3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Freitags gibt es gemeinsames kostenfreies Mittagessen.
Hervorragende Arbeitsatmosphäre, alle arbeiten sehr gut zusammen, auch wenn es manchmal Verstimmungen gibt, aber wo gibt es das nicht.
sehr gutes Image, aber manchmal nörgelnde Kunden, die es aber überall gibt.
ausgewogen
Weiterbildung wird gezielt angeboten
gut, mehr ginge ja immer, außervertraglichen Jahresbonus
sehr hoch
sehr gut, zum Glück ist die Kollegin (s. "Toxisches Arbeitsumfeld" nicht mehr da.
keine Unterschiede
die Notarin nimmt sich für jeden Zeit, man muss aber auch auf sie zugehen.
sehr gut
hier wird alles offen ausgesprochen
absolut
sehr abwechslungsreich und immer auf dem neusten Stand
Die Arbeitsatmosphäre war überwiegend belastend. Statt Wertschätzung und Unterstützung gab es spürbaren Druck. Einarbeitung ist hier ein Fremdwort, neue Mitarbeitende werden ab dem ersten Tag ins kalte Wasser geworfen. Es gab kaum Momente, in denen man sich wirklich wohl oder respektiert fühlte. Insgesamt war das Klima eher angespannt als motivierend. Innerhalb von nur einer Woche haben drei neue Mitarbeitende die Kanzlei nach nicht einmal 2 Monaten wieder verlassen.
Überstunden wurden weder bezahlt noch durch Freizeitausgleich ausgeglichen. Es wurde selbstverständlich erwartet, dass man länger bleibt, ohne dass dies irgendwo erfasst oder wertgeschätzt wurde. Urlaub war nur möglich, wenn man ihn vorher mit den Kolleginnen absprach, und selbst dann musste man sich eigenständig um eine Vertretung kümmern. Anstatt eine klare Urlaubsplanung oder Unterstützung durch die Führungskraft zu haben, wurde alles auf die Mitarbeitenden abgewälzt. Dadurch entstand zusätzlicher Stress und Druck, der absolut vermeidbar gewesen wäre.
Der Kollegenzusammenhalt war äußerst enttäuschend. Die Notarin und ihr Mann waren bereits schwer genug im Umgang, doch selbst unter den Kolleginnen gab es keinerlei Teamgeist. Anstatt neue Mitarbeitende zu unterstützen, fühlte sich niemand verantwortlich, sie ordentlich einzuarbeiten. Gleichzeitig waren die Kolleginnen ohne neue Kräfte komplett überlastet und sollten eigentlich froh darüber sein, dass Verstärkung kam. Doch statt die neuen Mitarbeitenden einzulernen, wurde ständig nur darüber geklagt, dass man „keine Zeit“ habe, weil sie selbst kaum mit ihren Aufgaben hinterherkamen. Fürs Lästern hinter geschlossenen Türen hatten sie immer Zeit. Diese widersprüchliche Haltung führte zu einer frustrierenden, unkollegialen Arbeitsumgebung, in der man sich als Neuling vollkommen allein gelassen fühlte.
Die Vorgesetzten zeigten ein extrem schlechtes Verhalten. Sie waren arrogant, abwertend und erwarteten, dass man Aufgaben bereits perfekt beherrschen sollte, ohne Einarbeitung. Eigenes Verständnis oder Unterstützung bei neuen Themen gab es nicht. Stattdessen wurde Mitarbeitenden häufig das Gefühl gegeben, nicht gut genug zu sein. Diese Haltung führte zu ständiger Unsicherheit und einem belastenden Arbeitsumfeld.
Die Kommunikation war insgesamt sehr unprofessionell. Wichtige Informationen wurden nicht direkt, sondern über eine Kollegin weitergegeben. Dadurch kam es ständig zu Missverständnissen und Unklarheiten. Anstatt klare und direkte Aussagen zu treffen, wurden Botschaften über Umwege transportiert, was weder respektvoll noch effizient war. Transparenz und direkte Kommunikation fehlten komplett.