1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
Flexible Arbeitszeiten, soziales Verantwortungsbewusstsein, gemeinsames Kochen und Mediation. Es wurde manchmal auch darauf geachtet, Bildschirmpausen einzuhalten und das Gehalt war fair genug, um davon leben zu können.
Intransparenz, schäbiger und unehrlicher Umgang mit Mitarbeitern, Lügen von Teamleitern, Unternehmenswerte, die nicht von allen gelebt und umgesetzt wurden, hoher Druck, fehlerhafte Arbeit von Teamleitern, die toleriert wurde, Sorgen von Mitarbeitern, die einfach nicht Ernst genommen wurden.
Mehr Vertrauen in das Können der Mitarbeiter setzen, weniger Mikromanagement, Transparenz und Ehrlichkeit auch für die sogenannte "Führungsebene", Work-Life-Balance nicht nur auf dem Papier, sondern auch wirklich umsetzen, Mehr Augenmaß bei der Verteilung der Aufgaben und Teamleiter nicht mit schlechter Arbeit durchkommen lassen
Am Anfang sehr gut und locker. Wurde aber leider mit der Zeit immer schlechter. Zu Beginn habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. Aber im Laufe der Zeit änderte sich die Stimmung schnell. Es gab viele Heimlichkeiten, großer Druck, Mitarbeiter wurden nicht für ihre Arbeit geschätzt, neue Dinge und Ideen nicht Ernst genommen. Stattdessen wurde vieles so gemacht, wie es immer gemacht wurde oder wie der Teamleiter es für richtig hielt. Generell zählte da die Meinung der Kolleginnen weitaus weniger als die der Kollegen (permanentes Mansplaining). Auch wurde Mikromanagement betrieben.
Die Firma kennt eh kaum jemand.
Es wurde zwar eine Menge getan, um so etwas wie eine Work-Life-Balance zu ermöglichen, aber in der Realität sah es dann doch oft anders aus. Es gab Zeiten, da war der Arbeitsaufwand so groß, dass man nicht alles in der vorgegebenen Zeit schaffen konnte und ich oft Zuhause nach Feierabend noch weitergearbeitet habe, um Deadlines einhalten zu können. Es fehlte generell das Verständnis dafür, wieviel Zeit einige Aufgaben benötigen und man wurde zeitweise regelrecht mit Arbeit zugeschüttet.
Gehalt war tatsächlich sehr gut und fair.
Nach Außen hin wurde immer kommuniziert, ein grünes, nachhaltiges und soziales Unternehmen zu sein, allerdings wurde da auch viel beschönigt. Ich möchte nicht den Begriff des Greenwashings in den Mund nehmen, aber es geht in diese Richtung. Die Grüne Seite ist nicht so nachhaltig, wie es gern nach außen präsentiert wird, weil da wichtige Infos verschwiegen werden. Die Produkte werden einfach mal nicht in Deutschland hergestellt, wie gern behauptet, sondern Teile auch in anderen Ländern. Und ob das dort so nachhaltig ist, kann niemand wirklich nachvollziehen.
In diesem Punkt kann ich mich nicht beschweren. Ein großer Teil der Kolleginnen und Kollegen hat zusammengehalten und sich auch oft gegenseitig unterstützt.
Da es nicht so viele ältere Kollegen gab, kann ich zu dem Punkt nicht viel sagen.
Mein Teamleiter und somit direkter Vorgesetzter war leider völlig ungeeignet für diese Position. Kein Vertrauen in die Fähigkeiten seiner Teammitglieder. Es wurde jeder Schritt bis ins kleinste Detail kontrolliert. Oft musste ich Dinge noch mal und noch mal machen, weil immer noch eine Kleinigkeit nicht passte. Auch für die Mülltonne habe ich viel gearbeitet. Man hat mich Dinge machen lassen, die nie verwendet wurden. Stattdessen fehlerhafte Dinge des Teamleiters genommen, obwohl er selbst von diesem Aufgabengebiet keine Ahnung hatte. Habe oft den Eindruck gehabt, nur ausführende Sekretärin zu sein, anstatt dass meiner Expertise vertraut wurde.
Ließ an vielen Stellen zu Wünschen übrig. Am Anfang wurden viele Dinge im Unternehmen geteilt zum Beispiel über Pläne, anstehende Projekte, Verkaufszahlen usw. Das ließ aber schlagartig nach und sowohl Geschäftsführung als auch Teamleitung haben Informationen nicht mehr geteilt und auch auf Nachfragen vieles verheimlicht. Leider ist es auch vorgekommen, dass man direkt angelogen wurde.
Es wurde auch Werte für das Unternehmen festgelegt, die man zu jeder Gelegenheit immer wieder aufzählen musste. Nur, dass sich Vorgesetzte und Teamleiter oft gar nicht selbst an diese Werte gehalten haben.
Immerhin abwechslungsreich und somit nicht langweilig.