8 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Lob von Vorgesetzten erfolgt nur selten. Die mangelnde Kommunikation sowie ein oft schwaches Führungsverhalten belasten Vertrauen und das Gefühl von Fairness deutlich. Mikromanagement und das Zurückhalten unangenehmer Informationen durch Führungskräfte und Geschäftsleitung führen zu einer angespannten Stimmung. Diese wirkt sich spürbar auf das Miteinander der Mitarbeitenden aus. Langjährige und loyale Kolleginnen und Kollegen begegnen dieser Situation häufig mit Galgenhumor – ein Ausdruck von Frustration und Resignation.
Grundsätzlich wird an der Verbesserung der Work-Life-Balance gearbeitet, jedoch fehlt es bislang an einer konsequenten Umsetzung. Es existieren Rahmenarbeitszeiten mit einem flexiblen Korridor von zwei Stunden, was einen stressfreieren Arbeitsbeginn und eine frühzeitiges Arbeitsende bei Folgeterminen ermöglicht. Diese Flexibilität wird jedoch immer wieder durch kurzfristig angesetzte Meetings außerhalb des definierten Zeitrahmens sowie durch informelle Bewertungen von Kolleginnen und Kollegen – insbesondere langjähriger Mitarbeitender – eingeschränkt.
Urlaub kann grundsätzlich flexibel im Rahmen der betrieblichen Urlaubsplanung genommen werden. Auch Arzttermine, familiäre Notfälle oder Betreuungsaufwand werden berücksichtigt. Vertrauensarbeitszeit oder moderne Arbeitszeitmodelle existieren nicht – es wird im klassischen Sinne gestempelt. 1-2 Home Office Tage sind möglich, auch wenn es unterschiedliche Auffassungen im Unternehmen gibt, die wiederum Spannung zwischen den Mitarbeitenden erzeugen.
Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren begonnen, sich systematisch mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen auseinanderzusetzen. Eine Nachhaltigkeitsanalyse sowie eine entsprechende Strategie wurden initiiert. In Zusammenarbeit mit den Herstellern wird verstärkt auf eine umweltfreundlichere Produktentwicklung und -produktion geachtet. Auch der Unternehmensstandort in Deutschland wird schrittweise nachhaltiger gestaltet – unter anderem durch Photovoltaikanlagen auf dem Dach und die geplante Installation von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Marketingmaterialien werden inzwischen überwiegend nachhaltig produziert oder ausschließlich digital bereitgestellt.
Trotz dieser positiven Entwicklungen mangelt es bislang an einer konsequenten Umsetzung im Arbeitsalltag. Mitarbeitende werden in ihren eigenen Nachhaltigkeitsbemühungen kaum unterstützt – eine finanzielle Beteiligung an ÖPNV-Tickets wäre beispielsweise ein sinnvoller Schritt. Einzelne Führungskräfte nutzen bereits Elektro- oder Hybridfahrzeuge, was vorhandenes Potenzial aufzeigt, das stärker gefördert werden könnte.
Auch im Bereich des sozialen Engagements zeigt das Unternehmen Potenzial mit vereinzelten Aktionen.
Derzeit gibt es keine klar definierten Entwicklungspläne für Mitarbeitende, noch wird Raum für gezielte Weiterbildung oder berufliche Aufstiegsmöglichkeiten geboten. Dies führt zu einem Gefühl der Stagnation, insbesondere bei langfristigen Mitarbeitenden, die nach Perspektiven und einer konkreten Förderung suchen.
Der Zusammenhalt im Kollegium variiert stark zwischen den Teams. In allen Bereichen zeigen sich jedoch Spannungen, unter anderem durch eine spürbare Bevorzugung einzelner Mitarbeitende durch Vorgesetzte. Das trägt zur schlechten Stimmung bei, ist aber nicht der einzige Auslöser. Unterschiedliche Gruppen stehen teils im Spannungsverhältnis zueinander – etwa langjährige gegenüber neuen Mitarbeitenden, konstruktive Kritiker gegenüber angepassten Ja-Sagern oder Mitarbeitende auf verschiedenen Hierarchieebenen und der Vertrieb gegen den Innendienst.
Trotz dieser Herausforderungen bilden sich in vielen Fällen kleinere, vertrauensvolle Arbeitsbeziehungen ("Work-Buddies"), die ein Mindestmaß an Zusammenhalt ermöglichen. Ohne diese persönlichen Bindungen wäre die Situation für viele schwer auszuhalten.
Langjährige/ältere Mitarbeitende erfahren oft wenig Anerkennung für ihre Erfahrung und Loyalität. Ab einem bestimmten Punkt scheinen sie eher als „Inventar“ wahrgenommen zu werden, anstatt aktiv in Entwicklungsprozesse eingebunden zu sein.
Erst durch die Initiative eines neuen Kollegen wurde begonnen, Dienstjubiläen offiziell zu würdigen und langjähriger Betriebszugehörigkeit sichtbar Anerkennung zu schenken. Dieses positive Signal verdeutlicht, dass hier Potenzial für eine deutlich wertschätzendere und verbindlichere Unternehmenskultur besteht – und dass schon mit einfachen Maßnahmen eine spürbare Verbesserung möglich ist.
Im Außendienst hingegen werden teilweise ältere Mitarbeitende mit Branchenkenntnis eingestellt, was als positives Beispiel gelten kann: Ihre Erfahrung bringt einen klaren Mehrwert für das Unternehmen.
Das Verhältnis zu den Vorgesetzten variiert stark. Es gibt einzelne Führungskräfte, die konstruktive Konflikte professionell handhaben und als Chance zur Weiterentwicklung begreifen – dies bleibt jedoch die Ausnahme. Häufig mangelt es an Vertrauen in die Kompetenzen der Mitarbeitenden, was sich in einem eher autoritären Führungsstil äußert. Kritische Stimmen werden oftmals als störend empfunden, direkte Kritik am Vorgehen von Vorgesetzten schnell persönlich genommen. In solchen Fällen wird häufig mit der hierarchischen Rolle argumentiert, statt inhaltlich zu diskutieren.
Klare Unternehmensziele oder transparente Entscheidungsprozesse sind kaum erkennbar. Entscheidungen, die entgegen der Einschätzung von Fachabteilungen getroffen werden, bleiben in der Regel unbegründet. Zwar werden Mitarbeitende formal regelmäßig einbezogen, doch es entsteht selten der Eindruck, tatsächlich Einfluss auf Entscheidungen nehmen zu können. Vielmehr überwiegt das Gefühl, lediglich als ausführendes Organ zu agieren.
Die grundlegenden Arbeitsbedingungen sind insgesamt gut. Höhenverstellbare Schreibtische stehen zur Verfügung und abgenutzte Bürostühle werden bei Bedarf zügig ersetzt. Die Beleuchtung ist ausreichend, und im Hauptgebäude sorgt eine Klimaanlage für angenehme Temperaturen. Mitarbeitende mit erhöhtem Bedarf an Rechenleistung werden durch die IT bedarfsgerecht mit entsprechender Technik ausgestattet.
Auch baulich wurde investiert: Das Dach sowie die Abdichtung des Gebäudes wurden nach Jahren erneuert, wodurch das Problem der Feuchtigkeitseintritte in Büroräume behoben werden konnte. Positiv hervorzuheben ist auch die Einrichtung einer großen Küche und eines neu gestalteten Aufenthaltsraums im Hauptgebäude mit Terrasse. Dieser Rau bietet ausreichend Platz zur Erholung, wird jedoch teilweise auch als Meetingraum genutzt, was die Pausennutzung gelegentlich einschränkt.
Meetings finden zwar statt, doch die Informationsweitergabe hängt stark vom individuellen Ermessen der Führungskraft ab. Wichtige Themen werden häufig nicht offen angesprochen und laufen stillschweigend ins Leere. Entscheidungen werden verzögert und ein ehrlicher, konstruktiver Austausch bleibt die Ausnahme. Fachliche Hinweise und Vorschläge von Mitarbeitenden mit langjähriger Erfahrung werden oftmals nicht ernst genommen. Im Nachgang bestätigen sich die Hinweise und die negative Folgen müssen vom jeweiligen Mitarbeitenden abgewendet werden.
Mitarbeitergespräche wirken verpflichtend und wenig offen – klare Worte werden dabei meist vermieden. Personalentscheidungen erfolgen häufig kurzfristig und ohne nachvollziehbare Kommunikation, was als respektlos empfunden wird - und zudem geltendes Arbeitsrecht nicht berücksichtigt.
Neue Mitarbeitende, die in den Vertragsverhandlungen gut auftreten, erhalten ein wettbewerbsfähiges Gehalt und in Einzelfällen zusätzliche Benefits wie z. B. einen Dienstwagen. Demgegenüber fühlen sich viele langjährige, loyale Mitarbeitende benachteiligt. Gehaltsanpassungen sind ein sensibles Thema und werden selten transparent oder strukturiert behandelt.
Zweimal jährlich wird ein Bonus ausgezahlt, der an die Erreichung definierter Umsatzziele geknüpft ist. Obwohl diese Ziele regelmäßig erreicht werden und das Unternehmen stetig wächst, wurde die Höhe der Bonuszahlung seit Jahren nicht angepasst.
Positiv hervorzuheben ist die Auszahlung der Corona-Sonderzahlung – auch wenn ein Teil dieser Leistung an Bedingungen geknüpft war. Außerdem ist das Gehalt immer pünktlich auf dem Konto.
Neue Mitarbeitende erleben in den ersten Monaten oft eine Phase mit hohem Gestaltungsspielraum und der Möglichkeit, teamübergreifend zu arbeiten. Dieser Einfluss nimmt jedoch nach etwa einem halben Jahr deutlich ab – ein Umstand, der unter langjährigen Mitarbeitenden bereits als „Running Gag“ bekannt ist.
Unabhängig von der Position bringen viele Mitarbeitende regelmäßig praxisnahe Verbesserungsvorschläge und Hinweise ein. Diese werden jedoch häufig aus finanziellen oder organisatorischen Gründen nicht weiterverfolgt. Eine Bewertung der mittel- bis langfristigen Vorteile dieser Vorschläge findet selten statt.
Die Verteilung der Arbeitsbelastung ist schwer objektiv zu beurteilen. Es zeigt sich jedoch, dass Mitarbeitende, die Entscheidungen nicht hinterfragen oder sich besonders angepasst verhalten, tendenziell mit mehr Aufgaben betraut werden als Kolleginnen und Kollegen, die kritisch denken oder alternative Lösungswege aufzeigen.
Sehr gutes Betriebsklima, Mittagessen kann bestellt werden, Massagestuhl, Spielekonsole,
Homeoffice möglich, Gleitzeit, sehr flexibel,
Hat sich in den letzten Jahren stark verschlechtert.
Man gibt sich gerade in Bewerbungsgesprächen gern als der aus der man gerne sein möchte.
Zum Großteil ist es möglich pünktlich Feierabend zu machen.
Teilweise geduldet, ungern während der Arbeitszeit da man dann nicht produktiv ist
War zu früheren Zeiten besser. Gegenseitiges anschwärzen unter Kollegen kommt vor
Je länger man in der Firma ist desto weniger findet man Wertschätzung
Hängt teilweise vom Vorgesetzten ab. Teilweise wird einem ins Gesicht gelogen. Manche Vorgesetze haben keine Ahnung von dem was man macht und hauen sich trotzdem die Taschen voll.
Verstellbare Tische, Klimaanlage im Haupthaus
Man versucht durch Meetings die Kommunikation zu verbessern doch die wichtigen Dinge kommen nicht an.
Hängt vom Verhandlungsgeschick ab. Langjährige Mitarbeiter werden kurz gehalten.
Die Einstellung gegenüber der Mitarbeiter
Mehr Kommunikation der Geschäftsleitung
Gutes Team!
Es gibt Tage mit einem höheren Pensum, diese werden ausgeglichen.
Weiterbildung top, Aufstieg schwer durch flache Hierarchien.
Sodexo Pass, Gehalt fair, Mitarbeitervorteile.
Umwelt.......Diesel Autos von Ford.
Die meisten sehen ein Team und nicht nur sich selbst.
Mehr Vertrauen geht nicht!
Neue Geräte und kosten im Außendienst werden komplett getragen.
Die Geschäftsleitung sollte mehr Informationen zu einem früheren Status mitteilen.
Hängt von einem selbst sowie den eigenen Vorstellungen von „interessant“ ab.