2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nichts
Die Chefin hat 2 Gesichter, sie tut so als ware sie deine beste Freundin aber stößt dir ohne mit der Wimper zu zucken mit ihrem kapitalistischen messer dir in rücken.
Das Image stimmt nicht mit der Realität überein.
Die Realität ist weitaus schlechter .
Es besteht kein Umweltbewusstsein.
Es gibt keine älteren Kollegen, weil es niemand länger als ein halbes Jahr dort ausgehalten hat
Wen man Fehler macht , verlangt die Chefin das man sie in der Freizeit ohne Bezahlung nach arbeitet
Gehalt ist ungerecht.
Und Urlaub das minimum was erlaubt ist .
Die Chefin konnte ihre Ideen und die Ausrichtung des Betriebs nach außen sehr überzeugend präsentieren, sodass Kund*innen von der Realisierung der Projekte vom Möbelkombinat überzeugt wurden. Zu Beginn wirkte die Vision des Unternehmens daher inspirierend und hat Interesse an der Arbeit geweckt.
Während meiner Zeit im Betrieb habe ich den Eindruck gewonnen, dass Kostenvoranschläge von Auftraggeber*innen teilweise so angepasst wurden, dass Projekte aus meiner Sicht zu günstig verkauft wurden. Dadurch entstand meiner Wahrnehmung nach zusätzlicher Druck auf das Team, der sich unter anderem in stressigen Situationen im Arbeitsalltag bemerkbar machte. Diese Belastung wirkte auf mich und auf die Angestellten zurück und erschwerte die Arbeit.
Ich würde mir für den Betrieb eine offenere und respektvollere Kommunikationskultur wünschen. Konflikte könnten aus meiner Sicht konstruktiver gelöst werden, wenn Probleme gemeinsam besprochen und Lösungen im Team erarbeitet werden. Außerdem wären klarere Strukturen in der Werkstatt und verlässliche organisatorische Abläufe wichtige Verbesserungen.
Außerdem würde ich mir eine stärkere Auseinandersetzung mit Themen wie Gleichberechtigung und diskriminierungsfreier Kommunikation wünschen. Gerade in einem Betrieb, der sich nach außen als FLINTA-Tischlerei positioniert, halte ich einen sensiblen und reflektierten Umgang mit Sexismus und Geschlechterrollen für besonders wichtig. Schulungen oder klare Leitlinien zum respektvollen Umgang könnten hier aus meiner Sicht hilfreich sein.
Während meiner Zeit im Betrieb habe ich die Arbeitsatmosphäre überwiegend als angespannt erlebt, solange die Chefin anwesend war. Die Stimmung hing aus meiner Wahrnehmung stark von der Tagesform der Chefin ab, wodurch für mich oft schwer einschätzbar war, wie Situationen aufgenommen werden. Das führte im Arbeitsalltag zu einer gewissen Unsicherheit. Während der Abwesenheit der Chefin habe ich die Arbeitsatmosphäre als angenehm und konstruktiv empfunden.
Der Betrieb präsentiert sich nach außen sehr positiv und mit klarer Positionierung (z. B. als FLINTA-Tischlerei). Meine persönlichen Erfahrungen im Arbeitsalltag haben dieses Bild jedoch nur in Bezug auf die Kolleginnen bestätigt.
Die Work-Life-Balance habe ich persönlich als schwierig empfunden. Viele Konflikte oder belastende Situationen aus dem Arbeitsalltag wirkten bei mir auch nach Feierabend und teilweise am Wochenende nach. Obwohl die Anstellung in Teilzeit war, habe ich die Arbeit als vollkomend raumeinnhemend empfungen.
Nach außen wird Nachhaltigkeit stark betont. In meinem Arbeitsalltag konnte ich davon persönlich wenig erkennen, etwa bei Materialwahl oder betrieblichen Entscheidungen.
Weiterbildungsmöglichkeiten wurden zwar erwähnt, während meiner Zeit im Betrieb habe ich jedoch keine konkreten Strukturen oder Ressourcen dafür erlebt.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen war sehr gut. Das Team bestand aus freundlichen und hilfsbereiten Menschen, mit denen man konstruktiv über Projekte und Problemlösungen sprechen konnte. Die Zusammenarbeit auf dieser Ebene habe ich als sehr positiv erlebt.
Ich habe das Verhalten der Vorgesetzten in mehreren Situationen als schwierig erlebt. Trotz mehrfacher Bitte um einen respektvollen Umgangston kam es aus meiner Wahrnehmung weiterhin zu lauteren Auseinandersetzungen und persönlichen Vorwürfen.
In einzelnen Situationen wurde wegen kleiner Dinge (Abstellen eines Akkuschrauber) eine mögliche Abmahnung angesprochen. Außerdem wurde in Gesprächen darauf hingewiesen, dass Mitarbeitende bei aus Sicht der Vorgesetzten schwerwiegenden Fehlern finanziell oder zeitlich für deren Behebung einstehen müssten. Diese Aussage habe ich persönlich als belastend wahrgenommen.
Teilweise hatte ich außerdem den Eindruck, dass persönliche Frustrationen oder Probleme der Vorgesetzten auf Mitarbeitende übertragen wurden, was Gespräche und Konfliktsituationen zusätzlich erschwert hat.
Nach meinem Ausscheiden habe ich zudem Aussagen wahrgenommen, wonach künftig verstärkt Männer eingestellt werden sollen, weil FLINTA* angeblich weniger geeignet für das Tischlerhandwerk seien. Diese Aussage hat mich irritiert, insbesondere da der Betrieb zuvor als feministische Tischlerei dargestellt wurde.
Die Werkstatt wirkte auf mich teilweise unstrukturiert, was Arbeitsabläufe erschwert hat. In manchen Situationen hätten klarere Organisation und Planung aus meiner Sicht viel Zeit sparen können, beispielsweise bei alltäglichen Arbeitsschritten oder der Nutzung von Maschinen. Durch die begrenzte Ausstattung der Werkstatt und teilweise fehlende Planung kam es aus meiner Sicht öfter zu Wartezeiten, weil mehrere Personen dieselben Maschinen nutzen mussten.
Nach meiner Erfahrung wurden Entscheidungen häufig alleine getroffen, obwohl nach außen flache Hierarchien betont wurden. Mitarbeitende wurden teilweise vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich hätte mir mehr gemeinsame Lösungsfindung gewünscht, etwa im Sinne von: „Es gibt ein Problem – welche Lösungen sehen wir gemeinsam?“
Mir ist aufgefallen, dass Gehälter einzelner Kolleginnen teilweise erst mit Verzögerung oder teilweise noch nicht ausgezahlt wurden. Nach meiner Wahrnehmung gab es außerdem zeitweise Unklarheiten im Zusammenhang mit Sozialleistungen, was im Team für Unsicherheit gesorgt hat.
Die Projekte habe ich häufig als eher standardisiert erlebt.