5 von 24 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besonders die Umgangskultur, die auch in stressigeren Projektphasen wenn überhaupt nur minimal leidet. Der Anspruch der Arbeit, der wahrscheinlich vergleichsweise hoch ist, wird immer in den richtigen Maßen und mit der richtigen Vorbereitung gesetzt, sodass man an seinen Aufgaben wachsen kann. Auch wurde besonders in letzter Zeit die Arbeit der einzelnen Berater stark gewürdigt. Dazu kommt das hohe Maß an Zusammenhalt in der gesamten Firma, das einem immer wieder das Gefühl eines eingeschworenen Teams gibt, in dem Neuankömmlinge mit offenen Armen begrüßt und eingearbeitet werden.
Auf inhaltlicher Ebene sind es vor allem die spannenden Projekte, aber auch die Form der Arbeit: Der hohe Qualitätsanspruch mündet immer in einem guten Gefühl, ein rundum komplettes Paket abgeliefert und die Thematik vollständig durchdrungen zu haben.
Analog zu den Fragen vorher fällt mir hier nichts ein, was auf das Unternehmen per se zurückzuführen wäre.
Fallen mir auch nach längerem Überlegen keine ein.
Trotz manchmal - wie in der Unternehmensberatung üblich - hohen Drucks bleibt die Arbeitsatmosphäre immer angenehm. Auch an Tagen, an denen ein Projekt oder eine Präsentation für den nächsten Tag vorbereitet werden muss, wird die richtige Balance zwischen hohem Einsatz, dabei aber trotzdem freundlich bleibender Kommunikation gefunden. Allgemein herrscht eine Atmosphäre hoher, positiv gestimmter Leistungsbereitschaft. Ohne Erfahrungen in anderen Beratungen gesammelt zu haben, würde ich schätzen, dass sich hier einige Marktmitbegleiter ein Beispiel nehmen können.
mm customer strategy genießt bei den Kunden einen außerordentlich guten Ruf. Dieser ist vor allem darauf zurückzuführen, dass großer Wert auf Genauigkeit, Nachvollziehbarkeit und Effizienz gelegt wird, weswegen auch regelmäßig große Projekte an Land gezogen werden.
"Nur" 4 Sterne, aber dies mit folgendem Hintergrund: Wer in der Unternehmensberatung anfängt, weiß, dass dies kein normaler Job ist, bei dem man jeden Tag weiß, wann genau man nach Hause geht. Dies ist meiner Meinung nach jedoch auf den Projektcharakter der Branche zurückzuführen und sollte dem Unternehmen nicht vorgeworfen werden.
Bei mm customer strategy ist hervorzuheben, dass auf persönliche Wünsche fast immer eingegangen wird. Es wird beispielsweise immer versucht, an einzelnen Tagen bei entsprechener Projektlage ein früheres / pünktliches Gehen zu ermöglichen, wenn dies vom Mitarbeiter angefragt wird. Auch Arbeit aus dem Home Office stellt zumeist kein Problem dar. Aber auch bei diesen Punkten gilt: Wer in der Beratung arbeiten möchte, sollte wissen, dass man in dieser Hinsicht allein schon aus Gründen der Fairness den Bogen nicht überspannen sollte.
Nach lediglich einem Jahr kann ich persönlich zum Thema Karriere nicht allzu viel sagen. Was ich aber mitbekommen habe ist, dass Kollegen mit längerer Betriebszugehörigkeit nicht nur verbal, sondern auch in Form regelmäßiger Beförderungen gewürdigt werden. Man wird nach und nach an größere Aufgaben herangeführt und darf recht früh Verantwortung für bestimmte Projektbereiche übernehmen.
Weiterbildung findet zumeist "on the job" statt: Man lernt von Kollegen und Vorgesetzten fortwährend Neues, wobei sich dann dafür auch die nötige Zeit genommen wird. Hervorzuheben ist meiner Meinung nach, dass neue Erkenntnisse oder Möglichkeiten zur besseren operativen Arbeit (z.B. Funktionen in Excel) sofort mit dem gesamten Kollegium geteilt werden. Außerdem werden regelmäßig Meetings einberufen, in denen Neuerungen oder neu entwickelte Tools vorgestellt werden.
Für den Berufseinstieg ist mein Gehalt sehr gut gewesen. Hinzukommend gibt es die Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge und die Firma stellt optional Essensgutscheine (von denen ein großer Teil vom Unternehmen getragen wird) zur Verfügung, sodass mittags aus einem reichhaltigen Angebot der umliegenden Gastronomie gewählt werden kann.
In der Dienstleistungsbranche natürlich schwer zu bewerten, aber der Müll wird getrennt und es wird allgemein darauf geachtet, dass Dienstreisen ökologisch vereinbar per Zug stattfinden.
Wie im vorangegangenen Punkt schon angedeutet: Unter den Kollegen herrscht ein großer Zusammenhalt, es wird sich nicht nur inhaltlich und projektbezogen, sondern auch privat ausgetauscht. Besonders zu erwähnen ist, dass alle Kollegen darauf bedacht sind, einander zu helfen. Das heißt: Ist jemand mit "seinem" Projekt für den Tag fertig und weiß, dass es auf anderen Baustellen "brennt", wird sich immer erkundigt, ob noch Unterstützung benötigt wird.
Der Altersdurchschnitt im Unternehmen ist nicht hoch - langdienende Kollegen werden geschätzt und deren Arbeit gewürdigt.
Meinem Empfinden nach sehr, sehr gut. Wie vorher erwähnt herrscht eine offene Kommunikationskultur, in der man sich nicht scheuen muss, jegliche Themen anzusprechen. Auch was Mitarbeiterförderung angeht beispielhaft: Nach meiner Kündigung wurden mir immernoch neue Dinge gezeigt und beigebracht und ich glaube, dass dies nicht selbstverständlich ist, wenn man im Hinterkopf behält, dass ich "sowieso gehe".
Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut: Sowohl in München als auch in Bremen sind die Büroräume modern eingerichtet und im allgemeinen sehr hell. Bei der Einrichtung wurde darauf geachtet, dass man sich auch abseits des eigenen Schreibtisches wohlfühlt durch bspw. Sitzecken. Kaffee, Tee und Obst sind immer vorhanden.
Die Führungsriege hat immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter und nimmt sich die Zeit, etwaige Anliegen oder Probleme zu besprechen.
Auch was die inhaltliche Kommunikation angeht wird stets darauf geachtet, dass Aufgaben für jeden Mitarbeiter klar und deutlich, dabei aber immer freundlich und kollaborativ, verteilt werden. So entsteht eine Kultur, in der im Großteil der Fälle alle wissen, was jedes Teammitglied gerade tut und ob ggf. Kapazitäten bestehen, anderweitig auszuhelfen.
Die Kommunikation findet stets in freundlichem Ton statt und wirkt nie aufgesetzt oder steif.
Im Unternehmen wird jeder gehört - ich habe nie erlebt, dass jemand wegen Geschlecht o.ä. benachteiligt worden ist.
Es erwarten einen viele, spannende Projekte, in denen man stetig seinen Horizont erweitern kann. Nicht nur inhaltlich, sondern auch auch auf operativer Ebene (z.B. Umgang mit Excel, SPSS) ist eine steilere Lernkurve nur sehr schwer möglich.
- Zusammenarbeit mit den Vorgesetzten und Kollegen ist menschlich und arbeitstechnisch sehr angenehm
- Projekte sind inhaltlich als auch methodisch sehr abwechslungsreich
- sehr steile Lernkurve (Branchenkenntnisse Telekommunikation & Automotive, statistische Methoden & Programme)
- auch als Junior Consultant von Anfang an anspruchsvolle Aufgaben und Verantwortung
- große 2er-Büros
- sehr moderne und geschmackvolle Einrichtung des gesamten Büros
- sehr lange Arbeitszeiten in den Hochphasen der Projekte
Der Termindruck ist wie in jeder Unternehmensberatung hoch und die Arbeitszeit ist in den Projektendphasen länger.
+ Weiterbildungspotential (v.a. Marktforschungs-Kenntnisse, SPSS, MS Office, allgemein hohe Qualitäts- und Dienstleisterorientierung)
+ Gehalt
- Arbeitsatmosphäre (hohe Arbeitsbelastung, hoher psychischer Druck)
- schwierige Kommunikation mit Geschäftsführern
- Work-Life-Balance
Möglichkeiten zur Verbesserung gibt es in vielen Bereichen, am wichtigsten wären vor allem:
- ehrliche und transparente Kommunikation
- wertschätzendere Kommunikation
- mehr eigenverantwortliche Arbeit der Mitarbeiter zulassen
- Förderung des Teamgedankens
- Respektierung der 10h-Regel
Es scheint jedoch, dass der Geschäftsführung ein Mitarbeiter, der auf kurze Sich maximale Arbeitsleistung liefert, mehr wert ist, als ein Mitarbeiter, der intrinsisch motiviert arbeitet, sich mit dem Unternehmen identifiziert und mehrere Jahre bei mm customer strategy bleiben möchte. Insofern wäre der allererste Schritt ein Überdenken der Philosophie der Geschäftsführung in Sachen Personalführung.
Die Auffassung der Geschäftsführer ist, dass ein Team immer nur so gut ist wie das schwächste Teammitglied. Die Arbeitsatmosphäre ist dadurch geprägt von einer stetigen Unsicherheit und hohem Druck.
Üblicherweise ist jeder Mitarbeiter aufgefordert am Ende des Arbeitsstages eine Email mit dem aktuellen Projektstatus an die Geschäftsleitung zu schicken.
Unter den Bestandskunden genießt das Unternehmen ein sehr gutes Image durch hohe Qualitäts- und Dienstleistungsorientierung. Durch die Größe des Unternehmens ist es im Vergleich zu den renommierten Unternehmensberatungen allerdings weitgehend unbekannt.
Mehrarbeit ist unentgeltlich und es erfolgt kein Freizeitausgleich.
Arbeitsbeginn ist normalerweise spätestens um 9 Uhr, Feierabend frühestens um 19 Uhr (am Freitag nach Absprache auch früher). Die 10h-Regel wird nicht beachtet. Die durchschnittliche Wochen-Arbeitszeit (ohne Pausen) variiert unter den Mitarbeitern zwischen knapp unter 50 und mehr als 60-Stunden. Es führt zu Konflikten mit der Geschäftsführung wenn man als Mitarbeiter nicht mehr als 50h pro Woche arbeiten möchte.
Grundsätzlich gilt die 5-Tage-Woche. Der Feierabend und das Wochenende der Mitarbeiter werden meist respektiert. In Einzelfällen wird auch kurzfristig Arbeit am Wochenende gefordert.
Wochentags ist es nur unter Inkaufnahme von Konflikten mit der Geschäftsführung möglich für den Abend private Termine zu planen.
Die Personalführungsstrategie basiert darauf durch ein Maximum an Druck und Kontrolle das Maximum an Arbeitsleistung aus den Mitarbeitern herauszuholen.
Externe Trainings und spezielle Weiterbildungsangebote gibt es nicht.
Die Geschäftsführer erklären im Arbeitsalltag selber den Mitarbeitern statistische Verfahren oder vermitteln erweiterte Kenntnisse in der Benutzung von Excel oder anderen Programmen.
Durch die hohe Fluktuation der Mitarbeiter (im Schnitt ca. 1,5 Jahre pro Mitarbeiter) gibt es bisher keine Beispiele für erfolgreiche Karrieren im Unternehmen.
Unter den Mitarbeitern herrscht ein sehr gutes Verhältnis, dass geprägt ist durch einen vertrauensvollen Umgang miteinander und gegenseitige Unterstützung.
Die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander ist konstruktiv, wertschätzend und vertrauensvoll. Von den Geschäftsführern wird allerdings eher ein kompetitiver Umgang der Mitarbeiter untereinander gefördert.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist geprägt von einer hohen Erwartungshaltung an die Mitarbeiter. Es herrscht der Anspruch an die Mitarbeiter, eine stets perfekte und fehlerfreie Arbeitsleistung zu erbringen. Dieser Anspruch erstreckt sich auch auf Aufgaben, die den Mitarbeitern neu sind. Durch die Größe des Unternehmens sind die Vorgesetzten gleichzeitig die Geschäftsführer des Unternehmens.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt gut (3er Büro, neuwertiger Laptop, Firmen-Handy). Das Firmen-Handy kann der Mitarbeiter je nach Wunsch auch privat nutzen oder nur rein dienstlich und nach Arbeitsende ausschalten.
Die projektbezogene Kommunikation mit den Vorgesetzten / Geschäftsführern ist insgesamt konstruktiv. Die Geschäftsführung ist zwar mitunter bemüht um wertschätzende Kommunikation, allerdings kommt es durch die hohe Erwartungshaltung zu Frustrationserlebnissen und negativem Feedback an die Mitarbeiter, welches wiederum zu Frustration bei den Mitarbeitern führt. Im Einzelfall leidet auch der Umgangston, wenn Arbeitsleistungen nicht in der erwarteten Schnelligkeit oder nicht zur vollsten Zufriedenheit erbracht werden.
Die Geschäftsführung möchte im Regelfall am Ende jeden Tages einen Status-Bericht zum aktuellen Projektstand erhalten. Die Ziele werden oft jedoch bewusst so ambitioniert vorgegeben, dass sie in der normalen Arbeitszeit nicht zu erreichen sind.
Die Geschäftsführung ist stets darum bemüht, auch den Mitarbeitern ein Bild von unfehlbarer Kompetenz zu vermitteln. Dies führt mitunter leider auch zu einer sehr einseitigen und hierarchischen Kommunikation und einem Mangel an Kritikfähigkeit.
Die Kommunikation der Geschäftsführung bei Themen wie der personellen und wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens oder auch bei Personalgesprächen scheint übermäßig stark durch taktische Überlegungen geprägt und weniger durch einen offenen und ehrlichen Umgang mit den Mitarbeitern. Hierunter leidet die Glaubwürdigkeit der Geschäftsführung und erhöht sich die Unsicherheit der Mitarbeiter.
Die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander ist konstruktiv, wertschätzend und vertrauensvoll. Von der Geschäftsführung wird allerdings eher ein kompetitiver Umgang der Mitarbeiter untereinander gefördert.
Es lässt sich ein gutes Gehalt verdienen - speziell im Vergleich zu verwandten Branchen wie der Marktforschung. Im Vergleich zu den Top-Unternehmensberatungen werden dagegen allerdings geringere Gehälter bezahlt.
Neben dem Fixgehalt besteht die Möglichkeit, einen jährlichen Bonus zu erhalten, der üblicherweise bei 5-10% des Fixgehaltes liegt. Es gibt keine definierten objektiven Kriterien zur Auszahlung des Bonus, so dass man hierbei auf den Goodwill der Geschäftsführung angewiesen ist.
Das Aufgabenfeld ist insgesamt sehr interessant, da man(mit Ausnahme der Angebotserstellung) im gesamten Projektablauf involviert ist. Man lernt sehr viel über Projektmanagement von Marktforschungsstudien, Dienstleistersteuerung und Kundenkontakt. Außerdem erwirbt man fundierte SPSS- und Excel-Kenntnisse.
Angebotserstellung und Kalkulation sowie größere Kundepräsentationen übernimmt in der Regel einer der Geschäftsführer.
Dass die Projekte herausfordernd sind, aber niemand - weder der Werksstudent noch der Senior - bei neuen Herausforderungen ins kalte Wasser geschmissen werden.
Dass Leistung und Einsatzbereitschaft gewürdigt werden.
Dass sich eigentlich alle Probleme lösen lassen, wenn man miteinander redet.
Mängel werden unmittelbar durch die Unternehmensführung sowie die Senior Consultants angesprochen. Da die Zielmarke an das Ergebnis aus guten Gründen auf das das Prädikat "herausragend" ausgelegt ist schadet es daher nicht ein halbwegs dickes Fell mitzubringen oder es sich zumindest zeitnah wachsen zu lassen.
- Gehalt
- breitgefächertes und intensives Sammeln von Berufserfahrung
- Arbeitsdruck und -zeiten
- Personalführung
Das Arbeitsklima leidet sehr unter dem Vorgesetztenverhalten und der starken Mitarbeiterfluktuation. Die Vertrauensbasis zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung ist nicht intakt. Es wurden in der Vergangenheit Mitarbeiter ohne verständliche Erklärung entlassen. Die Entscheidungen der Geschäftsführung waren diesbezüglich nicht nachvollziehbar.
Eine gute Work-Life-Balance ist schwierig bis unmöglich umzusetzen und ein Thema das regelmäßig zu Konflikten mit der Geschäftsführung führt, sollte man als Mitarbeiter unter der Woche ein Privatleben führen wollen. Präsenzzeit der Mitarbeiter ist von 9 Uhr bis 19 Uhr, Montag bis Donnerstag wird jedoch im Regelfall länger gearbeitet. Es wird nicht gern gesehen, wenn man als Mitarbeiter um 19.00 Uhr in den Feierabend geht ohne sich vorher das Ok der Geschäftsführung abgeholt zu haben. Als Reaktion hierauf können einem in Feedback-Gesprächen das „nötige Commitment“ in Frage gestellt werden. Private Verabredungen sind so von Montag bis Donnerstag meist nicht einzuhalten. Das Wochenende wird generell respektiert. Emails von der Geschäftsführung kommen auch außerhalb der offiziellen Geschäftszeiten und am Wochenende.
Home Office ist für die Mitarbeiter generell nicht möglich, die Geschäftsführung nutzt aus privaten Gründen regelmäßig ihr eigenes Home Office.
Urlaub länger als zwei Wochen ist von der Geschäftsführung nicht gerne gesehen, kann aber mit Beharren durchgesetzt werden.
Interne Weiterbildung erfolgt on-the-job durch die Geschäftsführer. Erfahrungen im Projektmanagement von Strategieberatung und MaFo Studien, sowie Excel-Kenntnisse können dabei sehr gut ausgebildet werden.
Externe Weiterbildungen werden vereinzelt (z.B. in Form von Online Kursen) angeboten und wenn dann nur in seltenen ruhigeren Phasen.
Da die Mitarbeiterfluktuation in der Vergangenheit sehr hoch war und das derzeitige Team in den letzten zwei Jahren fast komplett ausgetauscht wurde bzw. sich ausgetauscht hat, ist der Kollegenzusammenhalt momentan nicht einzuschätzen. Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern war in der Vergangenheit jedoch sehr gut, man half sich gegenseitig und gab einander Unterstützung. Da man meist an unterschiedlichen Projekten arbeitet und jeder mit seiner Arbeitslast zu tun hat, fand die projektbezogene gegenseitige Unterstützung leider weniger statt als gewünscht.
Die Geschäftsführung besteht aus zwei -auf die Projektarbeit bezogen- kompetenten Unternehmensberatern mit stark ausgeprägtem Dienstleistercharakter. Das Unternehmen hat zwei klar definierte und gelebte Hierarchieebenen, die Geschäftsführung und die Mitarbeiterschaft. Die Geschäftsführung hat den Anspruch Ihren Kunden stets ein perfektes Produkt von höchster Qualität zu liefern. Die Geschäftsführung erwartet von Ihren Angestellten ebenfalls immer ein perfektes Produkt in jedem Arbeitsschritt abzuliefern. Die extrem hohen Erwartungen sind für die Mitarbeiter oft nicht zu erfüllen und sie sind ständiger Kritik ausgesetzt. Die Geschäftsführung geht meiner Einschätzung nach davon aus, mit Druck und Kontrolle das Meiste aus ihren Mitarbeitern herauszuholen. Das Wohl des Unternehmens ist die entscheidende Handlungsmaxime der Geschäftsführung. Das potentielle Unwohl der Mitarbeiter wird in Kauf genommen.
Das Vorgesetztenverhalten wirkt sich direkt auf die sehr hohe Mitarbeiterfluktuation im Unternehmen aus (hervorgerufen zum einen durch Kündigungen durch die Geschäftsführung und zum anderen durch den freiwilligen Abgang der Mitarbeiter selbst).
Jeder Mitarbeiter bekommt Laptop und Handy gestellt. Das Handy kann auch privat genutzt werden. Die Geräte sind in sehr gutem Zustand.
Kommunikation ist generell professionell und zielgerichtet. Der Umgangston der Geschäftsführung ist höflich, jedoch oft nicht auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern, sondern typisch für einen autoritären Führungsstil. Strategische Überlegungen der Geschäftsführung und Taktieren prägen die Kommunikation, die dadurch nie vertrauenswürdig, ehrlich und wertschätzend erscheint, vor allem in Feedbackgesprächen o.Ä. Teile der Geschäftsführung untergraben mitunter den respektvollen Umgang auch mit kleinen Tests, die darauf abzielen „das Verständnis der Mitarbeiter“ zu prüfen. Aufgrund der Größe des Unternehmens sind die (Kommunikations-)Wege kurz und dadurch effizient. In den meisten Fällen arbeitet man als Mitarbeiter mit einem der Geschäftsführer zusammen an einem Projekt. Besprechungen und Arbeitsanweisungen finden häufig aufgrund der Auslastung und den Home Office Zeiten der Geschäftsführung per Email / Telefon statt. Eine erfolgreiche Umsetzung der Arbeitsaufgaben durch die Mitarbeiter wird durch die teils unklar formulierten Vorstellungen der Geschäftsführung und die stets sehr hohen Erwartungshaltungen erschwert. Dies führt regelmäßig zu Frustration. Alle Mitarbeiter müssen für gewöhnlich am Ende jeden Tages einen Status an die Geschäftsführung per Email schicken. Die Geschäftsführung hat ein ausgeprägtes Kontrollbedürfnis.
Das Gehalt ist verglichen mit der Marktforschungsbranche höher, verglichen mit den mittleren und großen Unternehmensberatungen jedoch geringer.
Auf Junior und Consultant Level arbeitet man hauptsächlich der Geschäftsführung zu. Eigenverantwortliche Teilaufgaben kommen selten vor und unterliegen dann starker Kontrolle durch die Geschäftsführung. Die Projekte sind anspruchsvoll und interessant. Die Kunden kommen aus unterschiedlichen Branchen. Die Aufgaben und Arbeitsbereiche der Mitarbeiter sind generell breit aufgestellt, finden aber vor allem im Bereich der Datenaufbereitung und –analyse, sowie der Erstellung von Ergebnispräsentationen statt. Man lernt zudem viel über Projektmanagement von MaFo-Studien/Strategieberatung. Excel- sowie SPSS-Kenntnisse sind essentiell und können stark ausgebaut werden.