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47 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 45%
Score-Details

47 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Sehr angenehmer Arbeitgeber mit vielen Alleinstellungsmerkmalen

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei My Way Soziale Dienste gGmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

So ziemlich alles.

Verbesserungsvorschläge

Ein Jobticket wäre super.

Arbeitsatmosphäre

In Büroräumen sitzt nur ein weiterer Mitarbeiter, es gibt einen großen Gemeinschaftsraum und eine gut ausgestattete Küche

Image

My Way genießt meiner Auffassung nach bei Ämtern und anderen Institutionen ein gutes Ansehen. Durch das Auftreten im Internet vermittelt der Träger viel Moderne.

Work-Life-Balance

Ich finde die Arbeit ist sehr gut mit einem erfüllenden Privatleben vereinbar. Es ist in vielen Bereichen nicht möglich mit unter 30h/Woche sinnvoll zu arbeiten, aber dies wird auch angemessen begründet.

Karriere/Weiterbildung

Führungspositionen werden i.d.R. trägerintern vergeben, wodurch es gut möglich ist, Positionen zu übernehmen, die mit einer höheren Verantwortung und einem entsprechenden, gesteigerten Gehalt einhergehen.
Fortbildungen werden nach der Probezeit bewilligt, das jährliche Budget dafür könnte erhöht werden, wenn gleich es gewiss ähnlich hoch ist wie bei anderen Trägern in Berlin.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt lässt sich in den Stellenanzeigen transparent auffinden und ist über dem Berliner Durchschnitt. Es gibt jährliche Gehaltserhöhungen, die aber leider unter der Inflation sind, wofür die Einrichtung aber nichts kann, sondern der Berliner Senat. Berufserfahrung wird nicht im Gehalt angerechnet, alle Mitarbeiter*innen in (außer Leitungen) erhalten das gleiche Geld, unabhängig von ihrer Berufserfahrung. Dies ist zum Vorteil für Berufseinsteiger und evtl. zum Nachteil von Berufserfahrenen.
Es gibt leider kein Jobticket, dies könnte noch ermöglicht werde.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man könnte noch mehr digitalisieren, um Papier zu vermeiden. Darüber hinausgehend wird darauf geachtet, dass größere Möbel z.T. auch gebraucht beschafft werden. Viele Kolleg*innen achten im Privaten auf Umweltschutz und tragen dies auch angenehm in die tägliche Arbeit mit ein.

Kollegenzusammenhalt

Ich vernehme kaum Hierarchien im Träger und habe das Gefühl mich mit all meinen Kolleg*innen gut zu verstehen und austauschen zu können. Man erfährt viel Entlastung, wenn z.B. eine Klient*insituation gerade sehr fordernd war.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Belegschaft besteht weitestgehend aus eher jüngeren Kolleg*innen, aber es gibt auch genügend Menschen im Team, die auf Jahrzehntelange Berufserfahrung zurückblicken können.

Vorgesetztenverhalten

Die Einrichtungsleitungen und Geschäftsführer begegnen einem sehr nahbar mit dem "Du" und sind sehr interessiert an eigenen Vorschlägen und Feedback.

Arbeitsbedingungen

Eigenes Büromaterial, Laptop, Smartphone, Rucksack etc.
Sehr schöne, große Büros, die ein angenehmes Arbeiten ermöglichen. Gesprächsräume sind vorhanden, um auch vertrauliche Gespräche mit Klient*innen möglich zu machen.

Kommunikation

Die Kommunikation im Standort und zwischen den Standorten ist sehr unkompliziert. Auch mit den Geschäftsführern und Verwaltungsmitarbeiter*innen ist ein schneller Austausch unkompliziert möglich.

Gleichberechtigung

Es gibt einige Frauen in Führungspositionen und es wird weitestgehend korrekt gegendert.

Interessante Aufgaben

Dadurch dass Klient*innen begleitet werden ist das Aufgabefeld so vielfältig, wie Menschen es nun Mal sind.

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super Arbeitgeber

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei My Way Soziale Dienste gGmbH in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

familiäres Arbeitsklima

Umwelt-/Sozialbewusstsein

selbstredend als sozialer Verein

Kollegenzusammenhalt

immer ein offenes Ohr

Vorgesetztenverhalten

kommunikativ, sozial, flache Hyrachie

Interessante Aufgaben

sehr vielfältig, wechselnde Aufgaben


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Faire Arbeitsbedingungen

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei My Way Soziale Dienste gGmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Umgangsformen, Arbeitsmittel, Gesprächskultur und Wertschätzung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Weit verstreute Standorte

Verbesserungsvorschläge

Noch mehr prüfen, was digitalisiert werden kann

Arbeitsatmosphäre

Nette Kollegen im gesamten Unternehmen

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten, die Vereinbarkeit von Job und Familie fördern

Karriere/Weiterbildung

Wird im individuellen Fall gefördert

Gehalt/Benefits

Definitiv über Branchenschnitt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Digitalisierung schreitet voran, damit weniger Papier zum Einsatz kommt.

Umgang mit älteren Kollegen

Da gab es nie negative Umgangsformen

Vorgesetztenverhalten

Vertrauensvolle Personalgespräche auf Augenhöhe mit Empathie

Arbeitsbedingungen

Habe alles zum Arbeiten was ich benötige. Neuanschaffungen sind unkompliziert und schnell erledigt

Kommunikation

Offene Gesprächskultur

Gleichberechtigung

Alle auf Augenhöhe

Interessante Aufgaben

Äußerst abwechslungsreiche Tätigkeiten bedingt durch unterschiedliche Klienten


Image

Kollegenzusammenhalt

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Super Arbeitgeber!

4,7
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei my way berlin in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist im Standort ist super! Es herrscht eine offene, humorvolle Kommunikation auf Augenhöhe. Alle werden mit ihren Fähigkeiten und Stärken geschätzt. Natürlich gibt es Zeiten, in denen es viel zu tun gibt, aber es wird auch seitens der Einrichtungsleitung immer darauf geachtet, die Arbeit in der Arbeitszeit zu schaffen bzw. Überstunden zu vermeiden. Bei Stress stehen die Kolleg*innen zusammen und helfen sich auch mal gegenseitig aus! Insgesamt komme ich jeden Tag sehr gerne zur Arbeit.

Image

Ein junges Unternehmen mit viel frischem Wind und tollen Ideen!

Work-Life-Balance

Bei rechtzeitiger Absprache mit der Einrichtungsleitung ist es möglich, auch Termine aus dem Privatleben mit der Arbeit zu vereinbaren. Die Leitung behält außerdem eine Auge darauf, dass Überstunden vermieden bzw. schnell wieder abgebaut werden.

Karriere/Weiterbildung

Jede*r kann sich seinen Interessen entsprechend einbringen. Da der Träger noch jung ist, gibt es hierfür viele verschiedene Möglichkeiten.

Gehalt/Benefits

Alle Kolleg*innen bekommen das gleiche, gute Gehalt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt zwischen den Kolleg*innen ist super! Neben entlastenden Gesprächen zwischen "Tür und Angel" haben wir auch unheimlich viel Spaß und lachen viel! Bei Fragen und Problemen kann ich immer auf alle zugehen - auch standortübergreifend!

Kommunikation

Die Kommunikation im Standort ist offen und ehrlich. Es gibt genug Raum, um alles ansprechen zu können. Gleiches gilt für die Geschäftsleitung. Verbesserungsvorschläge und Kritik können angebracht werden. Ebenfalls gut, ist die Kommunikation zwischen den Standorten. Natürlich war es angesichts Corona nicht immer in "real life" möglich, mittlerweile konnte ich aber schon viele tolle Kolleg*innen kennlernen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Sehr viel Schein, dahinter eher unterdurchschnittlich

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei My Way Soziale Dienste gGmbH in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

...ist geprägt von viel Zeitdruck und strengen Vorgaben. Es gibt inhaltleeres Abarteiten von Stunden und mit enormen Druck sollen alle Trägerwohnungen belegt werden, ungeachtet der Eignung der Bewohner für den Standort. Umsatz und Tabellenkalkulation hat immer Vorrang.

Image

Das Image des Trägers wirkt nach außen sehr gut. Leider wird davon nichts (vor-)gelebt und umgesetzt.

Work-Life-Balance

Auf die Work-Life-Balance wird nur sehr wenig Rücksicht genommen. Termine können selbst bei einer Teilzeit-Stelle über den gesamten Tag gestreut werden und maximale Flexibilität bzw. zeitliche Verfügbarkeit wird als selbstverständlich erachtet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Sozialbewusstsein ist eher defizitär. Der Träger vermietet seine Wohnungen, daraus macht er auch kein Geheimnis, an der oberen Grenze der Preisliste. Beachtet man zudem noch die Hintergründe der Geschäftsstellenmitarbeiter, dann steht die Vermutung nach einem Subunternehmen der Immobilienbranche im Raum. Sozial ist daran nur sehr wenig und so zählen sie, was von Nachbarn et al. regelmäßig vorgeworfen wird, eher zu den Gentrifzierern und Entmietern von Nachbarschaften.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keine Transparenz über offene Stellen, neue Projekte, neue Beschäftigungsmöglichkeiten oder Perspektiven nach einer längeren Weiterbildung. Der Träger vergibt bevorzugt Perspektiven an schweig- und fügsame Mitarbeitende, die mehrere sachgrundlos befristete Jahresverträge hinter sich haben.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt der Kollegn ist im Großen und Ganzen gut, wenn auch insgesamt andersorts schon besser erlebt.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten über alle Hierarchieebenen hinweg agieren intransparent, kommunizieren nur oberflächlich und führen mit einer Selbstgefälligkeit, die über Verantwortung und allen anderen Dingen zu stehen scheint. Verantwortung oder Fürsorge sind diesem Arbeitgeber tendneziell eher nicht bekannt oder einfach nicht wichtig genug.

Arbeitsbedingungen

Man erhält einen eher unterdurchschnittlichen Laptop sowie ein mehr oder weniger zeitgemäßes Mobiltelefon. Manche rennen mit älteren Mobiltelefonen ehemaliger Mitarbeitenden rum, deren Akku kaum mehr einen Tag hält. Die Laptop sind für Schreibarbeiten in Ordnung, aber mehr auch nicht. Ansonsten sind die Büros sporadisch und triste ausgestattet.

Kommunikation

Es gibt keinerlei Transparenz. Das Team als solches hat keinerlei Zugang zu weiteren Informationen, ob nun bezüglich des eigenen Standortes oder übergreifend im Träger. Schlungen werden kurzfristig angesagt, Austausch unter den Mitarbeitenden an verschiedenen Standorten ist kaum vorhanden. Die Standortleitungen, Bereichsleitungen und die Geschäftsführung bilden eine instraperente homogene Gruppe und eine offene Kommunikation wird eher unterbunden bzw. untersagt.

Gehalt/Benefits

Liegt im oberen Mittelmaß.

Gleichberechtigung

Es gibt für alle, in Abhängigkeit ihrer Tätigkeitsebene, ein einheitliches Gehalt.

Interessante Aufgaben

Das Aufagbenspektrum der Eingliederungshilfe ist vielfältig, aber die Standorte sind allesamt vom Personal her überqualifiziert für das eigentliche Angebot. Viele Berufseinsteiger sowie ältere Mitarbeitende verfügen über zusätzliche Qualifikationen, u.a. Therapeutenausbildungen, die jedoch kaum Beachtung oder Wertschätzung finden. Therapeutische Angebote, obwohl umsetzbar, stehen nicht auf der Prioritätenlisten. Selbiges gilt für Gruppenangebote, wenn diese nicht maximal profitorientiert sind.

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Arbeitgeber-Kommentar

Marco Schulze, Geschäftsführer
Marco SchulzeGeschäftsführer

Liebe/r ehemalige/r Kollegin/e,

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, ausführlich über Deine subjektiven Erfahrungen bei uns zu berichten – auch wenn deine Eindrücke leider durchweg negativ sind und Du Dich in unserer starken Gemeinschaft nicht wohlgefühlt hast. Deine zahlreichen – eigentlich alle Bereiche betreffenden – Rückmeldungspunkte wirken bedauerlicherweise wie eine Generalabrechnung statt eines konstruktiven, sachlichen Feedbacks – schade! Das ist wirklich unsere letzte Intention, wenn neue Verbündete „an Bord“ kommen.
Mit jedem neuen MY WAY Crew-Mitglied hoffen wir, Mitstreiter*innen für uns zu gewinnen. Mitstreiter*innen, die Seite an Seite mit uns für eine bessere Welt kämpfen – ohne Hass, ohne Ressentiments. Diese Vision ist keine inhaltsleere Floskel für uns. Uns ist es eine absolute Herzensangelegenheit, unsere Vision, unsere Idee vom menschlichen Miteinander mit Leben zu füllen und den Menschen, die bei uns Unterstützung und Begleitung suchen, ein Leuchtturm zu sein. Dabei ist es elementar, dass allen voran wir als professionelle Begleiter*innen die unfairsten und schmerzhaftesten Waffen dieser Welt ablegen, ihnen die Macht zu entziehen und gegen sie antreten: Hass und Ressentiments.
Auf jede einzelne – stellenweise wirklich heftige – Anschuldigung en Detail einzugehen, wäre die logische, intuitive und durchweg menschliche erste Reaktion auf Deinen pamphletartigen Ausbruch gegenüber uns, der sich letztlich gegenüber allen Kolleg*innen im Träger wie ein Schlag ins Gesicht anfühlt. Das wird keinem gerecht – Dir nicht, uns nicht und den Kolleg*innen, die täglich für und mit unseren Klient*innen für mehr soziale Gerechtigkeit kämpfen, erst recht nicht. Für unsere fast 100 Mitstreiter*innen fühlen wir uns verantwortlich, daher geben wir einigen Aspekten bewusst den begrenzten Raum, den er in dieser anonymen Ausdrucksplattform verdient. Wir bedauern sehr, dass Du Deine Zeit bei uns so erlebt und empfunden hast und in diesem anonymen Kontext Dein Ventil gefunden hast. Uns ist es wichtig, Prozesse offen und transparent zu kommunizieren. Daher bieten wir Dir gerne den klärenden Dialog an und laden Dich zu einem offenen Gespräch mit uns ein.

• Auswirkungen Pandemie:
Deinen Schilderungen entnehmen wir, dass du in unserem Bereich der Eingliederungshilfe tätig warst. Während der pandemischen Lage ist es unsere Verantwortung, ja sogar Pflicht, die Angebote den jeweiligen Pandemieentwicklungen anzupassen. In unseren Einrichtungen des begleiteten Wohnens zur seelischen Stabilisierung fanden, sofern es die Hygienevorgaben möglich gemacht haben, diverse gruppentherapeutische Unternehmungen und Angebote statt: Yoga-, Meditation- und Achtsamkeitsgruppen, Kunsttherapie, Back- und Kochgruppen, Spielegruppen, Grillfeste, Kinoausflüge. Bei keinem unserer Angebote an den jeweiligen Standorten spielt in irgendeiner Form und Weise Profit eine Rolle! Ganz im Gegenteil sogar, unsere Klient*innen zahlen weder dafür, noch bieten wir das an, weil es sich monetär für uns lohnt.

• Büro & Technikausstattung:
Jeder der uns kennt, weiß, dass wir wirklich wenig „top down“ vorgeben. Eine Sache liegt uns aber wirklich am Herzen: wir wollen, dass unsere Kolleg*innen schöne Büroräumlichkeiten haben und sich wohl fühlen. Dazu zählen für uns viele Pflanzen, ein heimisches Ambiente und natürlich nicht zu vergessen, dass es nicht nur erlaubt, sondern sogar gewünscht ist, tierische Vierbeiner (falls vorhanden) mitzubringen! Der Bereich der Eingliederungshilfe ist neu und auch in unserem Bereich der Wohnungslosenhilfe haben wir in letzter Zeit neue Standorte eröffnet – völlig klar, dass nicht alles sofort vorhanden und fertig eingerichtet ist. Aber bei jedem neuen MY WAY Ort legen wir höchsten Wert darauf, dass alle Räumlichkeiten in den MY WAY Farben erstrahlen, viele Pflanzen vorhanden sind (kleiner Tipp am Rande: einfach mal einen Blick auf Facebook wagen!), Kolleg*innen sich von Teppichen, Bildern, Stehlampen bis hin zu Espressomaschinen all das bestellen können, was sie zum Wohlfühlen am Arbeitsplatz brauchen. Natürlich alles im (wirtschaftlichen) Maß. Auch in unsere Fassadenwerbung sowie Merchandiseartikel investieren wir viel Zeit und Mühe – auch hier entscheiden wir nicht „von oben“, sondern binden alle Kolleg*innen mit ein und setzen Ideen schnell und unkompliziert um. Unsere neuen Laptoptaschen war bspw. die Idee unserer Kolleg*innen, die finale Auswahl erfolgte via Abstimmung im Whats-App-Trägerchat. Die Aufzählung könnten wir nun endlos fortführen, zusammenfassend lässt sich aber sagen: Mit den von Dir zugeschriebenen Attributen „trist“ und „sporadisch“ können wir uns nun wirklich nicht identifizieren!
Jede/r neue Kollegin/e erhält neben einem Smartphone, einem fixen Bildschirm auch ein Notebook. Das ist nicht in jedem Unternehmen Usus. Sollten Geräte defekt sein oder Verschleißerscheinungen haben, wird alles sofort repariert oder ausgetauscht. Welches Interesse sollten wir daran haben, unseren Kolleg*innen nicht all die Mittel zur Verfügung zu stellen, die sie für ihren Arbeitsalltag brauchen und diesen erleichtern? Hattest Du denn ein defektes oder altes Gerät? Hast Du es Deiner Standortleitung, der Haustechnik oder der Verwaltung gemeldet? Welches Programm hat Dir konkret gefehlt, um „mehr als Schreibarbeit“ machen zu können?

• Arbeitsbedingungen:
Der berufliche Alltag – egal in welcher Branche – ist immer geprägt von Herausforderungen. Ganz besonders die soziale Arbeit erfordert viel Kreativität, Empathie, Flexibilität und Frustrationstoleranz. Aber von „inhaltsleerem Abarbeiten“, „Zeitdruck“ und davon zu sprechen, dass „Umsatz“ und „Tabellenkalkulation“ Vorrang haben, das wird dem MY WAY Arbeitsalltag wirklich nicht gerecht. Eine Bewohner*in eines Standortes des begleiteten Wohnens zur seelischen Stabilisierung hat der Einrichtung, in der sie wohnt, erst vor kurzem den Namen „Villa Kunterbunt“ verliehen, weil es bunt und lustig zugeht, ja und manchmal auch turbulent! Aber wo ist das nicht so?

• Trägerwohnungen:
Wir sind stolz darauf, vor allem mit Hinblick auf die angespannte Miet- und Wohnraumsituation in und um Berlin, unseren Klient*innen nach wie vor überhaupt Wohnraum anbieten zu können und die meisten Standorte, beispielsweise unsere Einrichtung in Köpenick, sogar ein Neubau ist! Jeder/m Bewohnerin/er stellen wir eine Einbauküche, einen Kühlschrank und eine Waschmaschine zu Verfügung, renovieren und reinigen vorher gründlich die Wohnungen, die am o.g. Standort bspw. über Balkone, Dachterrassen und großzügigen Maisonetteschnitt verfügen.
Von der wirklich heftigen Unterstellung als „Subunternehmer in der Immobilienbranche“ zu fungieren, möchten wir uns wirklich in aller Deutlichkeit distanzieren – das ist schlicht und ergreifend eine verleumdende Aussage!
Der Stempel „Gentrifizierer“ ist doppelt absurd. Da wir sprichwörtlich für das exakte Gegenteil eintreten! Unsere Trägerwohnungen und Standorte, bspw. in Pankow oder Köpenick, sind inmitten des Wohngebietes und das ist auch so gewollt. Die Einbindung und das Netzwerken im Sozialraum ist einer DER wichtigsten fachlichen Aufträge der Eingliederungshilfe.
Unser wichtigster Leitgedanke war es bei der Gründung vor 4 Jahren und ist es immer noch, eine wertschätzende Kultur innerhalb unseres für Trägers zu etablieren und zu pflegen. Die Initialzündung für uns war ja gerade unsere persönliche, beruflich prägende Zeit voller schmerzhafter Erfahrungen, schlechter Führung, toxischem Betriebsklima etc. Wir waren und sind Überzeugungstäter, die sicherlich auch Fehler machen – eines haben wir uns jedoch über die vielen Jahre hinweg immer bewahrt: unser flammendes Herz im Kampf für eine bessere Welt. Für jede Form von Mobbing, Ausgrenzung, Ungerechtigkeit oder Stigmatisierung haben wir null Toleranz und darauf sind wir sehr stolz! Wenn das bedeutet, sich von anfangs geglaubten Mitstreiter*innen beruflich zu trennen, dann ist eine bittere Erkenntnis, bei der am Ende alle verlieren. Aber leider eine unvermeidbare Konsequenz, zu der wir voll stehen. Vor allem wenn es am Ende der Sache dient, für unsere mittlerweile fast 100 Kolleg*innen einen Ort zu bieten, an dem man füreinander ein- und auch in herausfordernden Seiten zusammensteht, sich standort- und bereichsübergreifend aushilft. Wenn das das Ergebnis ist, haben wir alles richtig gemacht!
Jeder/m Kollegin/e bei uns ist es möglich, sich Unterstützung zu holen, sollte es Probleme mit Arbeitsaufgaben, Kollegen, Leitungen etc. geben. Dafür gibt es zum Beispiel unsere Pat*innenwährend der Einarbeitungszeit oder andere Ansprechpartner*innen, wie die Einrichtungsleitungen oder Kolleg*innen innerhalb des Teams. Egal wie – falls Kolleg*innen mit ihren täglichen Aufgaben unzufrieden sind, finden sie auch immer ein offenes Ohr. Gemeinsam suchen wir gerne nach Lösungen und Entwicklungsmöglichkeiten!
Wir haben Respekt vor der Arbeit und Mitgestaltung jeder/s einzelnen Kollegin/en und finden es sehr bedenklich, falls Du es anders erlebt hast.

Wir stellen uns und Dir konkret die Frage: Hast Du das Gespräch gesucht mit Deinen Kolleg*innen vor Ort, die wöchentlichen Teamsitzungen und/oder monatlichen Supervisionen genutzt? Hast Du Dir bei Deiner Standortleitung, der Bereichsleitung oder unseren Kolleginnen in der Verwaltung Hilfe und Rat eingeholt, kritische Punkte angesprochen, Verbesserungsvorschläge eingebracht?

Uns ist bewusst, dass unser Alltag stets voller Herausforderungen, aber auch Chancen ist. Als junger Träger gibt es sicherlich viele Dinge, die noch ausbaufähig sind, an denen wir uns ausprobieren. Und eben weil wir mutig sind, verlaufen wir uns auch mal. Aber die Gemeinschaft, der MY WAY-Spirit und der Zusammenhalt ist für uns unverhandelbar!

Eine buddhistische Weisheit besagt, dass Hass niemals durch Gegenhass aufhört: Wir reichen Dir die Hand und freuen uns, von Dir zu hören!

Bis dahin wünschen wir Dir für Deine private und berufliche Zukunft alles Gute.

Friedvolle Grüße sendet Dir

Marco Schulze
Geschäftsführer

Junges Unternehmen im Wachstum

3,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei My Way Soziale Dienste gGmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele junge Menschen in den Teams, Lichte Atmosphäre, Frische, überzeugte Geschäftsführung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unzuverlässig, Konflikte werden nicht immer gut gelöst, Strukturen fehlen an mancher Stelle, Entscheidungen sind teilweise unverständlich

Verbesserungsvorschläge

Konflikte nicht durch Entlassungen lösen sondern zunächst mit Supervision begleiten oder personell umstrukturieren. Zusagen einhalten. Die Vision bzw. den Spirit auch durch die Leute weitertragen, die an wichtigen Positionen sitzen. Strukturen wachstumsgemäß auf- und ausbauen. Bessere Einarbeitung gewährleisten. Mitarbeitende stärker informieren/einbinden.

Arbeitsatmosphäre

Ich kenne 3 Standorte von MyWay etwas besser und an allen wird eine offene, humorvolle, transparente und lebhafte Atmosphäre gelebt.

Image

Die Marketingkampagne beinhaltet starke Bilder (Freiheit, Individualität, Hilfe, Aufbruch, Selbstfindung, …) und stellt den Träger entsprechend dar. Dieser Spirit wird jedoch nicht gelebt. Er schwingt als Vision im Geiste der Geschäftsführung mit, schafft es jedoch nicht über die Merchandise Artikel hinaus in die Büros vor Ort. Ich konnte keinen großen Unterschied zu anderen Trägern feststellen.

Work-Life-Balance

35-h-Wochen wären besser, für besondere Erholungsbedürfnisse gab es stets ein offenes Ohr

Karriere/Weiterbildung

Es gibt intern keine Kommunikation zu offenen Stellen oder Karrierechancen. Weiterbildungen werden gefördert.

Gehalt/Benefits

MyWay zahlt deutlich über Tarif, richtig gut!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein Umweltbewusstsein (weder bei den Lebensmitteln noch bei der Mülltrennung),

Kollegenzusammenhalt

Unglaublicher Zusammenhalt, Offenheit, Respekt, Wertschätzung und Humor in allen Teams, die ich beim Träger näher erleben durfte

Umgang mit älteren Kollegen

Alles wunderbar, auch wenn es viel zu wenig Mitarbeitende mit langjähriger Berufserfahrung bei MyWay gibt, wodurch Senatsvorgaben wohl nicht eingehalten werden können.

Vorgesetztenverhalten

Kommt ganz darauf an. Ich habe menschlich gesehen bei MyWay sehr unterschiedliche Vorgesetzte erlebt, die überwiegend im positiven Sinne geführt haben. Ein faules Ei gibt es ab und zu, was die Geschäftsführung nur leider trotz mehrfacher deutlicher Ansprache von Seiten einiger Mitarbeitenden nicht anerkennen konnte.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind von der Substanz her schön aber langweilig eingerichtet. Alles andere ist gut und entspricht allgemeinen Standards.

Kommunikation

Kommunikation hängt meiner Ansicht nach stets mit der persönlichen Art und Entwicklung Einzelner zusammen. Ich habe Führungskräfte bei MyWay erlebt, die offen, ehrlich, authentisch und empathisch kommunizert haben. Kolleg*innen, die gute Teamplayer sind und freundlich, wertschätzend und zugewandt kommunizieren. Ebenso gab es Führungskräfte, die zu keiner Perspektivübernahme fähig waren und sehr auf sich bezogen agiert haben. Die eigenen Interessen wurden an erste Stelle gestellt und im Zweifel auch mit Unwahrheiten verteidigt. Ebenso zwiespältig wirkt die Geschäftsführung in ihrem Verhalten: einerseits offen, motiviert, unterstützend, andererseits wirtschaftlich denkend, wenig empathisch und unzuverlässig. Leider gehört auch respektloses und herablassendes Verhalten einiger weniger bei MyWay zum Arbeitsalltag.

Gleichberechtigung

Barrierefreiheit wird nicht mitgedacht. Diskriminierendes Verhalten einzelner Mitarbeiter

Interessante Aufgaben

Mich fordert die Arbeit leider nicht besonders.

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Junger Träger mit kleinen Ecken und Kanten, der sich immer weiter entwickelt.

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei My Way Soziale Dienste gGmbH in Berlin gearbeitet.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kolleg*innen werden sehr gerne eingestellt. My Way schätzt die Arbeitserfahrung, die mitgebracht wird.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Enttäuscht

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 bei my way berlin in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre am Standort war sehr gut, viel Unterstützung, Austausch, Humor

Image

Mit meiner Erfahrung mit der Geschäftsleitung stimmt das Image mit dem Verhalten/ Handeln nicht überein, es werden in großem Umfang Werte nach außen vermittelt, die dann innerhalb der Firma mit Mitarbeiter*Innen nicht umgesetzt werden

Work-Life-Balance

Selbstfürsorge war immer wieder Thema im Team, Überstunden nur in Notfällen

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen konnten angefragt werden und wurden auch finanziert; Wie es mit längeren Weiterbildungen ist, kann ich nicht beurteilen

Kollegenzusammenhalt

Super Team bis zur letzten Arbeitsstunde und darüber hinaus

Vorgesetztenverhalten

kein Austausch mit dem Team oder mit mir persönlich- nichts mit flachen Hierarchien; kein Interesse an Mitarbeiterbindung, Handeln entgegen der eigens postulierten Werte und Normen: unsozial, diskriminierende Aussagen, familienunfreundlich, wenig Interesse an Mitarbeiter*Innen- Schutz

Arbeitsbedingungen

-in der Eingliederungshilfe insgesamt gut
-unabhängig davon, ob man bisher gute Arbeit gemacht hat, bekommt man 2x einen befristetet Arbeitsvertrag, im sozialen Bereich oftmals nicht mehr üblich und mit vielen Nachteilen (Wohnungssuche,..) für Angestellte verbunden

Kommunikation

Die Kommunikation am Standort mit den Kollegen/Kolleginnen war sehr gut, es gibt regelmäßige Teambesprechungen, aber auch Raum für Gespräche zwischendurch, die Standortleitung hat immer ein offenen Ohr, Kommunikation mit der Geschäftsleitung in meinem Fall schlecht: unsachlich, uninformiert, manipulierend, unreflektiert

Gehalt/Benefits

gut

Gleichberechtigung

in meinem Fall hab ich wenig Gleichberechtigung empfunden

Interessante Aufgaben

Die Arbeit ist sehr vielfältig, jeder kann sich mit seiner individuellen Expertise am Standort einbringen, viel fachlicher Austausch und gegenseitige Unterstützung

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Arbeitgeber-Kommentar

Marco Schulze, Geschäftsführer
Marco SchulzeGeschäftsführer

Liebe/r ehemalige/r Kollegin/e,

wir bedanken uns für die investierte Zeit, die Du Dir für Deine Bewertung genommen hast und freuen uns wirklich, dass Du an einem unserer My Way-Standorte viele positive Erfahrungen mit Deinen ehemaligen Kolleg*innen gemacht und Du den Arbeitsbereich der Eingliederungshilfe als „vielfältig“ erlebt hast. Wir stimmen Dir völlig zu, dass Zusammenhalt und Loyalität im Team das Wichtigste am Arbeitsplatz ist. Dass Du Dich mit Deiner „Expertise am Standort einbringen“ konntest und Dein Arbeitsalltag von „viel fachlichem Austausch“ und „gegenseitiger Unterstützung“ geprägt war, ist schön zu hören. Wenn und Du auch noch jede Menge Spaß bei der Arbeit hattest und in Deinem ehemaligen Team Humor an oberster Stelle stand, zaubert uns das ein breites Grinsen ins Gesicht. Warum? Weil genau das unsere Vision war, als wir vor vier Jahren (nach vielen schlechten Erfahrungen in der manchmal echt harten Arbeitswelt) einen Ort für Menschen schaffen wollten, die mit uns gemeinsam für etwas Gutes einstehen und zusammen etwas Cooles rocken wollen! Nicht mehr, nicht weniger.

Aber wie heißt es so schön? Ein lachendes und ein weinendes Auge…So sehr uns Deine guten Erlebnisse am Standort freuen, so sehr bedauern wir gleichermaßen Deine massive, negative Grundhaltung und Meinung uns gegenüber. Nicht weil wir die Gründer und Geschäftsführer sind, sondern weil wir Menschen sind. Menschen, die sich ihrer Verantwortung unseren Klient*innen, Angehörigen, Kolleg*innen, Netzwerkpartner*innen etc. bewusst sind, und sicherlich dabei auch Fehler machen. Wer tut das nicht? Uns jedoch ausschließlich die Attribute/Charaktereigenschaften
„unsachlich“, „uninformiert“, „manipulierend“, „unsozial“, „unreflektiert“, „diskriminierend“ und „familienunfreundlich“ zuzuschreiben, ist schlicht unfair und wirkt auf uns wenig abgewogen und differenziert – schade!

Wir sind immer offen und vor allem dankbar für jegliches Feedback, solange es konstruktiv ist und vor allem Raum dafür bietet, beiden Seiten gleichermaßen die Möglichkeit zu geben, sich dazu zu äußern. Ein reines Bashing – versteckt hinter einer anonymen Bewertungsplattform – schafft aus unserer Sicht keine Klärung, ganz im Gegenteil sogar! Wir wollen Dir nicht absprechen, dass es aus Deiner Sicht ganz offensichtlich zu Verletzungen kam, doch ist der von Dir gewählte Weg wirklich klärungsorientiert, deeskalierend und vor allem eine Art und Weise, wie man auseinandergehen sollte, wenn die gemeinsame Richtung einfach nicht stimmt? Seneca hat schon gesagt „Wer keinen gemeinsamen Hafen hat, für den ist kein Wind günstig“ – scheinbar hatten auch wir keinen gemeinsamen Hafen. Aber hey, das ist völlig in Ordnung und sowohl im privaten als auch beruflichen Kontext total normal.

Um genau das für beide (!) Seiten herauszufinden, ob wir zueinander passen und „auf einer Welle surfen“, arbeiten wir am Anfang tatsächlich mit befristeten Verträgen. Jeweils zum Ende der Probezeit und nach Ablauf des ersten Jahres setzen wir uns mit allen Kolleg*innen persönlich zusammen, geben uns gegenseitig eine Rückmeldung und besprechen gemeinsam und auf Augenhöhe, ob und wie unser Weg miteinander weitergehen soll. Das ist berlin-, träger- sowie branchenweit keine unübliche Praxis und mit dem Arbeitsrecht völlig konform. Selbstverständlich ist für uns eine konstante und langfristige Zusammenarbeit das ausdrückliche Ziel. Was haben unsere Klient*innen, die Teams und wir davon, wenn ständig neue Kolleg*innen bei uns starten, wir viel Zeit und Mühe investieren, neue Verbündete an Bord zu holen, um sie dann wieder zu verlieren? Davon hätten wir keinerlei Nutzen oder gar einen Gewinn – ganz im Gegenteil sogar! Dabei verlieren wir alle Beteiligten, besonders unsere Klient*innen, deren Biografien ohnehin von (Beziehungs-)abbrüchen geprägt ist.
Wir hingegen wollen Brücken bauen, ein Leuchtturm für unsere Klient*innen sein und die Menschen miteinander verbinden, anstatt sie zu dividieren. Wir stehen für ein besseres, für ein sozialeres Miteinander ein. Es tut uns für Dich wirklich leid, dass Du den Weg nicht mit uns (weiter)gegangen bist. Unser Ziel ist es, auch in herausfordernden Zeiten, in Zeiten, in denen man nicht immer Meinung ist, sich verletzt oder missverstanden fühlt, das Gespräch zu suchen. Denn Gespräche sind Brücken, die Menschen verbinden.

Wir wünschen Dir daher nur das Beste für Deine private und berufliche Zukunft. Bleib gesund!

Herzliche Grüße sendet Dir

Marco Schulze
Geschäftsführer

My Way = ein Kollektiv für eine bessere Welt!

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei My Way Soziale Dienste gGmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das hier - stellenweise negativ konnotierte - Wachstum. Die GF ist stets um Qualität bemüht und stellt sich den Herausforderungen und Bedürfnissen an soziale Träger. Neue Projekte werden nicht zwangsweise fokussiert - ganz im Gegenteil: Projekte fliegen dem Träger regelrecht zu und man stellt sich den Challenges. Der Träger wächst zweifelsohne, es wird aber stets versucht, dass die Qualität und er persönliche Bezug nicht darunter „leidet“. Die GF besucht u.a. regelmäßig alle Einrichtungen.

Arbeitsatmosphäre

My Way ist mehr als nur ein sozialer Träger, es ist ein Movement, eine Gemeinschaft, die für ein besseres Miteinander einsteht und kämpft. Ein Zusammenschluss von Verbündeten, die die Vision der Gründer (Geschäftsführung) umsetzen und die Soziale Arbeit regelrecht entstauben will. Sprichwörtlich werden völlig neue Wege gegangen. Es macht Spaß an Bord zu sein.

Image

Das hier propagierte Image kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Ein Träger, der in der sozialen Landschaft längst überfällig war und dessen Dynamik, positive Energie und Perspektivenwechsel aber natürlich (leider) auch Neider hervorruft. Es gibt viele Merchandise-Artike, die auf die Bedürfnisse der MA abgestimmt sind: Fahrrad- und Laptoptaschen, Jutebeutel, Schlüsseanhänger etc.

Work-Life-Balance

Wird von der obersten geschäftsführenden Ebene bis in die Teams gelebt. Es gilt das Credo: Keine Überstunden - nur in Absprache mit der Leitung und bspw. in Krisen- und Notfällen mit Klient*innen. Außerdem kann man in die Arbeit mit den Klient*innen persönliche Interessen und Hobbies einbringen. Das reicht von Joggen mit den Klient*innen, über Yogagruppen mit den Klient*innen bis hin zu Koch- oder Ausflugsgruppen. Nach Dienstschluss sowie im Urlaub- oder Krankheitsfall wird man nicht kontaktiert - keine Selbstverständlichkeit! Es gibt 30 Tage Urlaub und auch das für jeden: Geschäftsführung, Leitungen, Sozialarbeiter*innen, Reinigungskräfte. Auch auch Familienbelange oder persönliche Belange jeder Art wird Rücksicht genommen.

Karriere/Weiterbildung

Jeder einzelne kann sich gemäß seinen Interessen einbringen und an der Gestaltung dieses jungen Trägers partizipieren: QM-Gruppe, Öffentlichkeitsarbeit etc. Alle Vorschläge und individuelle Weiterbildungen sind gerne gesehen. Wer nebenbei seinen Master oder eine berufsbegleitende Ausbildung macht (bspw. Psychotherapie) wird wo es geht unterstützt.

Gehalt/Benefits

Auch hier wird Gleichberechtigung gelebt: alle Kolleg*innen erhalten das gleiche Gehalt, Leitungen ein bisschen mehr (aber auch das Leitungsgehalt ist gleich).Außerdem gibt es eine BAV sowie jährliche, automatische Gehaltserhöhungen zwischen 2-4%. Weil pandemiebedingt keine Weihnachtsfeier stattfinden konnte, wurde allen ein wirklich opulentes Weihnachtspaket nach Hause geschickt inkl. einem liebevollen, persönlichen Brief der Geschäftsführung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein absoluter Pluspunkt ist, dass der Träger tierfreundlich ist. Auch einer der Geschäftsführer hat zwei Hunde, die er sowohl mit in die Verwaltungsgebäude als auch die Standorte nimmt. Egal ob Leitung, Mitarbeiter*innen oder Klient*innen: Hunde gehören zum Arbeitsalltag und sind bei My Way eine Selbstverständlichkeit.

Kollegenzusammenhalt

Einer für alle, alle für einen! Man steht füreinander ein, unterstützt sich sowohl menschlich als auch fachlich. Ein regelrechter „safe space“. Reibungen und Konflikte gibt es in beruflichen und privaten Kontexten überall / wichtig ist doch, die Plattform zu haben, diese offen anzusprechen und aktiv zu bearbeiten! Alle Kolleg*innen, mit denen ich zu tun habe, haben stets ein offenes Ohr. Gerne geht man nach der Arbeit auch mal was trinken, wird von Leitungsseite auch gern gesehen und supportet - ein nahezu familiärer Umgang.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch hier gilt die gelebte Vielfalt. Andere Träger oder Unternehmen brauchen hierfür erst die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt, hier ist es eine täglich gelebte Selbstverständlichkeit. Die Expertise und Erfahrung älterer Kolleg*innen wird als Gewinn gesehen, auf mehr nötige Ruhephasen oder weniger IT-Kenntnisse Rücksicht genommen. Einer für alle, alle für einen!

Vorgesetztenverhalten

Sowohl die GF als auch die Leitung moderiert und lenkt die Einrichtungsbelange mit vollem
Herzblut, Menschlichkeit, Fachwissen und Toleranz. Es wird stets versucht, die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Fachlichkeit auszutarieren. Eine solche Führungsebene kann man sich nur wünschen. Es wird nicht nur „verwaltet“, sondern inspiriert, unterstützt und weiterentwickelt. Wie es so schön heißt, „stinkt der Fisch vom Kopf her“, bei My Way merkt man, dass die Leitungen als Rückgrat des Trägers, die Vision der GF tagtäglich mit Leben zu füllen.

Arbeitsbedingungen

Jeder MA erhält einen Laptop sowie einen festen PC, ein Diensthandy sowie wirklich schöne Büroräumlichkeiten. Man darf - und soll es sich sogar - schön und gemütlich einrichten. Sogar die Geschäftsführung legt auf viel Pflanzen wert. Alle sollen ein angenehmes Arbeitsumfeld haben, in dem sich die Kolleg*innen und die Klient*innen wohlfühlen.

Kommunikation

Neben den wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen in jeder Einrichtung findet monatliche Treffen der Leitungskräfte statt - zum einen für beide Bereiche des Trägers (Wohnungslosennotfall- und Eingliederungshilfe) sowie Fachbereichstreffen. Darüber hinaus gibt sowohl die Bereichs- als auch die Einrichtungsleitung alle nötigen Informationen in transparenter Weise weiter. Man spürt regelrecht dass es nichts zu verstecken gibt. Außerdem ist der Träger intern über WhatsApp in diversen Gruppenkonstellationen vernetzt, was eine schnelle und unkomplizierte Kommunikation möglich macht. Die flachen Hierarchien sind nicht nur leere Worthülsen, sondern sind mit Leben gefüllt: selbst die beiden Geschäftsführer sind via WhatsApp erreichbar und nutzen dort u.a. humorvoll jegliche Funktionen (Emojis, GIFs etc.) oder wünschen allen Mitarbeiter*innen schon mal mit einem netten Foto ein schönes Wochenende. Mal ehrlich: Wo gibt es sowas? Wenn ein, nach Berlin zugezogener, Mitarbeiter eine passende Wohnung sucht, nimmt die Geschäftsführung das Telefon in die Hand und unterstützt mit bestem Wissen und Gewissen. Generell ist die Kommunikation absolut auf Augenhöhe und stets wertschätzend.

Gleichberechtigung

Die beiden Geschäftsführer sind männlich - das ist meines Wissens aber Zufall, weil sich die beiden aus ihren vorherigen Tätigkeiten kennen und zusammen mit einer coolen Gemeinschaft etwas Gutes bewegen wollten. Sowohl die Leitungsebene als auch die Kolleg*innen sind absolut bunt und vielfältig: gemischtgeschlechtlich, heterogene Altersstruktur, total offener Umgang mit LGBT-Personen. Über die „üblichen“ Diversity-Dimensionen werden aber auch verschiedenste Persönlichkeiten und Lebensmodelle offen gelebt und wertgeschätzt. In diesem Träger ist jegliche Form des Andersseins willkommen. Die beiden Geschäftsführer sind bspw. auch beide sichtlich tätowiert, was auf dieser Ebene keine Selbstverständlichkeit ist. Generell lautet das Motto „stärkenbasierte Unternehmenskultur“: Stärken stärken, Schwächen schwächen.

Interessante Aufgaben

Da der Träger die beiden Bereiche der Wohnungslosennotfall- und Eingliederungshilfe abdeckt, ist ein facettenreiches Aufgabenfeld garantiert. Jeder Tag und jeder (natürliche) Wachstums des Trägers bietet die Möglichkeit, sich einzubringen und sämtliche Felder der Sozialen Arbeit kennenzulernen.

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Nicht zu empfehlen dort zu arbeiten. Geschäftsführung ist Selbstverliebt und Hierarchisch.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2019 bei my way berlin in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen waren toll .. sonst gibt es nicht viel positives am Arbeitgeber.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang der Geschäftsführung + Buchhaltung/Personal... immer schlechte Laune.

Verbesserungsvorschläge

Bessere Kommunikation, anderer Ton mit einander zu reden. Vielleicht nicht 1000 Läden eröffnen und nicht hinterher kommen, nicht Vertrauenswürdig. Mehr Qualität stattQuantität .

Arbeitsatmosphäre

Teilweise im Team schlechte Laune und keine Lust auf Neuzugänge. Wenn sie einem vom Typ her nicht passen hat man keine Lust sich mit Ihnen zu befassen. Hipster ähnlich Verhältnisse... wer ist der coolste Typ-sehr anstrengend!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf Facebook kommen Fotos , wie Enten in ihrem Vorgarten spazieren, steht auf und macht was wichtigeres. Setzt euch mehr ein...

Kollegenzusammenhalt

Kollegen waren toll, haben teilweise zusammengehalten und Konflikte untereinander gelöst

Vorgesetztenverhalten

Arrogant, wer hat die coolsten Tattoos, kein Bock auf Einarbeitung und wenn man nicht gepasst hat haben sie es einem spüren lassen

Kommunikation

Geschäftsführung macht ihr Ding von außen stellen sich als tolle, junge dynamische Geschäftsführung dar aber sind völlig verbohrt, überfordert und selbstverliebt.


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Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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