2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Auf der Führungsebene werden viele wichtige Entscheidungen und Änderungen oft extrem kurzfristig und impulsiv getroffen, ohne Rücksicht auf realistische Zeitrahmen und die Arbeitskapazität der Mitarbeitenden. Die Folgen sind ständiger (unnötiger) Zeitdruck, Stress, vervielfachte Arbeit, normalisierte Überstunden, eine unmögliche Projektsplanung und Zeitverschwendung.
Die Firma hat ein ordentliches Image, sieht sich aber ständig mit mehreren Problemen konfrontiert. Sie hat eine schnelle Expansion durchgeführt, ohne genügend Planungen und Arbeitskräfteverstärkungen, und die Zeichen dafür sind in den Kundenerfahrungen sichtbar.
Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag erforderlich. Null Arbeitszeitflexibilität und Homeoffice-Option außer Ausnahmesituationen wie Arztterminen. Die Urlaubstage sind etwa eine Arbeitswoche kürzer als in üblichen deutschen Firmen. Es gibt keine transparente Arbeitszeiterfassung und Überstunden werden nicht aufgezeichnet. Die Firma stellt nie genug Arbeitskräfte für die alltägliche Arbeitsmenge ein und Überstunden sind normal.
Die Firma produziert viel unnötigen Müll (nicht zuletzt wegen vieler kurzfristiger Meinungsänderungen und wiederholter Aufgabenstellungen) und zeigt null Rücksicht auf eine faire, nachhaltige Arbeitsumgebung.
In der alltäglichen Arbeitsumgebung herrscht eine „Quantität über Qualität“- sowie eine „Geld sparen über alles“-Mentalität. Diese hindert die Mitarbeiter daran, Projekte richtig zu bearbeiten. Die ineffizienten Arbeitsprozesse und die endlose Zeitverschwendung helfen da auch nicht.
Es ist in Ordnung, aber es verschlechtert sich ständig. Im Laufe der Zeit sind Bevorzugung, Office Politics und Misstrauen unter den Mitarbeitern häufiger geworden.
Die Firma präsentiert sich gerne als Arbeitgeber mit flacher Hierarchie, aber die alltäglichen Entscheidungs- und Arbeitsprozesse sind extrem top-down. Die Führungsebene trifft oft kurzfristige Meinungsänderungen und erwartet, dass die Belegschaft bisher geschaffene Arbeit einfach verwirft und alles erneut macht. Das Feedback der Führungsebene ist oft emotional, widersprüchlich und autoritätsbasierter als faktenbasiert.
Die Firma ist eher kurzsichtig und investiert ungern in Arbeitsgeräte, die allgemeine Büroausstattung und das Wohlbefinden der Mitarbeiter.
Die interne Kommunikation ist unnötig undurchsichtig und ineffektiv. Informationen, die alle Mitarbeiter betreffen, werden nur der Führungsebene oder bestimmten Abteilungen mitgeteilt. Das hat ineffiziente Arbeitsprozesse und viel verschwendete Zeit zur Folge.
Das Gehalt ist niedriger als der Branchendurchschnitt. Es gibt kaum Benefits.
In der Führungsebene wird eine Bevorzugungstendenz sichtbar, während die Expertise normaler Mitarbeiter nie richtig wertgeschätzt wird. Die fehlende Homeoffice-Option und Arbeitszeitflexibilität schließen natürlich viele Menschen von diesem Arbeitsplatz aus.
Aufgaben, die interessant sein könnten, verlieren schnell ihr Potenzial, aufgrund der genannten Probleme in der Arbeitsumgebung.
Die Arbeitsatmosphäre ist durch eine hohe Dynamik geprägt. Entscheidungen werden teilweise kurzfristig angepasst, was im Arbeitsalltag zu wiederholten Änderungen von bereits abgeschlossenen Aufgaben führen kann. Eine klarere Abstimmung innerhalb der Führungsebene könnte hier zur Stabilität beitragen.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen sehr positiv und wachstumsorientiert. Intern nehmen Mitarbeitende teilweise Abweichungen zwischen Darstellung und gelebter Praxis wahr. Eine stärkere Konsistenz könnte langfristig Vertrauen fördern.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist aus Mitarbeitersicht derzeit nur eingeschränkt gegeben. Es entsteht teilweise der Eindruck, dass wirtschaftliche Aspekte und Effizienzsteigerung stark im Fokus stehen, während individuelle Bedürfnisse und Erholungszeiten weniger Berücksichtigung finden. Dies kann langfristig zu einer erhöhten Belastung führen.
Die Vergütung wird subjektiv als unter dem branchenüblichen Durchschnitt wahrgenommen. Mehr Transparenz und Orientierung am Markt könnten die Attraktivität als Arbeitgeber stärken.
Der Zusammenhalt im Team ist durchweg positiv und stellt den stärksten Aspekt des Arbeitsumfelds dar. Gerade aufgrund der herausfordernden Rahmenbedingungen und fehlender Orientierung auf Führungsebene unterstützen sich die Mitarbeitenden gegenseitig sehr stark. Dieser Teamgeist trägt wesentlich dazu bei, den Arbeitsalltag zu bewältigen.
Aus Mitarbeitersicht wirkt die Abstimmung auf Führungsebene nicht immer einheitlich. Prioritäten und Zielrichtungen verändern sich mitunter kurzfristig. Zudem entsteht stellenweise der Eindruck, dass eine hohe zeitliche Flexibilität erwartet wird, die über klassische Arbeitszeiten hinausgeht. Eine klarere Kommunikation von Erwartungen und Rahmenbedingungen wäre hilfreich.
Es sind nicht durchgehend klar definierte Leistungskennzahlen oder Bewertungsmaßstäbe erkennbar. Dies kann die Einordnung von Erwartungen sowie die persönliche Weiterentwicklung erschweren. Strukturierte Prozesse und eindeutige Zielsysteme würden hier unterstützen.
Die Feedbackkultur wird unterschiedlich wahrgenommen. Rückmeldungen erfolgen teilweise sehr direkt und situativ auch in einem Ton, der von Mitarbeitenden als wenig konstruktiv empfunden werden kann. Eine stärker sachliche und wertschätzende Kommunikation würde das Arbeitsklima positiv beeinflussen.
Die Aufgaben sind in einem dynamischen Umfeld angesiefelt, das ein hohes Maß an Flexibilität erfordert. Entscheidungen auf Führungsebene werden mitunter kurzfristig angepasst oder revidiert, was dazu führt, dass Mitarbeitende regelmäßig auf neue Rahmenbedingungen reagieren müssen. Dies fördert zwar eine gewisse Agilität im Arbeitsalltag, kann jedoch durch häufige Richtungswechsel und widersprüliche Vorgaben auch zu Ineffizienzen führen.