sind eigentlich sehr sympathisch, je nach Abteilung dauern die Rückmeldungen auf Themenbezogene Fragen etwas länger.
Man kann bei Problemen, sofern die Zeit dafür vorhanden ist, eigentlich jederzeit zum Teamleiter und diese ansprechen.
Spaßfaktor
Der eigentliche Spaß während der Arbeit entsteht durch gute Bindungen zu den Arbeitskollegen. Die tatsächliche Arbeit ist speziell im Support eher einseitig und nicht gerade persönlich erfüllend für mich.
Falls man möchte stehen einem allerdings Sonos Musikboxen bereit, Musik ist für mich persönlich sehr angenehm während der Arbeit, weswegen das für mich ein großes Plus ist.
Der Spaß an ruhigen Tagen im Support hält sich in Grenzen, es gibt die die Möglichkeit sich in dieser Zeit Weiterbildugsvideos und Kurse anzusehen um die Zeit sinnvoll zu nutzen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben sind im laufe der Ausbildung sehr variierend was ich ganz gut finde. Da meine persönliche Ausbildungszeit hauptsächlich aus der Technik/Logistik Abteilung und dem Support bestand, waren die Tätigkeiten in der Logistik und dem Support nicht gerade zufriedenstellend.
Was cool ist, Azubis dürfen mit auf Außendienste und bspw. Messen oder Veranstaltungen, was bewirkt, dass man sich der Firma richtig zugehörig fühlt.
In meiner persönlichen Ausbildungszeit fande ich die Tätigkeiten insgesamt okay und eher durchschnittlich.
Aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalles war ich Phasenweise über Wochen, wenn nicht sogar Monate hinweg, in der Logistik. In dieser Zeit habe ich nahezu alleine das Tagesgeschäft genannter Abteilung übernommen. Einerseits sagt dass aus, dass man mir sehr viel zutrauen kann, und andererseits gab es mir irgendwie ein sehr frustrierendes Gefühl, da ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker mache und Witze darüber die Runde machten, ob ich meinen Ausbildungsplatz gewechselt hätte... das hat mich irgendwie verletzt, da ich eigentlich nur meine Hilfsbereitschaft in Punkto Krankheitsvertretung anbieten wollte.
Variation
Im laufe der Ausbildung rotiert man einmal in jede Abteilung, das System ist echt abwechslungsreich.
Die Zeiten in den jeweiligen Abteilungen variieren ebenfalls, in manchen Bereichen ist man nur ein bis zwei Wochen, in manchen ein ganzes Jahr. Das macht auch Sinn, da man als Fachinformatiker nicht gerade tiefes Verständnis von Rechnungen oder Warenbuchungen braucht.
Die drei Sterne gibt es allerdings deswegen, da ich diese Variation bei mir persönlich nicht merke. In meiner Zeit als ich eigentlich in der Technik war, war ich als Aushilfe in der Logistik tätig, nach etlichen Bemerkungen, dass ich die Zeit in der Technik nachholen möchte und sollte, da mir deswegen Kenntnisse fehlen, blieben unerhört und ich wurde jedes mal vertröstet.
Respekt
Die Kollegen sind wirklich wirklich nett, man kommt eigentlich überall gut zurecht. Stellenweise fehlt allerdings von den Führungskräften das morgendliche Hallo oder einfach mal ein bisschen gutgemeinter Smalltalk, der wie ich finde auch eine Sache des Respektes ist. Ich vermute mal, dass die entsprechenden Personen einfach zu viel um die Ohren haben und einfach nicht die Zeit haben, dennoch für mich persönlich, einfach eine Sache des Respektes, die mir stellenweise fehlt.
