1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
Nichts! Nein doch, ein Gutes hatte er doch. Er hat mich entlassen! Zwar während ich gerade in eine Kur geschickt wurde, weil ich nach 2 Jahren 24/365 nicht mehr konnte.
Er versuchte seine Mitarbeiter auszunutzen, wo er konnte. Er versuchte Arbeits- und Tarifverträge zu umgehen und machte leere Versprechungen, die er nicht halten konnte, oder wollte! Er verhöhnte seine Mitarbeiter, die sich vor Schmerzen nicht bewegen konnten, so daß sogar der anwesende Kunde den Chef rund gemacht hatte! Aber dem Mitarbeiter wurde nicht durch den Chef, sondern durch den Kunden geholfen! Wie sagte ein Kollege einmal: "Als Mensch sei der Chef unmöglich und als Sus hätte er zu kleine Ohren." Das sagt doch alles über den Chef aus. In den drei Jahren meiner Anstellung gab es gerade mal eine einzige Weihnachtsfeier, die so aussah: Wir saßen in einer überfüllten Kaschemme und aßen zu Abend und tranken ein paar Bier. Frauen waren nicht mit eingeladen. Ich hatte schon befürchtet, daß wir selbst bezahlen sollten! Die Heimfahrt mußte man auch selbst organisieren. Bei der Fa. Momm durfte man zwar am liebsten 24/7 ackern, aber eine Weihnachtsfeier in drei Jahren gab es auch nur, weil wir gerade darum gebettelt hatten, was wir dann allerdings bereuten. Der Fa. Momm liegt das Wohlergehen der Angestellten nicht an erster Stelle.
Schließen und mit einer kompetenteren Spitze wieder eröffnen und dabei nach den geltenden Regeln und Gesetzen arbeiten! Keine leeren Versprechungen machen,
Der Chef agierte als Großmogul, dabei hatte er fachlich Kompetenzprobleme. Es wurden viele Versprechen bei der Einstellung gemacht, die nicht gehalten wurden. Auf der Baustelle hatte man praktisch freie Hand, da der Chef eh kaum Durchblick hatte.
Der Chef ist die beste Werbung dafür, wie ein Chef auf keinen Fall sein sollte!
Die Work-Life-Balance lag wie die Costa Concordia! Wie anders soll man es bewerten, wenn man während des Urlaubs, während Krankschreibung, ja praktisch an jedem Arbeitstag verfügbar zu sein hatte? Es galt nicht 24/7, sondern 24/365! Eine Sekretärin wurde an ihrem letzten Tag, wobei sie nicht wußte, daß es ihr letzter Tag war, den ganzen Tag mit Nebensächlichkeiten beschäftigt während der Chef unterwegs war und sie angewiesen hatte, in der Firma zu bleiben, bis er zurück war. Er kam dann spät abends, beschäftigte sie dann bis 01:00Uhr in der Nacht, um ihr dann mitzuteilen, daß sie fristlos gekündigt wäre! Aber am nächsten Morgen sollte sie pünktlich da sein, um ihre Nachfolge einzuarbeiten!!! Auf diese Weise, versuchte er sich immer seiner Angestellten zu entledigen, die ihm unbequem, oder lästig wurden.
Karriere gab es nicht. Weiterbildung machte man am besten selbst, vom Chef war da nicht viel zu erwarten.
Karriere gab es nicht. Gehalt wurde versucht zu vermeiden. Versprochen wurde viel, gehalten wenig.
In der Schule hätte der Chef in diesem Fach eine 6- bekommen!
Der war relativ gut, aber bei einer ständigen Fluktuation schwierig aufzubauen.
Ich kannte keine älteren Kollegen, da die Fluktuation recht hoch war.
Kein Anstand den Kollegen gegenüber, siehe Work-Life-Balance. Er versuchte stets die Angestellten zu überfordern und zu übertölpeln. So brachte er es fertig einem einen Arbeitsauftrag vorzulegen, der nur zur Hälfte beschrieben wurde. Dieser sollte am unteren Ende unterschrieben werden, so daß die Hälfte des DIN A4 Blattes leer blieb, um nachträgliche Eintragungen zu machen, von denen man erst später erfuhr. Dabei versuchte er den Tarifvertrag zu umgehen, indem er anstatt Stundenlohnabrechnung, die Objektentlohnung durch diese "Arbeitsaufträge" einführen wollte. Durch die defacto Blankounterschrift, hätte er die Möglichkeit erhalten in den Arbeitsauftrag weitere zeit- und arbeitsaufwändige Aufgaben nachträglich einzufügen, so daß der vereinbarte Stundenlohn niemals einzuhalten gewesen wäre! Hinterhältiger kann ein Chef nicht handeln! Das Arbeitsrecht, oder der GAB war ihm Schiedegal!
Das Arbeitszeitgesetz, die GAB und der Tarifvertrag wurden als lästig empfunden, feste Arbeitszeiten gab es nie. Man hatte 24/365 verfügbar zu sein, egal was war. Er versuchte mich sogar mal aus meiner Urlaubsreise zurück zu holen! Beim Einstellungsgespräch sprach er von einer KD-Abteilung von 3 Mitarbeitern, die nur KD machen, so daß Jeder genügend freie Tage und Urlaub machen könnten. Doch relativ kurz nach der Einstellung waren wir nur noch zwei Mitarbeiter, bis dann ein paar Monate nur noch ein KD übrig war und keine Anstalten gemacht wurden, den KD wieder aufzustocken. Der KD wurde den Kunden mit 24/7 versprochen, was für den letzten KD 24/365 bedeutete. Was für tolle Arbeitsbedingungen!
Kommunikation gab es, aber auf geringem Niveau.
Frauen wie Männer wurden gleich schlecht behandelt.
Sicher waren die Aufgaben abwechselungsreich und interessant. Man bekam die Baustelle zugewiesen und man hatte praktisch freie Hand. Der Chef verließ sich auf die Kompetenz seiner Mitarbeiter, da er selbst eher unterdurchschnittliche Kompetenz aufweisen konnte. Wer selbstständig und eigenständig Aufgaben erledigen möchte, der ist hier richtig.