Viel Potenzial - leider zu wenig Führung wenn der richtige Draht mehr zählt als gute Arbeit.
Gut am Arbeitgeber finde ich
IG-Metall Zugehörigkeit, gute Arbeitskleidung inkl Wäsche Service, Arbeitszeitkonto, Wasserspender
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das mogeln bei den Jahres Sonderzahlung nach erreichten Prozenten. Das Lügen von oben herab. Themen, die aufgearbeitet werden, aber am abstellen scheitern. Flexibler Arbeitszeit für Shop Mitarbeiter ohne Kampf mit Section Manager. 7,36 sind 7,36 auch wenn der Tag erst um 7.00 Startet.
Verbesserungsvorschläge
aufhören, sich die Taschen voll zu lügen, bei Entscheidungen genauer hinschauen bezüglich Fehlbesetzung von Mitarbeitern. Einfach mal zuhören.
Bessere Coachings und Schauspielschulung für Fach und Führungskräfte anbieten. Mehr Druck für Fach und Führungskräfte.
Arbeitsatmosphäre
Bewertung für den Bereich MSA
Umgang miteinander ist unterschiedlich, respektvoll, freundlich, aber auch wenig wertschätzend.
Die Atmosphäre ist zunehmend angespannt. Kommunikation findet teilweise nur noch eingeschränkt statt und Konflikte werden nicht konstruktiv gelöst.
Die Kollegen in den Sub Teams halten mehr oder weniger zusammen je nach eigenen Vorteil.
Die Work Life Balance im Schichtbetrieb mit einem freiwilligen Pflicht Samstag im Monat in der Frühschicht Woche ist nicht ausreichend ausgeprägt.
Das Verhalten der Vorgesetzten Bzw. Section Manger
Die für eine Führungsposition erforderlichen Kompetenzen sind bei dieser Person nicht lediglich ausbaufähig, sondern im wesentlichen Bereichen schlicht nicht erkennbar. Führung wird offenbar mit Autorität verwechselt.
Kommunikation mit Ansagen. Zu spät kommen nach Rauch stinken, persönliche Information per E-Mail an alle weiterleiten. Fragen beantworten, die keiner gestellt hat usw. Sind seine Stärken.
Die Aufgaben sind interessant solange man neu ist. Danach ist es Fließbandarbeit mit Abwechslung im Motormuster. Neue Tätigkeiten in anderen Bereichen werden aktiv durch Schichtleiter - Section Manager unterdrückt.
Gleichberechtigung
Von echter Gleichberechtigung kann hier kaum die Rede sein. Maßgeblich scheint weniger zu sein, was jemand leistet, sondern wem jemand gefällt. Der so genannte „Nasenfaktor“ scheint teilweise zum entscheidenden Auswahlkriterium geworden zu sein, wer am Schichtleiter Platz besonders häufig Zustimmung signalisiert, Kritik, möglichst vermeidet und ausreichend „ Schleim“ verteilt, scheint sich damit bessere Voraussetzungen zu verschaffen als jemand, der fachlich kompetent ist, eine eigene Meinung vertritt und auch unangenehme Themen anspricht.
So entsteht der Eindruck, dass nicht Leistung, Kompetenz und ein fairer Umgang miteinander zählt, sondern persönliche Nähe, Gefälligkeiten und die Fähigkeit, sich beim richtigen Vorgesetzten ins rechte Licht zu rücken.
Für eine Unternehmenskultur, die sich Vielfalt und Gleichberechtigung auf die Fahnen schreibt, ist das ein äußerst fragwürdiges Verständnis dieser Begriffe.
Der Umgang mit älteren Kollegen ist ebenfalls kritisch zu betrachten. Zwar werden diese teilweise schlicht „ in Ruhe gelassen“ wirkliche Wertschätzung ihrer Erfahrung und langjährigen Mitarbeit scheint jedoch häufig zu fehlen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsumgebung ist in vielerlei Hinsicht unzureichend, erfüllt Anforderungen an Modernen Arbeitsplatz nicht. Es ist dauerhaft laut. Zu wenig Bildschirm Arbeitsplätze, Bildschirme zu alt.
Stühle sind teilweise beschädigt oder schlicht nicht mehr in einem Zustand, der einen vernünftigen Arbeitsplatz entspricht. Gleichzeitig fehlt es an ausreichend Platz, wodurch die ohnehin angespannte Arbeitssituation zusätzlich verschärft wird.
Zu geringe personelle Besetzung, zu wenig Mitarbeiter für dieselbe Bzw. Gleichzeitig anfallenden Aufgaben wodurch die vorhandenen Mitarbeiter zusätzlich belastet werden.
Insgesamt entsteht weniger der Eindruck einer durchdacht ausgestattet Arbeitsumgebung.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist gut und immer pünktlich oder vorzeitig. Fahrradzuschuss und Fahrrad Leasing werden angeboten. Auch eine App mit Vergünstigung gibt es.
Tankgutscheine werden nur an ausgewählte Mitarbeiter ausgegeben. Es kann auch mal Vorkommen, das auf dem Tankgutschein nur noch die Hälfte des angegebenen Betrages vorhanden ist.
Das Image ist wie überall nach außen getragen GUT hinter der Fassade sieht es natürlich anders aus.
Karriere und Weiterbildung wird nur im Vorstellungsgespräch suggeriert.
Aber wer die richtigen Informationen zur richtigen Zeit an die richtige Stelle bringt, scheint schneller voranzukommen und Erfährt dadurch eigene Vorzüge ( Arbeitszeit Wünsche, Tutoring, Sonderberechtigung ) usw.