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NOVAT 
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Vorstellungsgespräche

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2 Bewertungen von Bewerbern

Bewerber:innen Score: 1,6
Score-Details

2 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Bewerbungsprozess

1,6
Bewerber/inHat sich 2026 in Grafenwöhr als Mitarbeiter/-in Belegbearbeitung und Customer Service beworben.

Verbesserungsvorschläge

Das einzuhalten was gesagt wird, sich z.B. innerhalb der nächsten zwei Wochen eine Rückmeldung zu geben.

Bewerbungsfragen

Ich hatte am 28.07 ein Bewerbungsgespräch an dem ich teilgenommen habe mit der Aussage man würde sich in zwei Wochen bei mir melden. Da bisher keine Rückmeldung kam habe ich per E-Mail nachgefragt und bisher keine Rückmeldung bekommen. Ich weiß nicht was das soll, grenzt einfach an Unprofessionalität einen Bewerber nach einem Vorstellungsgespräch zu ghosten. Viele andere würden wahrscheinlich den Job des Personalsachbearbeiters besser machen, würde mir zu denken geben.


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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Angebot zurückgezogen, weil ich den Vertrag verhandeln wollte

1,5
Bewerber/inHat sich 2026 in Grafenwöhr als Director Operations and Customer Service beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Verbesserungsvorschläge

Im Nachhinein hat mir das Unternehmen mit dem Rückzug den größten Gefallen getan – das vorweg, weil der weitere Verlauf sonst nur wie Frust klingt. Er ist es nicht. Er ist eine sachliche Warnung.

Der Bewerbungsprozess war von Anfang an wenig strukturiert. Der erste Termin wurde 30 Minuten vorher verschoben und auf 30 Minuten verkürzt. Für den zweiten Termin wurde mir die falsche Standort-Adresse genannt – und auf ausdrückliche Rückfrage sogar noch einmal bestätigt.

In drei Gesprächen wurden mir ausführlich die Erwartungen an mich dargelegt. Was der Arbeitgeber im Gegenzug bietet, war zu keinem Zeitpunkt Thema. Auf Wochenendarbeit angesprochen hieß es, das „passiere hin und wieder".

Auf den ausdrücklich als „unverbindlich" bezeichneten Vertragsentwurf habe ich sachlich und freundlich um Klarstellungen gebeten: eine Deckelung der pauschal abgegoltenen Mehr- und Wochenendarbeit, eine schriftliche Homeoffice-Regelung und eine Begrenzung des bundesweiten Versetzungsrechts. Nichts Ungewöhnliches für eine Führungsposition. Die Reaktion war kein Gegenvorschlag, sondern der telefonische Rückzug des Angebots – mit der Begründung, man suche jemanden, der „all in" gehe, nicht Stunden zähle und sich auch am Wochenende aufopfere. Eine Deckelung? Ausgeschlossen. 50 % Homeoffice im Vertrag? Ebenfalls ausgeschlossen. Der Rückruf dazu kam an einem Sonntagabend um 19 Uhr – bei einer reinen Vertragsangelegenheit ein Zeitpunkt, der Fragen aufwirft.

Damit ist das eigentliche Problem beschrieben: Ein unverbindlicher Entwurf, der tatsächlich verhandelt wird, gilt hier bereits als Affront. Wer sachlich widerspricht, wird nicht als Verhandlungspartner, sondern als Störfall behandelt. Für eine Rolle, in der eigenständiges Denken, Verantwortung und Rückgrat erwartet werden, ist das ein Widerspruch in sich – und ein deutliches Signal, wie im Arbeitsalltag mit abweichenden Meinungen umgegangen wird.

Auffällig war zudem, dass jede inhaltliche Kommunikation über die Geschäftsführung lief; HR durfte offenbar nur den Standardentwurf versenden. Wie viel Verantwortung ein Angestellter hier tatsächlich übernehmen darf, lässt das eher fraglich erscheinen. Ebenso, dass die Aktivzeit der Mitarbeiter überwacht wird – ob das in dieser Form datenschutzkonform ist, kann und will ich nicht beurteilen, es passt aber ins Bild.

Als jemand mit über 40 und einschlägiger Führungserfahrung kann und will ich nicht akzeptieren, deutschlandweit versetzbar zu sein oder um Homeoffice förmlich bitten zu müssen. Dass Wochenendarbeit angeblich die Ausnahme ist, sie aber vertraglich weder begrenzt noch geregelt werden soll, spricht für sich.

Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber:

Sachliche Rückfragen zu einem unverbindlichen Entwurf sind kein Affront, sondern das normale Verhalten qualifizierter Kandidaten – erst recht auf Führungsebene. Wer darauf mit dem Rückzug des Angebots reagiert, sortiert sich selbst die stärksten Bewerber aus und behält die Ja-Sager. Konkret: Erwartungen in beide Richtungen kommunizieren, nicht nur einfordern. Zusagen aus den Gesprächen (Homeoffice, Umfang der Wochenendarbeit) auch schriftlich zulassen. Verantwortung an HR und künftige Führungskräfte tatsächlich abgeben, statt alles über die Geschäftsführung zu steuern. Und Bewerbungstermine zuverlässig planen – richtige Adresse, verlässliche Zeiten.


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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