Außen professionell, intern intransparent und wenig fair
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die fachlichen Inhalte der Tätigkeit waren interessant und der kollegiale Umgang im Team war überwiegend respektvoll. Nach außen tritt das Unternehmen professionell auf.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den Umgang mit den Mitarbeitenden. Die Kündigung erhielt ich in einer Phase, in der ich meine Schwangerschaft mitgeteilt hatte. Unabhängig von jeder rechtlichen Bewertung empfand ich den Umgang in dieser Situation als menschlich enttäuschend, unsensibel und wenig verantwortungsvoll.
Verbesserungsvorschläge
Fachlich interessantes Umfeld, jedoch gravierende Defizite in Führung, Kommunikation und Fairness. Wer Wert auf klare Strukturen, transparente Rückmeldungen und einen respektvollen Umgang - insbesondere in sensiblen Lebensphasen - legt, sollte diese Aspekte kritisch hinterfragen.
Arbeitsatmosphäre
Nach außen professionell, intern jedoch geprägt von Intransparenz, Unsicherheit und mangelnder Konfliktfähigkeit. Kritische Themen wurden nicht offen angesprochen, sondern erst dann relevant, als Konsequenzen bereits feststanden.
Work-Life-Balance
Vertrauensarbeitszeit wurde kommuniziert, in der Praxis jedoch situativ und kontrollierend ausgelegt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Kollegenkreis war überwiegend in Ordnung. Die Schwierigkeiten lagen aus meiner Sicht weniger im Team als in Struktur und Führung.
Vorgesetztenverhalten
Während meiner Tätigkeit erhielt ich kein negatives Feedback, teilweise sogar positives. Die spätere Trennung kam daher unerwartet. Die Begründungen wirkten wechselhaft und wenig konsistent; konkrete Vorwürfe wurden erst nachträglich formuliert, was ich als unfair und unprofessionell empfand.
Kommunikation
Ein zentrales Problem. Erwartungen, Zuständigkeiten und Standards (u. a. Dokumentation, Vertretungen, Arbeitszeiten, Erreichbarkeit) waren nicht klar definiert. Feedback erfolgte entweder gar nicht oder erst rückblickend - dann allerdings in problematischer Zuspitzung.
Gleichberechtigung
Den Umgang mit mir in einer sensiblen persönlichen Lebensphase habe ich als wenig wertschätzend und nicht gleichberechtigt empfunden.