Im Großen und Ganzen ein vollkommen akzeptabler Arbeitgeber, wenn man auf der suche nach traditionellen 9-5 Job ist
Gut am Arbeitgeber finde ich
Rahmenbedingungen, Standort, Firmenfeiern, das Geschäftsmodell und Teil eines Konzern zu sein
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Interne Strukturen und Kommunikation, potenzial einiger Mitarbeiter wird nicht genutzt, während andere Mitarbeiter als totale Vorbilder gelobt werden aber sich eigentlich nur gut darstellen können. Man wünscht sich teilweise, dass der eigene Leistungsbeitrag mehr gesehen und gelobt wird. Ich bin davon überzeugt, dass viele Mitarbeiter mehr leisten würden, wenn es 1) gesehen werden würde und 2) auch eine Veränderung passieren würde.
Verbesserungsvorschläge
Auch trotz den japanischen Wurzeln europäischer werden. Vieles ist einfach nicht mehr zeitgemäß und in der Firma steckt viel ungenutztes Potenzial.
Arbeitsatmosphäre
Abteilungsabhängig. Als Unternehmen, dass die Automobilbranche beliefert , merkt man aktuell stark die Schwierigkeiten am Markt. Demenstprechend ist es ein wenig angespannt. Teilweise hat man das Gefühl es wird drauf gewartet, dass man einen Fehler macht,.
Image
Dadurch dass wir Teil der japanischen Mutter sind sehr gut + gute Produktqualität
Work-Life-Balance
Durch flexible Arbeitszeiten und Homeoffice eigentlich gut. Allerdings ist das Unternehmen an sich extrem starr und voller Regularien, so dass es manchmal nicht ganz einfach ist Job und Privates in Einklang zu bringen.
Karriere/Weiterbildung
man bekommt aktiv keine Weiterbildungsangebote mit. Es gibt aber Beispiele dafür, dass man intern auch im Unternehmen aufsteigen kann
Gehalt/Benefits
Grundgehalt ist gut, allerdings gibt es leider kein Urlaubsgeld/ Weihnachtsgeld oder sonstige vertraglichen Boni. (Wobei es bestimmt Verhandlungssache ist)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich nicht viel zu sagen, man bekommt im Tagesgeschäft wenig davon mit. Es wird nicht unbedingt ein Aufmerksamkeit drauf gerichtet
Kollegenzusammenhalt
Ich denke auch Abteilungsabhängig. Im meiner Abteilung ist sie eigentlich gut, man hat Verständis für einander und hilft sich wo man kann. Natürlich gibt es einige Mitarbeiter, die sich gerne als Chef der Abteilung aufspielt und sich mit Arbeiten von Kollegen schmückt, aber damit muss man leider umgehen können.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe nichts schlechtes mitbekommen
Vorgesetztenverhalten
Mein eigener Manager: 5/5 Sterne, er ist super professionell, sachlich und kompetent . Allerdings schneidet das Top Management an sich eher schlecht ab. Entscheidungen brauchen ewig, egal um welches Thema es sich handelt. Seien es kleine Entscheidungen als auch größere. Oft hat man das Gefühl, dass sich alle Projekte im nichts verlaufen und Veränderung und Verbesserung gar nicht gewollt ist
Arbeitsbedingungen
Gut allerdings nicht wirklich zeitgemäß. Großraumbüros, keine höhenverstellbaren Schreibtische und ein Gebäude, welches seit Jahrzehnten nicht modernisiert wurde. Badezimmer, Pausenräume, Küchen alles auf dem Stand der 90er
Kommunikation
Es wird zwar immer gesagt, dass an der Kommunikation gearbeitet wird, allerdings ist keine Besserung in Sicht. Das Management ist und bleibt intransparent, Updates und Infos gehen wochenlang via Flurfunk durch die Firma bevor das Management eine offizielle Meldung macht.
Gleichberechtigung
Auf der jeweiligen Hierarchieebene gut (Sachbearbeitung, Manager, General Manager irgendwo dazwischen die Expats). Zwischen den Ebenden merkt man jedoch deutlich den unterschied und die ungleiche behandlung
Interessante Aufgaben
Wenn man sich einbringt kann man interessante Aufgaben bekommen, hier ist Selbstengagement sehr wichtig. Allerdings ist auch hier das Problem, dass wenn man interessante Projekte hat und diese plant, man oft Rückschläge erleben wird, da Veränderung wirklich nicht gerne gesehen werden. Grade wenn man viel Fleiß in die Vorbereitung reinsteckt, kann dies frustrierend sein.