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Bewertung

TOP: "TUM RoboGym by NEURA Robotics" am Flughafen München

4,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Metzingen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Aufbauphase des „TUM RoboGym by NEURA Robotics“ am Flughafen München war geprägt von langen Tagen, intensiven Wochen und einer bemerkenswert positiven Arbeitsatmosphäre. Trotz des hohen Arbeitspensums blieb der Umgang miteinander überwiegend entspannt, herzlich und von echtem Zusammenhalt geprägt. Offenbar kann selbst der Aufbau einer hochmodernen Robotik-Umgebung ziemlich menschlich ablaufen.

Besonders hervorzuheben ist die Managerin vor Ort, die mit ihrer außergewöhnlichen Fürsorge, ihrem stets offenen Ohr und ihrem menschlichen Führungsstil maßgeblich zu diesem positiven Arbeitsklima beigetragen hat. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch ihre attraktive und ausgesprochen sympathische Ausstrahlung, die selbst an langen und anstrengenden Arbeitstagen immer wieder für eine willkommene Aufmunterung sorgte. Schließlich sind es nicht immer nur die großen Visionen, die einen Arbeitsplatz besonders machen

Als einer der ersten Mitarbeiter vor Ort hatte ich zudem das Vergnügen, nahezu alle neu hinzukommenden Kolleginnen und Kollegen persönlich willkommen zu heißen. Dadurch durfte ich viele großartige, interessante und inspirierende Menschen kennenlernen.

Kommunikation

Kommunikation auf Augenhöhe war hier nicht nur eine wohlklingende Floskel, sondern gelebter Arbeitsalltag. Die Entscheidungswege waren erfreulich kurz, der Austausch unkompliziert und das abteilungsübergreifende Denken selbstverständlich. Statt sich hinter Zuständigkeiten zu verstecken, wurde gemeinsam angepackt. Man schaute über den eigenen Tellerrand hinaus, unterstützte sich gegenseitig und suchte nach Lösungen statt nach Verantwortlichen.

Besonders angenehm war die direkte und pragmatische Kommunikation. Viele Themen ließen sich tatsächlich im Vorbeigehen besprechen und klären – ganz ohne Meeting-Marathon, endlose E-Mail-Verteiler oder die obligatorische Frage, wer denn nun eigentlich zuständig sei.

Natürlich lief während der Aufbauphase noch nicht alles reibungslos. Da beispielsweise noch kein WLAN zur Verfügung stand, war die digitale Kommunikation gelegentlich etwas abenteuerlich. Aber wer einen hochmodernen Robotikstandort von Grund auf aufbaut, kann eben nicht erwarten, dass vom ersten Tag an auch die letzte Netzwerkdose mitspielt.

Bemerkenswert fand ich zudem die außergewöhnliche Erreichbarkeit und das persönliche Engagement bis in die Unternehmensspitze.

Kollegenzusammenhalt

„Kollegenzusammenhalt“ klingt fast ein wenig zu nüchtern für das, was ich dort erleben durfte. Denn das Miteinander ging weit über das klassische Verhältnis zwischen Kollegen und Vorgesetzten hinaus. Hier begegneten sich in erster Linie Menschen – unabhängig von Position, Titel oder Zuständigkeit.

Der Umgang war geprägt von gegenseitigem Respekt, ehrlicher Wertschätzung und einer gehörigen Portion Humor. Manchmal war es sogar herrlich albern – allerdings im besten Sinne! Denn Professionalität bedeutet schließlich nicht, dass man zum Lachen in den Keller gehen muss.

Besonders bemerkenswert war, dass jeder auch ein Auge auf das Wohlbefinden der anderen hatte. Man unterstützte sich, achtete aufeinander und ließ niemanden mit Herausforderungen allein. Selbst in anstrengenden oder schwierigen Situationen blieb das Miteinander menschlich, lösungsorientiert und erfreulich humorvoll.

Gerade diese Kombination aus fachlicher Professionalität, gegenseitiger Fürsorge und der Fähigkeit, auch einmal gemeinsam über sich selbst zu lachen, machte den Zusammenhalt außergewöhnlich.

Hier arbeiteten nicht einfach nur Kollegen zusammen, sondern Menschen miteinander und füreinander.

Work-Life-Balance

Natürlich war das Arbeitspensum während der Aufbauphase des „TUM RoboGym by NEURA Robotics“ am Flughafen München zeitweise enorm. Lange Tage, intensive Wochen und Herausforderungen, die sich nicht immer an den Feierabend halten wollten, gehörten durchaus dazu.

Aber mal ehrlich: Work-Life-Balance lässt sich nicht ausschließlich daran messen, wie viele Stunden man arbeitet, sondern auch daran, wie man diese Stunden erlebt.

Wenn man morgens zur Arbeit geht und nicht das Gefühl hat, acht Stunden seines Lebens „absitzen“ zu müssen, sondern seine Zeit mit großartigen Menschen, spannenden Aufgaben und einem gemeinsamen Ziel sinnvoll zu verbringen, dann bekommt Arbeit eine völlig andere Bedeutung.

Natürlich bleiben Freizeit, Erholung und Privatleben wichtig. Aber wenn das berufliche Umfeld von Wertschätzung, Humor, gegenseitiger Unterstützung und echter Freude an der gemeinsamen Aufgabe geprägt ist, verschwimmen zumindest die gedanklichen Grenzen zwischen „Ich muss arbeiten“ und „Ich möchte etwas bewegen“.

Work-Life-Balance bedeutet für mich nicht zwangsläufig, Arbeit und Leben möglichst weit voneinander zu trennen. Im Idealfall ist Arbeit ein erfüllender Teil des Lebens.

Interessante Aufgaben

Mal ehrlich: Was könnte spannender sein, als an einem der nächsten großen Schritte der technologischen Evolution mitwirken zu dürfen?

Beim Aufbau des „TUM RoboGym by NEURA Robotics“ am Flughafen München ging es schließlich nicht einfach darum, irgendwelche Räumlichkeiten herzurichten oder einen weiteren Arbeitsplatz zu schaffen. Es ging darum, aus einer Baustelle einen Ort entstehen zu lassen, an dem Forschung, Entwicklung, Innovation und wirtschaftliche Perspektiven zusammenfinden.

Und genau das machte die Aufgaben so außergewöhnlich: Man durfte nicht nur dabei zusehen, wie Zukunft entsteht, sondern selbst mit anpacken, mitdenken, mitgestalten und gelegentlich auch improvisieren. Denn zwischen einer großen Vision und ihrer tatsächlichen Umsetzung liegen bekanntlich jede Menge Herausforderungen – und manchmal auch ein paar Schrauben, die sich partout nicht dort befinden, wo man sie gerade braucht.

Besonders motivierend war das Bewusstsein, dass die eigene Arbeit einen echten Mehrwert schaffen konnte: für die Forschung, die Weiterentwicklung der Robotik, das Unternehmen und letztlich auch für die Gesellschaft.

Gehalt/Benefits

Als Münchner kann man bekanntlich nie genug Geld verdienen. Kaum ist das Gehalt auf dem eigenen Konto angekommen, hat es meistens schon einen Anschlussflug auf ein anderes Konto gebucht. Und das ganz ohne Verspätung!

Natürlich gibt es beim Thema Vergütung, insbesondere bei zusätzlichen finanziellen Anerkennungen, Prämien und freiwilligen Leistungen, durchaus noch Luft nach oben. Gute Arbeit verdient schließlich nicht nur Wertschätzung in Worten, sondern darf sich gelegentlich auch auf dem Konto bemerkbar machen.

Geld ist für mich ohnehin weniger das Ziel als vielmehr das Schmiermittel unserer Gesellschaft. Und wie bei jeder gut funktionierenden Maschine gilt: Es muss im Fluss bleiben, sinnvoll eingesetzt werden und möglichst dort ankommen, wo es Wirkung entfaltet.

Image

Ein Weltkonzern „Made in Germany“ entsteht nicht allein durch großartige Technologie, beeindruckende Visionen oder geniales Marketing. Es braucht vor allem Menschen, die für eine Idee brennen, über den eigenen Tellerrand hinausschauen und den Mut haben, Dinge anders zu machen.

NEURA Robotics bringt meiner Meinung nach bemerkenswerte Voraussetzungen mit, um eines Tages ein echter Global Player „Made in Germany“ zu werden. Eine faszinierende Vision, innovative Technologie, ein beeindruckender Außenauftritt und ein Gründer, der trotz großer Ambitionen auf mich bodenständig, nahbar und zukunftsorientiert wirkte.

Und nein, mit dem visionären, bodenständigen Gründer meine ich ausnahmsweise nicht mich selbst.

Das Marketing? Ganz ehrlich: ziemlich genial! Aber ein starkes Image lebt langfristig nicht allein von eindrucksvollen Bildern, großen Bühnen und cleveren Botschaften. Entscheidend ist, dass die Begeisterung, die nach außen vermittelt wird, auch im Inneren tatsächlich gelebt wird.

Ich würde mich jedenfalls freuen, eines Tages sagen zu können: „Ich war damals dabei, als diese Geschichte noch ganz am Anfang stand.“

Karriere/Weiterbildung

Und was die Karriere betrifft? Mei, da stellt sich zunächst die Frage, was man persönlich überhaupt erreichen möchte. Nicht jeder strebt den nächsten Titel, die größere Visitenkarte oder den Chefsessel an. Für manche bedeutet Karriere, Verantwortung zu übernehmen, Neues zu lernen, eigene Ideen einzubringen und an etwas Sinnvollem mitzuwirken.

Denn was nützt die schönste Karriereleiter, wenn sie an der falschen Wand steht?


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.