Ihr Unternehmen?

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Meyer 
Logistik
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Schlamperei auf Rädern

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang der Führungskräfte mit den Mitarbeitern und die Diskriminierung sind meiner Meinung nach das Schlimmste im gesamten Unternehmen.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte alle Mitarbeiter gleich und fair behandeln. Vor allem sollten klare Regelungen und Erwartungen bereits im Arbeitsvertrag festgehalten werden, damit jeder Mitarbeiter weiß, woran er ist und was von ihm erwartet wird. Es sollte nicht nach dem Prinzip „im Trüben fischen“ gearbeitet werden.

Die Führungskräfte sollten flexibler und verständnisvoller sein und mehr auf die Mitarbeiter eingehen. Es sollte ein normales und respektvolles Arbeitsumfeld geschaffen werden, in dem man das Gefühl hat, zur Arbeit zu kommen – und nicht in ein Gefängnis.

Das Unternehmen könnte vieles verbessern. In jedem Mitarbeiter steckt Potenzial, und dieses sollte erkannt, gefördert und in die richtige Richtung gelenkt werden. Leider fehlt es meiner Erfahrung nach den Führungskräften oft an den nötigen Fähigkeiten, dies umzusetzen. Statt Mitarbeiter langfristig zu motivieren und zu halten, entsteht der Eindruck, dass eine hohe Fluktuation einfach in Kauf genommen wird. Das ist meiner Meinung nach langfristig kontraproduktiv.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr schlecht.
Es fehlt an Respekt, guter Kommunikation und einem angenehmen Arbeitsumfeld.

Kommunikation

Die Kommunikation im Arbeitsumfeld ist leider sehr schlecht. Informationen werden nicht klar oder rechtzeitig weitergegeben, und es fehlt an offenem und respektvollem Austausch. Dadurch entstehen häufig Missverständnisse und unnötige Spannungen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt könnte deutlich besser sein. Leider fehlt es teilweise an gegenseitiger Unterstützung und offenem, respektvollem Umgang. Hinter dem Rücken anderer wird teilweise geredet, was das Vertrauen und das Arbeitsklima zusätzlich belastet.

Work-Life-Balance

Die Arbeit findet ausschließlich nachts statt und ist körperlich sehr anstrengend. Durch die dauerhafte Nachtarbeit bleibt kaum Zeit und Energie für das Privatleben. Die Arbeitsbelastung ist insgesamt sehr hoch, sodass eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben meiner Meinung nach kaum möglich ist.

Vorgesetztenverhalten

Besonders enttäuschend ist der Umgang mit den Mitarbeitern. Meiner Erfahrung nach fehlt es deutlich an Respekt und Wertschätzung, insbesondere gegenüber ausländischen Mitarbeitern. Der Vorgesetzte hat sich nicht einmal die Zeit genommen, sich persönlich vorzustellen. Man hat schnell das Gefühl, dass von den Mitarbeitern lediglich erwartet wird, ihre Arbeit zu erledigen, ohne dass ihre Meinung oder ihre Anliegen ernst genommen werden. Kritik oder das Äußern von Problemen scheint nicht erwünscht zu sein und kann schnell zu Konsequenzen für das Arbeitsverhältnis führen. Die Führung wirkt sehr unflexibel und wenig verständnisvoll gegenüber den Mitarbeitern.

Gleichberechtigung

Gleichbehandlung gibt es meiner Erfahrung nach praktisch nicht. Es entsteht der Eindruck, dass die Mitarbeiter in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Ein Drittel der langjährigen Mitarbeiter bekommt die besten Touren, fährt die besten Linien und hat die neuesten Lkw. Ein weiteres Drittel bemüht sich ständig darum, in diese Gruppe zu kommen. Und dann gibt es ein Drittel der Mitarbeiter, die deutlich schlechter behandelt und regelrecht ausgegrenzt werden. Dadurch entsteht der Eindruck von Mitarbeitern erster, zweiter und dritter Klasse.

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren Kollegen haben teilweise ältere und deutlich bessere Arbeitsverträge mit günstigeren Bedingungen. Sie arbeiten wesentlich weniger und haben dadurch deutlich bessere Arbeitsbedingungen. Die neuen und jüngeren Mitarbeiter müssen hingegen häufig das auffangen, was von den älteren Kollegen nicht erledigt wird. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht, bei dem die älteren Kollegen meiner Wahrnehmung nach teilweise auf Kosten der neuen und jüngeren Mitarbeiter profitieren.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind teilweise extrem schwierig. Die Lkw sind teilweise sehr alt, stark abgenutzt und in keinem guten Zustand. Auch die Zufahrten zu den Entladestellen sind häufig schlecht und teilweise gefährlich. Insgesamt wirken die Arbeitsabläufe schlecht organisiert, unsicher und für die Mitarbeiter unnötig belastend.

Gehalt/Benefits

Was das Gehalt betrifft, liegt es meiner Erfahrung nach praktisch auf Mindestlohnniveau. Wenn man berücksichtigt, wie viele Stunden tatsächlich am Arbeitsplatz verbracht werden, ist die Vergütung aus meiner Sicht sehr niedrig. Überstunden werden nicht entsprechend vergütet, und teilweise verbringt man mehr als 200 Stunden im Monat am Arbeitsplatz. Rechnet man die tatsächliche Arbeitszeit und die Vergütung zusammen, bewegt sich der effektive Stundenlohn meiner Meinung nach an der Grenze zum Mindestlohn oder teilweise sogar darunter. Weitere nennenswerte Benefits gibt es kaum. Insgesamt empfinde ich die Bezahlung als sehr schlecht und enttäuschend.


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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.