Dass die Firma noch nicht bankrott ist, ist ein Wunder.
Arbeitsatmosphäre
Es fehlt eine klare, qualifikationsbasierte Ticket-Zuweisung. Tickets werden unabhängig vom Skill-Level (1st/2nd/3rd Level) verteilt, was zu ineffizienter Ressourcennutzung, längeren Bearbeitungszeiten und Frustration bei den Mitarbeitern führt.
Anerkennung und Lob gibt es fast ausschließlich bei kurzfristigen Kriseneinsätzen, die dem Vorgesetzten helfen. Kontinuierlich gute und zuverlässige Arbeit wird kaum wertgeschätzt.
Bei Überlastung durch zu viele Tickets erfolgt statt Unterstützung oder Strukturverbesserung meist nur eine Schuldzuweisung nach dem Motto: ‚Hättest du deine Tickets im Griff, gäbe es das Problem nicht.‘“
Image
Nur das Image vor den Partnern ist wichtig (HP, Synology etc.).
Work-Life-Balance
2 Sterne für 2 Tage Homeoffice, aber auch nur, wenn man es sich verdient hat. Sonst kann man es vergessen, Homeoffice zu bekommen.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind sympathisch (die Vorgesetzten und Geschäftsführer leider nicht) und die Gespräche sind immer erfrischend. Würde uns nicht unterschwellig untersagt, so lange Kaffeepausen zu machen, würde ich hier eventuell sogar 5 Sterne geben.
Vorgesetztenverhalten
Die Putzfrau hat mir mehr Respekt entgegengebracht als die Vorgesetzten oder Geschäftsführung.
Kommunikation
Bei der Menge an Vorgesetzten und Geschäftsführern könnte man meinen, die Kommunikation würde hervorragend funktionieren. Man könnte damit kaum falscher liegen. Tatsächlich befinden sich die Vorgesetzten und die Geschäftsführung in einem permanenten Machtkampf, der die gesamte Struktur des Unternehmens Stück für Stück auseinanderreißt.
Gehalt/Benefits
Bodenlos, was den Technikern und Vertrieblern angeboten wird. Bei Aldi an der Kasse verdient man mehr.