Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Führungskraft ist sehr ordentlich und verantwortungsbewusst.
Technische Ausstattung und Inneneinrichtung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ungerechte Behandlung von Mitarbeitern.
Unprofessionell, manchmal auch cholerisch
Häufige Stimmungsschwankungen der Führungskraft.
Verbesserungsvorschläge
Sollte die Bewertung nicht– wie auch jede andere negative Bewertungen in der Vergangenheit – reflexartig löschen lassen, sondern stattdessen versuchen, die Kritik nachzuvollziehen und das eigene Verhalten zu reflektieren.
Arbeitsatmosphäre
Man sollte genau darauf achten, was man sagt, da Äußerungen gegen einen verwendet werden.
Die Mitarbeiter stehen oft unter Stress, der sowohl durch eine hohe Arbeitsbelastung, als auch durch emotionalen Druck seitens der Führungskraft verursacht wird.
Lästereien über andere Kollegen und Kunden hören auch nach dem Feierabend nicht auf. Gelegentlich werden im internen Kreise bei einem Glas Wein die Fehler der Teamkollegen besprochen. Selbst die Führungskraft schließt sich dem an.
Karrierechancen
Es gibt Möglichkeiten, sich aufgenommene Schulungen anzusehen, dafür muss man sich aber erst die Zeit nehmen.
Arbeitszeiten
Auch von Auszubildenden wurden Überstunden vorausgesetzt. Wenn man pünktlich zur Arbeit kam und diese auch pünktlich wieder verließ, wurde man von den Kollegen schief angesehen. Zudem wurde dies regelmäßig kommentiert und man bekam dadurch das Gefühl vermittelt, dass pünktliches Kommen und Gehen nicht gern gesehen war.
Ausbildungsvergütung
Anders als regulär Angestellten, entsprach die Ausbildungsvergütung dem Durchschnitt.
Die Ausbilder
Man fühlt sich permanent überwacht. Versprechen werden nicht eingehalten.
Man wird vor dem ganzen Team bloßgestellt und ausgelacht, selbst in Situationen, für die man nicht verantwortlich war. Zudem erfolgt die Kommunikation häufig in Form von Anweisungen oder Befehlen, ohne Raum für eine einvernehmliche Abstimmung zu lassen.
Die Führungskraft ist weder reflektiert noch kritikfähig. Negatives Feedback wird als Angriff und Provokation angesehen.
Spaßfaktor
Eher gering. Es gab in dem Unternehmen nur zwei Personen, bei denen ich mal aufatmen und ehrlich lachen konnte.
Aufgaben/Tätigkeiten
Aufgaben werden nach Laune verteilt. Ungerechte Verteilung durch Arbeitsüberflutung oder Arbeitsanzug kommen gelegentlich vor.
Respekt
Als Auszubildende fühlte man sich nicht immer auf Augenhöhe respektiert, was möglicherweise in gewissem Maße als üblich angesehen werden kann.
Dennoch war es hier besonders schwierig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Selbst der Wunsch, die Pause gelegentlich allein zu verbringen, anstatt gemeinsam mit dem gesamten Team am Tisch zu sitzen, wurde kritisiert und kommentiert.