PR und klassisches (!!) Marketing
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
weil es ein sehr konservatives und festgefahrenes Unternehmen ist. Wer voller Ideen sprüht und Lust hat etwas zu bewegen, ist hier falsch. Wer einfach nur arbeiten möchte und wenig Ansprüche an das Betriebsumfeld hat, ist hier vielleicht richtig aufgehoben.
Verbesserungsvorschläge
Wöchentliche Updates für alle. Wöchentliche (allgemein engere Zusammenarbeit) Meetings zwischen den beiden Marketingabteilungen. Nette Abende in der Küche (die ist groß genug). Reicht ja auch 1/Monat. Feedbackgespräche von der 1. Führungsebene (das Team ist ja nicht groß) um Probleme/Komplikationen und Missverständnisse der 1. Führungsebene zu entdecken und überhaupt ein Gefühl für die Stimmung des Teams zu bekommen.
Arbeitsatmosphäre
Ein gutes Betriebsklima war nicht auffindbar (Vielleicht sind meine Ansprüche auch an Agenturen gewöhnt).
Image
Es gehört zur Otto-Group und schwimmt dort etwas mit. Einen eigenen Ruf kenne ich zumindest nicht.
Work-Life-Balance
Gleitzeit und Anwesenheistpflicht zwischen 10:00 und 17:00 ist sehr fair. Auch längerer Urlaub ist möglich (in meiner Abteilung jedoch nicht in der Probezeit, in anderen Gruppen auch in diesem Zeitraum).
Karriere/Weiterbildung
Habe ich selbst nie nachgefragt, habe ich aber auch noch nichts von gehört.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist ok. Wobei nicht gerecht (Unterschied zwischen Junioren in gleichem Anstellungsverhältnis). Nach der Probezeot gibt es die Möglichkeit Vermögenswirksameleistungen zu beantragen, außerdem gibt es Geld, bei Kind und Hochzeit.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Alles wird gedruckt, es wird nichts Soziales unternommen und Müll wird nicht getrennt.
Kollegenzusammenhalt
Kommt auf die Abteilung an, das "klassische" Marketing arbeitet z.B. ganz und gar nicht mit dem Online-Marketing zusammen. Es wird viel hinter der Hand geklärt/verabredet und gelästert. Außerdem ist die Stimmung dem Produkt (der App) gegenüber relativ schlecht (Stand März bis August 2015) .
Umgang mit älteren Kollegen
Ich denke der ist ok.
Vorgesetztenverhalten
Ein Ziele setzen ist nicht vorhanden, Entscheidungen sind weder transparenz noch nach nachvollziehbar
Kommunikation
Keine einzige Besprechung, bei Nachfrage wurde lediglich gesagt, dass ich diese Informationen für meine Arbeit nicht benötige. Das ist fur die tatsächliche Arbeit richtig, für das Feeling natürlich nicht.
Gleichberechtigung
alles soweit gleichberechtigt denke ich. Nur über die zurückkommende Mutter wurde sich, natürlich "nicht ersnt gemeint" lustig gemacht (Sowohl über ihre Arbeit, als auch über ihre (Nicht-) Anwesenheit. Meines Erachtens nach geht das überhaupt nicht.
Interessante Aufgaben
Zu meinem Zeitpunkt gab es relativ wenig zu tun. Mein Einfluss auf meine Aufgaben war gering, da alle Vorschläge abgelehnt oder so verändert worden, dass das Interessante abhanden kam. Meine Arbeit konnte ich mir selbst einteilen.