Stressige Arbeitsatmosphäre und eingeschränkter Kollegenzusammenhalt
Gut am Arbeitgeber finde ich
kostenlose, große Parkplätze
Kaffee, Wasser und wöchentliche Obstlieferung
Homeoffice-Möglichkeiten
Firmenevents wie Sommerfest und Weihnachtsfeier
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Angespannte Atmosphäre, fehlender Zusammenhalt
Unklare Kommunikation
Aufgaben werden abgeschoben, ungleiche Belastung
Ständige Erreichbarkeit auch nach Feierabend/Urlaub
Verbesserungsvorschläge
Klare Regeln für respektvollen Umgang im Team und konsequente Umsetzung durch die Führungskräfte
Faire Verteilung der Aufgaben und transparente Leistungsbewertung
Einheitliche Kommunikationskultur („Du“ oder „Sie“) ohne Ausnahmen
Bessere Abgrenzung zwischen Arbeit und Freizeit (keine Arbeitsanfragen außerhalb der Arbeitszeit)
Modernisierung der Arbeitsplätze und Ausstattung
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre im Team war eher angespannt als freundlich. Einzelne Kolleg:innen verhielten sich oft impulsiv und wenig konstruktiv, was zu Unsicherheit im Miteinander führte. Konflikte wurden nicht gelöst, und die Führung griff bei Problemen kaum ein. Neue Mitarbeiter:innen wechselten häufig, während die langjährigen Kolleg:innen stark unter sich blieben und andere kaum in ihren Kreis integrierten. Insgesamt fehlte ein respektvoller Umgang, wodurch kein echtes Wir-Gefühl entstehen konnte.
Work-Life-Balance
Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit wurden nicht respektiert. Auch nach Feierabend, im Urlaub oder während Krankheit kamen Anrufe oder Nachrichten mit Aufgaben oder Kritik. Viele Punkte hätten problemlos über den offiziellen Arbeitsmail-Verkehr geregelt werden können.
Karriere/Weiterbildung
Es wurde eine Schulung mit externem Dozent organisiert.
Kollegenzusammenhalt
Ein echter Zusammenhalt bestand kaum. Aufgaben wurden häufig weitergeschoben mit dem Hinweis „nicht meine Zuständigkeit“, auch wenn es eigentlich dazugehörte. Nach außen wirkte es so, als ob manche Kolleg:innen bewusst beschäftigt taten, während andere dauerhaft überlastet waren.
Die Umstrukturierung im Unternehmen führte dazu, dass die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen sehr mühsam war. Benötigte Daten wurden oft verzögert oder gar nicht geliefert. Häufig musste man den Vorgesetzten einschalten oder die Informationen aufwendig selbst beschaffen.
Vorgesetztenverhalten
Der direkte Kontakt zum Vorgesetzten fand meist über E-Mail oder Teams statt. Er versuchte, auf Anliegen und Probleme einzugehen und zeigte Einsatz. Allerdings traf er bei der Umsetzung seiner Vorgaben oft auf Widerstand: Manche Kolleg:innen oder ganze Teams ignorierten seine Anweisungen oder hielten sich nur kurzfristig daran, bevor wieder alte Muster einsetzten. Dadurch blieben einige Punkte ungelöst und die Führung erschien insgesamt wenig durchsetzungsstark.
Arbeitsbedingungen
Das Büro und die Möbel waren teilweise veraltet. Nur wenige langjährige Mitarbeiter:innen erhielten moderne, höhenverstellbare Tische. Insgesamt fehlte eine einheitliche, zeitgemäße Ausstattung.
Kommunikation
Die Kommunikation war insgesamt schwierig: Vieles lief über Umwege über die Vorgesetzten. Direkte Absprachen waren oft blockiert oder unerwünscht. Zudem war der Umgang mit „Du“/„Sie“ inkonsequent – offiziell gab es eine „Du-Kultur“, aber bei einigen Kolleg:innen durfte man keinesfalls „Du“ sagen, da dies als respektlos aufgefasst wurde.