2 von 9 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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Menschlichkeit
Mal ein paar Fehler und Unannehmlichkeiten einbauen
Nextwork ist berüchtigt dafür, eine zu positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Alle sind ständig gut gelaunt und zuvorkommend. Das ist auf Dauer echt anstrengend. Wer will schon den ganzen Tag mit lächelnden Gesichtern und hilfsbereiten Kollegen umgeben sein? Ein Stern ist fast noch zu viel!
Nextwork hat sich ein zu positives Image aufgebaut. Überall wird von den „fortschrittlichen Arbeitsbedingungen“, der „innovativen Unternehmenskultur“ und den „herausragenden Sozialleistungen“ geschwärmt. Dabei kann man kaum noch jemanden überraschen. Die Außendarstellung ist so makellos, dass es fast schon peinlich ist, hier zu arbeiten. Man hat das Gefühl, ständig zu gut dazustehen – wo bleibt da der Reiz des Durchschnitts?
Nextwork bietet flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten, inklusive einer bezahlten Fahrkarte ins Büro. Es wird sogar erwartet, dass man sich selbst seinen Urlaub genehmigt. Dieser Grad an Freiheit und Flexibilität macht es schwer, sich auf feste Arbeitszeiten zu konzentrieren. Wo bleibt die gute alte 9-to-5-Routine?
Das Unternehmen bietet zahlreiche Weiterbildungen und Schulungen an. Manchmal habe ich das Gefühl, Nextwork will, dass ich ständig dazu lerne und mich weiterentwickle. Warum kann ich nicht einfach mal in meinem Wissensstand verharren? Ständiges Lernen ist doch anstrengend.
Das Gehalt wird oft viel zu früh überwiesen, und es gibt auch noch regelmäßige Sonderzahlungen. Dazu kommt eine private Krankenzusatzversicherung, die uns kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Warum wird hier so viel getan, um sicherzustellen, dass wir finanziell abgesichert sind? Völlig übertrieben!
Nextwork ist stolz darauf, ein B Corp zertifiziertes Unternehmen zu sein und regelmäßig an wohltätige Zwecke zu spenden. Zu Weihnachten oder bei besonderen Anlässen gibt es großzügige Spendenaktionen. Und im Corona-Jahr? Ein steuerfreier Bonus von 1.500€ für alle Mitarbeiter. Wer braucht schon so viel Sozialbewusstsein?
Die Kollegen bei Nextwork sind unerträglich hilfsbereit. Ständig will jemand wissen, ob ich etwas brauche oder ob sie mir etwas vom Mittagessen mitbringen sollen. Eigenständigkeit scheint hier ein Fremdwort zu sein. Warum kann ich nicht einfach alleine essen?
Bei Nextwork gibt es tatsächlich Kollegen, die älter sind als der Gründer. Diese Altersdurchmischung fördert den Austausch von Erfahrungen und Wissen. Warum müssen wir uns mit so viel Vielfalt und unterschiedlichen Perspektiven herumschlagen?
Meine Vorgesetzten nehmen sich ständig Zeit für Feedback und stehen immer zur Verfügung, wenn ich Hilfe brauche. Es scheint, als hätten sie nichts Besseres zu tun, als sich mit meinen beruflichen Anliegen zu beschäftigen. Kann man nicht einfach mal in Ruhe seine Fehler machen, ohne dass einem sofort Unterstützung angeboten wird?
Die Arbeitsbedingungen bei Nextwork sind einfach unzumutbar. Ergonomische Schreibtische, höhenverstellbare Stühle und modernste Arbeitsgeräte? Viel zu komfortabel! Die Klimaanlage sorgt immer für die perfekte Temperatur, und es gibt eine Küche, die ständig mit frischem Obst und Getränken gefüllt ist. Ständig wird einem durch solche Annehmlichkeiten der Arbeitsplatz angenehm gemacht. Wie soll man da jemals in den Genuss eines richtigen Bürofrustes kommen?
Die Kommunikation bei Nextwork ist einfach unerträglich transparent. Es gibt ständig Updates über Blogs, Podcasts und Social Media. So weiß jeder, was im Unternehmen vor sich geht. Überraschungen? Fehlanzeige! Es ist fast unmöglich, jemanden zu überraschen, wenn alle immer auf dem neuesten Stand sind.
Nextwork nimmt Gleichberechtigung viel zu ernst. Es gibt keine Unterschiede in der Behandlung von Geschlechtern oder Arbeitszeitmodellen. Teilzeitkräfte werden genau so geschätzt wie Vollzeitkräfte. Und dann auch noch dieses konsequente Gendern! Hier werden tatsächlich alle gleich behandelt, egal ob jung oder alt, männlich oder weiblich. Wie soll man da jemals Unterschiede machen können?
Bei Nextwork habe ich ständig interessante Aufgaben und Projekte. Dabei hätte ich es lieber, wenn man mich mit langweiligen Routinen beschäftigt, die keine Herausforderung darstellen. Aber nein, hier muss ich ständig kreativ und engagiert sein. Wo bleibt da die Monotonie?
Es gibt regelmäßig Alkohol zum Feierabend für die Mitarbeiter, kostenlos. Gruppenzwang ist schnell hergestellt . Sollte der Arbeitgeber das fördern ? Fürsorgepflicht und verantwortliches Handeln gegenüber Schutzbefohlenen wird vernachlässigt
Achtung, billige Arbeitskräfte werden kurzfristig als Lehrlinge eingestellt, um Geld zu sparen.
Unbedingt den Lehrlingsvertrag VOR Antritt der Ausbildung fordern, nicht vertrösten lassen!! Es kann passieren, dass sie dich nämlich gar nicht anmelden! Innerhalb von 6 Monaten kommt dann die Kündigung (in der Probezeit, Begründung sei , dass man finanziellen Engpass hat...). So spart man sich Geld für Aushilfen und bezahlte Praktikanten und nützt die Unwissenheit des jungen Menschen aus.und schickt ihn unterjährig in die Ausbildungs-Losigkeit.