Zwischen Mobbing, fragwürdigen Arbeitsbedingungen und fehlender Wertschätzung – keine Empfehlung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Besonders negativ empfand ich, dass Mobbing nach meiner Wahrnehmung über Jahre hinweg toleriert wurde und arbeitsrechtliche Vorgaben im Arbeitsalltag aus meiner Sicht nicht ausreichend berücksichtigt wurden.
Verbesserungsvorschläge
Mein persönlicher Verbesserungsvorschlag wäre eine grundlegende Veränderung der gesamten Unternehmenskultur und des Umgangs mit Mitarbeitern. Nach meinen Erfahrungen wäre allerdings auch eine Schließung des Unternehmens eine nachvollziehbare Konsequenz.
Arbeitsatmosphäre
Bereits innerhalb kürzester Zeit bekommt man einen Eindruck von zahlreichen aus meiner Sicht arbeitsrechtlich fragwürdigen Vorgängen. In anderen Betrieben erlebt man Vergleichbares wohl kaum in so kurzer Zeit. Der Vorgesetzte lässt seine Launen teilweise indirekt an den Mitarbeitern aus, unterbricht Gespräche, wird laut, beendet Telefonate teilweise einfach und tritt dabei mitunter respektlos auf. Besonders problematisch empfand ich den Umgang mit dem seit Jahren bestehenden Mobbing, gegen das aus meiner Wahrnehmung nicht ausreichend eingeschritten wird.
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Das Unternehmen genießt in der Gemeinde bereits seit längerer Zeit einen eher schlechten Ruf. Nach meinem Ausscheiden haben mir mehrere Personen unabhängig voneinander sinngemäß gesagt, dass sie mir bereits vorher hätten sagen können, dass man dort besser nicht anfangen sollte, da sie über den Betrieb bisher überwiegend Negatives gehört hätten.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsmaterialien und Büromöbel wirken teilweise seit Jahrzehnten nicht erneuert. Selbst grundlegende Dinge werden offenbar nicht zeitnah instand gesetzt. Zum Beispiel war die Toilette über längere Zeit defekt, ohne dass erkennbares Interesse an einer zeitnahen Reparatur bestand. Auch bei der Arbeitszeiterfassung gibt es aus meiner Sicht erhebliche Probleme: Arbeitszeiten werden nicht minutengenau erfasst, sondern zulasten der Arbeitnehmer gerundet.