11 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Agenturmodell der Vergangenheit.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Vielfalt der Projekte, Kunden und Aufgabenbereiche.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die unangenehme Unternehmenskultur und der grobe Umgang untereinander
Verbesserungsvorschläge
Versucht eure wirklich tollen Mitarbeiter etwas mehr zu pflegen, ernst zu nehmen und als mündige Erwachsene zu behandeln und nicht als kleine Fließbandarbeiter zu behandeln. Damit sinkt vielleicht die hohe Fluktuationsrate eurer jungen Mitarbeiter.
Arbeitsatmosphäre
Wegen der Kollegen geht man ganz gerne zur Arbeit, die Agentur trägt allerdings nicht wirklich zum guten Klima bei. Im Gegenteil, es herrscht ein rauher Ton, viel Hektik und gelebte hohe Hierarchien. Man muss sich einfach ein dickes Fell anlegen.
Image
Man lernt sehr viel bei Nordpol, fachlich, aber auch an Lebenserfahrung. Danach kann es nur besser werden.
Empfehlen würde ich diesen Arbeitsplatz nicht.
Work-Life-Balance
Urlaub kann man im Sommerblock nehmen, der zwischen Juli und August eingeplant ist. Hier gilt: wer zuerst kommt malt zuerst. Flexibel seinen Urlaub nehmen geht dadurch nicht. Zeischen Juli/August und Weihnachtsferien kann, mit nur wenigen Ausnahmen, kein Urlaub problemlos genommen werden. Auch Kurztrips (Freitage und Montage frei) sind ungern gesehen, wegen dem unnötigen Aufwand der Übergabe.
Großes Plus: Auf Familien wird Rücksicht genommen. Die Familienväter kriegen Sonderregeln. Mama's gibt's bei Nordpol keine.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen oder Schulungen gibt es nicht. Auch die Aufstiegsmöglichkeiten sind nicht transparent. Lang genug für einen Aufstieg bleiben die wenigsten.
Gehalt/Benefits
Mies.
Um Gehaltserhöhungen muss man sehr kämpfen. Grundsätzlich gilt bei Nordpol: man muss sich selbst kümmern. Niemand bietet dir eine Gehaltserhöhung, nur weil's in deinem Vertrag steht.
Auch Sozialleistungen, wie Betriebsrenten gibt es nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zählt Viva Con Agua trinken dazu?
Kollegenzusammenhalt
Tolles Kollegium in der jungen Generation.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt's keine (oder sie sind bereits Partner).
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten sind da, um zu delegieren. Aber nur in eine Richtung. Für junge, unerfahrene Kollegen ist es ein harter Kampf.
Gesetzte Ziele sind meist einfach unrealistisch, da gilt: jeder Job wird angenommen unabhängig von der Auslastung und Freelancer werden nur in Sonderfällen angenommen.
Arbeitsbedingungen
Tolle Architektur! Leider ein Großraumbüro, weshalb man von Ruhe bei der Arbeit nicht wirklich sprechen kann.
Kommunikation
Interne Kommunikation wird nicht sehr groß geschrieben. Man hat keinen Plan, wie es um die Firma steht. Auch nicht zur Weihnachtsfeier, am Jahresende oder auf Versammlungen werden Ansprachen der GF gehalten, wie es um die Firma steht und wie der tatsächliche Status ist. Was auch schade ist, dass auch Erfolge nicht geteilt werden. Meist wird nicht mit der gesamten Agentur geteilt, wenn es Neukunden gibt, erfolgreiche Projekte abgeschlossen wurden, oder andere Erfolge zu verzeichnen sind. Die großgeschriebene Intransparenz macht vieles sehr schwer und kompliziert.
Gleichberechtigung
Leider zu wenig Frauen dabei.
Interessante Aufgaben
Man hat leider nicht viel Einfluss auf die Ausgestaltung des Aufgabenbereichs. Man fühlt sich eher fremdgesteuert und zu 100% abhängig von Vorgesetzten. Es gibt keine Ressourcenplanung, weshalb sich die Jobs immer mehr stapeln.