Gut am Arbeitgeber finde ich
Kostenloses Frühstück
Kostenloses W-LAN
Mitarbeiterrabatte
Parkplätze auf der anderen Straßenseite
Körperlich ist die Arbeit zumindest machbar. Psychisch jedoch ist sie eine ganz andere Geschichte. Der ständige Druck, die Überwachung, die unplanbaren Arbeitszeiten und die ständige Angst vor Abmahnungen belasten enorm.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Angespannte Arbeitsatmosphäre mit viel Misstrauen und Kontrolle. Eigene Meinungen werden kaum akzeptiert, besonders als Auszubildende. Sehr belastende Arbeitszeiten mit vielen Spät- und Frühschichten sowie wenig Rücksicht auf Dienstplanwünsche. Krankmeldungen werden häufig hinterfragt. Wertschätzung für Einsatz fehlt oft, während Fehler stark im Fokus stehen. Insgesamt wenig Unterstützung und Förderung während der Ausbildung. Wie man nach der Spätschicht nachhause kommt ist dem Arbeitgeber egal. Öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht mehr so spät an die Firma.
Fazit: Für mich war das Arbeitsumfeld insgesamt sehr belastend und wenig unterstützend für eine Ausbildung.
Verbesserungsvorschläge
Arbeitgeber nehmen keine Verbesserungsvorschläge an. Sollten sie mal. Auf das Team hören wäre eine Idee.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist angespannt und von Misstrauen geprägt. Man hat ständig das Gefühl, unter Beobachtung zu stehen.
Ein offenes Miteinander ist so kaum möglich. Viele schweigen lieber, um nicht negativ aufzufallen. Insgesamt wirkt die Motivation im Team sehr gering – außer in der Führungsebene.
Karrierechancen
Man kann vom Sales Assistant zum Sales Manager aufsteigen. In der Praxis bedeutet das jedoch vor allem mehr Verantwortung und mehr Stress – bei gleichem Gehalt. Der einzige Unterschied ist, dass Manager keine Wochenenden, Feiertage oder Spätschichten mehr arbeiten müssen.
Diese Dienste bleiben selbstverständlich bei den jungen Mitarbeitern und Auszubildenden hängen – auch an Tagen wie Weihnachten oder Silvester. Wenn Manager dann doch einmal am Wochenende oder Feiertag erscheinen, wird oft betont, dass sie „extra gekommen sind“, als wäre das etwas besonderes.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind vollkommen unzumutbar. Spätschichten finden teilweise direkt vor der Berufsschule statt, über Wochen hinweg gibt es nur Spätschichten, und es kommt sogar vor, dass auf eine späte Schicht am Abend am nächsten Tag sofort eine Frühschicht folgt.
Pünktliches Gehen wird nicht gern gesehen, Überstunden bringen ebenfalls keinen Bonus. Dienstplanwünsche kann man zwar offiziell abgeben – tatsächlich wird jedoch kaum darauf Rücksicht genommen. Das sorgt für enorme Belastung und macht eine gesunde Work-Life-Balance unmöglich.
Ausbildungsvergütung
Das Gehalt ist eigentlich das Einzige, das halbwegs in Ordnung ist. Allerdings wirkt es eher wie eine Art Ausgleich für den enormen psychischen Druck und die belastenden Arbeitszeiten, denen man im Alltag ausgesetzt ist.
Die Ausbilder
Auf Auszubildende wird herabgeschaut. Eine eigene Meinung ist unerwünscht – entweder man macht alles exakt so, wie die Führungskraft es vorgibt, oder man wird unter Druck gesetzt. Innerhalb von zwei Wochen erhielt ich drei Abmahnungen, die sich später nicht einmal als rechtmäßig herausstellten. Unterstützung oder Förderung? Fehlanzeige.
Spaßfaktor
Selbst wenn man nur kurz mit Kollegen lacht, wird man bereits mit bösen Blicken bedacht. Egal, was man macht – es wird darüber gesprochen und kritisiert. Statt eines respektvollen und unterstützenden Arbeitsumfelds herrscht eine Atmosphäre der ständigen Beobachtung und des Drucks.
Aufgaben/Tätigkeiten
Jeden Tag läuft alles nach demselben Muster ab. Wenn man Interesse zeigt und etwas Neues lernen möchte, wird man immer wieder auf „in ein paar Monaten“ vertröstet. Die eigentlichen Ausbildungsinhalte werden einem jedoch kaum oder gar nicht vermittelt. Statt zu lernen und sich weiterzuentwickeln, bleibt man auf der Stelle stehen.
Variation
Die einzige „Abwechslung“ im Arbeitsalltag ist der Bürowechsel, wenn man mal wieder zu einem Gespräch gerufen wird – wegen völlig irrelevanter Dinge, die dem Unternehmen weder wirtschaftlich noch in anderer Hinsicht schaden.
Respekt
Respekt hat man nur von der damaligen Geschäftsführung bekommen. Im Team selbst ist respektvoller Umgang nur teilweise vorhanden. Statt Zusammenhalt herrscht häufig eine Atmosphäre des Gegeneinanders – jeder verpetzt jeden. Man muss ständig aufpassen, was man sagt, weil man immer das Gefühl hat, dass jemand mithört.