Die Firma bietet keine nachhaltige Arbeitskultur
Arbeitsatmosphäre
Auf der Führungsebene werden viele wichtige Entscheidungen und Änderungen oft extrem kurzfristig und impulsiv getroffen, ohne Rücksicht auf realistische Zeitrahmen und die Arbeitskapazität der Mitarbeitenden. Die Folgen sind ständiger (unnötiger) Zeitdruck, Stress, vervielfachte Arbeit, normalisierte Überstunden, eine unmögliche Projektsplanung und Zeitverschwendung.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist unnötig undurchsichtig und ineffektiv. Informationen, die alle Mitarbeiter betreffen, werden nur der Führungsebene oder bestimmten Abteilungen mitgeteilt. Das hat ineffiziente Arbeitsprozesse und viel verschwendete Zeit zur Folge.
Kollegenzusammenhalt
Es ist in Ordnung, aber es verschlechtert sich ständig. Im Laufe der Zeit sind Bevorzugung, Office Politics und Misstrauen unter den Mitarbeitern häufiger geworden.
Work-Life-Balance
Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag erforderlich. Null Arbeitszeitflexibilität und Homeoffice-Option außer Ausnahmesituationen wie Arztterminen. Die Urlaubstage sind etwa eine Arbeitswoche kürzer als in üblichen deutschen Firmen. Es gibt keine transparente Arbeitszeiterfassung und Überstunden werden nicht aufgezeichnet. Die Firma stellt nie genug Arbeitskräfte für die alltägliche Arbeitsmenge ein und Überstunden sind normal.
Vorgesetztenverhalten
Die Firma präsentiert sich gerne als Arbeitgeber mit flacher Hierarchie, aber die alltäglichen Entscheidungs- und Arbeitsprozesse sind extrem top-down. Die Führungsebene trifft oft kurzfristige Meinungsänderungen und erwartet, dass die Belegschaft bisher geschaffene Arbeit einfach verwirft und alles erneut macht. Das Feedback der Führungsebene ist oft emotional, widersprüchlich und autoritätsbasierter als faktenbasiert.
Interessante Aufgaben
Aufgaben, die interessant sein könnten, verlieren schnell ihr Potenzial, aufgrund der genannten Probleme in der Arbeitsumgebung.
Gleichberechtigung
In der Führungsebene wird eine Bevorzugungstendenz sichtbar, während die Expertise normaler Mitarbeiter nie richtig wertgeschätzt wird. Die fehlende Homeoffice-Option und Arbeitszeitflexibilität schließen natürlich viele Menschen von diesem Arbeitsplatz aus.
Arbeitsbedingungen
Die Firma ist eher kurzsichtig und investiert ungern in Arbeitsgeräte, die allgemeine Büroausstattung und das Wohlbefinden der Mitarbeiter.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma produziert viel unnötigen Müll (nicht zuletzt wegen vieler kurzfristiger Meinungsänderungen und wiederholter Aufgabenstellungen) und zeigt null Rücksicht auf eine faire, nachhaltige Arbeitsumgebung.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist niedriger als der Branchendurchschnitt. Es gibt kaum Benefits.
Image
Die Firma hat ein ordentliches Image, sieht sich aber ständig mit mehreren Problemen konfrontiert. Sie hat eine schnelle Expansion durchgeführt, ohne genügend Planungen und Arbeitskräfteverstärkungen, und die Zeichen dafür sind in den Kundenerfahrungen sichtbar.
Karriere/Weiterbildung
In der alltäglichen Arbeitsumgebung herrscht eine „Quantität über Qualität“- sowie eine „Geld sparen über alles“-Mentalität. Diese hindert die Mitarbeiter daran, Projekte richtig zu bearbeiten. Die ineffizienten Arbeitsprozesse und die endlose Zeitverschwendung helfen da auch nicht.