49 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
49 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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49 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Tatsächlich nichts.
Der ganze Prozess, von A-Z, war eine 10/10. Es gab stets sehr schnelle Rückmeldungen, teilweise direkt am nächsten Tag. Es wurde immer nach meinem Feedback gefragt und detailliertes Feedback wurde auch übermittelt.
Die Erwartungshaltung an den Job an sich, an den Recruiting Prozess als auch an das Vergütungspaket wurden rechtzeitig transparent mitgeteilt, so dass man stets wusste, was einen erwartet.
Zusätzlich waren die Gespräche und die Atmosphäre sehr wertschätzend, sehr angenehm. Mir wurde in jedem Gespräch von jedem Gesprächspartner ein sehr große Offenheit und ein echtes Interesse an mir und meiner Expertise mitgegeben, was den Prozess für mich sehr wertschätzend gemacht hat.
Insgesamt hatte ich die Gelegenheit, diverse interne Stakeholder kennenzulernen, welches für mich als Bewerber sehr wichtig war. Es wurde sich sehr viel Zeit im persönlichen Kennenlernen genommen, u.a. wurde eine ausgiebige Office Tour gemacht.
Ich habe mich auf eine Position im Bereich Head of Executive Search beworben. Der Austausch selbst war zunächst positiv und deutlich ausführlicher als ursprünglich geplant. Aus einem angesetzten kurzen Gespräch wurde ein intensiver Termin von rund einer Stunde, in dem sowohl meine Erfahrung als auch die grundsätzliche Idee hinter dem Aufbau einer Executive-Search-Einheit besprochen wurden.
Mein Eindruck war, dass OMR versucht, neben dem bestehenden Medien- und Netzwerkgeschäft eine Art Personalberatungs- beziehungsweise Executive-Search-Modell aufzubauen. Grundsätzlich kann das strategisch interessant sein, insbesondere durch die Bekanntheit der Marke und das Netzwerk im digitalen Marketingumfeld. Gleichzeitig wirkte das Konzept auf mich noch nicht ausreichend durchdacht und stark abhängig von einzelnen Personen, bestehenden Kontakten und der Strahlkraft der Marke. Für eine nachhaltige Executive-Search-Einheit braucht es aus meiner Sicht deutlich mehr als ein gutes Netzwerk: klare Prozesse, belastbare Marktpositionierung, langfristige Mandatsstrategie, professionelle Delivery-Strukturen und ein realistisches Verständnis dafür, was seniorige Recruiting- und Beratungsexpertise kostet.
Im Gespräch habe ich offen angesprochen, dass ich bei der Rolle erhebliche unternehmerische Risiken sehe. Wer eine neue Unit aufbauen soll, trägt nicht nur operative Verantwortung, sondern auch das Risiko, dass das Vorhaben bei ausbleibendem kurzfristigem Erfolg schnell wieder infrage gestellt wird. Dafür wirkte das angebotene Gesamtpaket aus meiner Sicht nicht angemessen. Gerade bei einer Rolle mit Aufbaucharakter, hoher Eigenverantwortung und unklarem Reifegrad des Geschäftsmodells sollte die Vergütung das Risiko und die Seniorität entsprechend widerspiegeln.
Ebenfalls irritierend fand ich die Erwartung an eine sehr hohe Präsenz im Hamburger Büro. Für ein Unternehmen, das sich stark in der digitalen Marketingwelt bewegt und moderne Arbeitswelten repräsentieren möchte, empfand ich eine vier- bis fünftägige Präsenzpflicht pro Woche als nicht zeitgemäß. Gerade bei einer seniorigen Executive-Search-Rolle sollte Ergebnisorientierung wichtiger sein als physische Anwesenheit. Für mich entstand dadurch der Eindruck, dass Kontrolle und Präsenz möglicherweise höher bewertet werden als Flexibilität, Vertrauen und Wirkung.
Besonders enttäuschend war allerdings der Umgang nach dem Gespräch. Nach einem ausführlichen und aus meiner Sicht sehr substanziellen Austausch erhielt ich rund eine Woche später lediglich eine standardisierte Absage per E-Mail. Bei einer seniorigen Rolle und einem so ausführlichen Gespräch hätte ich zumindest ein kurzes persönliches Feedback oder einen kurzen Anruf erwartet. Auf meine freundliche Nachfrage nach konkretem Feedback erhielt ich bis heute keine Rückmeldung. Das empfinde ich als unprofessionell und nicht wertschätzend, insbesondere für ein Unternehmen, das selbst im People-, Netzwerk- und Kommunikationsumfeld aktiv ist.
Insgesamt blieb bei mir der Eindruck einer spannenden Idee, aber einer noch unausgereiften Umsetzung. Die Candidate Experience war aus meiner Sicht schwach, die Kommunikation nach dem Gespräch enttäuschend und die Rahmenbedingungen der Rolle wirkten nicht stimmig im Verhältnis zu Verantwortung, Risiko und Seniorität.
Ich würde Bewerberinnen und Bewerbern empfehlen, sehr genau nachzufragen, wie konkret die Strategie hinter dieser neuen Einheit wirklich ist, welche Ressourcen bereitgestellt werden, wie Erfolg gemessen wird, wie langfristig das Commitment des Unternehmens ist und ob die Vergütung sowie die Arbeitsbedingungen tatsächlich zur Verantwortung der Rolle passen.
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Stärken, Schwächen, Motivation, Zukunftsperspektiven & Hobbys
Kommunikation über den Stand der Bewerbung könnte verbessert werden.
Ein höheres Gehalt.
Kleine Aufgabe (Zeitaufwand: 2h)
Alles war top. Als der Prozess sogar ein bisschen länger als erwartet gedauert hat, hat mir HR kurz geschrieben und mir für die Verspätung Bescheid gegeben. So zeigt eine Firma, dass die Bewerber ernst genommen und respektiert werden.
Der Bewerbungsprozess hat sich zeitlich gezogen und hätte etwas kompakter sein können.
So verdient kununu Geld.