5 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bereits zu Beginn des Gesprächs wurde mein Lebenslauf in einer Weise hinterfragt, die ich als unangemessen empfunden habe. Konkret wurde ich gefragt, ob mein Wechsel zwischen zwei Arbeitgebern „wahrheitsgemäß“ sei, mit dem Hinweis, man überprüfe solche Angaben parallel. Diese Formulierung wirkte weniger wie eine sachliche Nachfrage, sondern eher wie ein impliziter Zweifel an meiner Glaubwürdigkeit.
Im weiteren Verlauf wurde ich nach meinen Erwartungen an die Stelle gefragt. Ich habe daraufhin geäußert, dass ich mir wünsche, perspektivisch eigenverantwortlich zu arbeiten und einen klar definierten Aufgabenbereich zu übernehmen, in dem mir Vertrauen entgegengebracht wird. Diese Aussage wurde von einer Interviewerin als „sehr mutig“ bewertet und im Anschluss kritisch relativiert, mit der Begründung, dass eigenständiges Arbeiten im Personalbereich aufgrund möglicher Fehler und Risiken problematisch sei.
Diese Reaktion empfand ich als wenig konstruktiv, da sie weder auf meine eigentliche Intention einging noch Raum für eine fachliche Einordnung ließ.
Ich habe daraufhin klargestellt, dass eigenverantwortliches Arbeiten für mich selbstverständlich auch bedeutet, sich bei sensiblen Themen (z. B. arbeitsrechtlichen Fragestellungen) entsprechend abzusichern und Rücksprache zu halten.
Zusätzlich wurde ich gefragt, wie andere Bewerbungsprozesse verlaufen seien. Nachdem ich offen geschildert habe, dass es dort teilweise an fehlender Berufserfahrung lag, wurde mir direkt entgegnet, dass dies auch in diesem Unternehmen ein Ausschlusskriterium sei – obwohl es sich laut Ausschreibung um eine Junior-Position handelt. Diese widersprüchliche Erwartungshaltung wurde nicht weiter erläutert.
Besonders irritierend war, dass mir bereits während des Gesprächs sehr direkt signalisiert wurde, dass ich nicht geeignet sei. Dies geschah in einer Weise, die ich als wenig wertschätzend und nicht professionell empfunden habe. Ein konstruktives, differenziertes Feedback fand nicht statt.
Das Gespräch wurde abrupt beendet
Es wäre nett sich tatsächlich beim Bewerber zu melden, wenn man ihn zum Vorstellungsgespräch einlädt. Besonders wenn der Bewerber sich danach mehrfach eigenständig mit ihnen in Verbindung setzt. Zudem wäre es auch von Vorteil dem Bewerber von vornerein Bescheid zu sagen, wenn man die ausgeschriebene Stelle bereits vergeben hat. Aber am Telefon zu sagen, man würde sich im Laufe der nächsten Woche melden um einen Termin für ein Vorstellungsgespräch zu vereinbaren und sich dann über ein Jahr nicht zu melden bzw den Bewerber zu ghosten zeigt nicht unbedingt von Seriösität oder Professionalität
Auf jedenfall sollte man auf eine HR Managerin setzen. Die Fragen waren sehr suspekt und die Person sehr creepy und von sich überzeugt