7 von 16 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
die kostenfreien Datteln - die es allerdings nicht mehr gibt
Die super konservative Einstellung. Wie mit Mitarbeitenden umgegangen wird. Sie schreien sich Feministen aber beuten junge Frauen aus & bezahlen ihnen so ein schlechtes Gehalt. Als eine Werkstudentin nach einer Gehaltserhöhung gefragt hat wurde diese abgelehnt mit der Begründung, dass Studenten von zuhause unterstützt werden. Man merkt, dass hier zu privilegierte Menschen am Werk sind...
Ich kann hier leide keine guten Punkte anbringen. Das Unternehmen steht und fällt mit der Führung. Da diese wirklich schrecklich ist gibt es wohl keinen wirklichen Verbesserungsvorschlag.
Fairness besteht bedingt - alle bekommen gleich wenig. Selbst Arbeitsmittel wurden kaum gestellt und bekommt dann auch nur das schlechteste hingestellt. Während den Mitarbeitenden ein Bildschirm verwehrt wurde, stellten sich die Gründerinnen Laufbänder ins Office damit sie sich während der Arbeit bewegen können. Ich habe mich garnicht wohl in Gegenwart der Gründerinnen gefühlt & es gab keinen Raum für Kritik.
Alle Mitarbeitenden die ich kenne reden eher schlecht von ooia. Es gibt ein paar die noch hinter der Firma stehen. Die Personen mit denen ich mich unterhalten hatte, wollten alle asap das Unternehmen verlassen. Feminismus sollte auch intern gelebt werden - faire Bezahlung für Frauen ;)
Also eigentlich hat man flexible Arbeitszeiten. Diese werden allerdings durch Meetings so in Grenzen gehalten, dass man nicht wirklich flexible Arbeitszeiten hat. Da die Arbeitszeit nicht getracked wird, werden Überstunden auch nicht vergütet.
sehr geringe Chance auf Aufstieg - man wird klein gehalten
Unterdurchschnittlich schlechtes Gehalt ohne Chance auf Steigerung. Das Gehalt wird in einem Salary Board Meeting entschieden - man hat keine Chance Einspruch zu erheben oder für sich selbst einzustehen.
mir ist nicht bekannt, dass ooia etwas für Umwelt oder Soziales leistet
Super Team & tolle Menschen die bei ooia arbeiten.
es gab ein paar ältere Frauen, die wurden auch gut behandelt von den Gründerinnen, da sie sich im selben Alter befanden
Die Führungskräfte bei ooia werden natürlich von den Gründerinnen geformt somit sind micro management und fehlendes Vertrauen daily business bei ooia.
Die Räume würden keiner Prüfung standhalten. Fluchtwege etc existieren nicht. Räume sind viel zu klein. Arbeitsmittel werden kaum gestellt. Feuerlöscher & Verbandskasten wurden erst durch Aufforderung organisiert.
ooia liebt Meetings. Ich hatte noch keinen Job in dem ich so viele Meetings hatte und so ein micromanagement erleben musste. Aber durch die ganzen Meetings wird man natürlich auch über alles informiert. Das ist positiv - man weiß wie es um die Firma steht.
Alle wurden gleich schlecht behandelt
Man macht seine Aufgaben. That's it.
Das Team und den Zusammenhalt, die hohe Eigenständigkeit im Arbeitsalltag, die Möglichkeit, für einige Wochen im Ausland remote zu arbeiten.
Manchmal fehlt es durch die vielen jungen Mitarbeitenden (viele davon Berufseinsteiger*innen) an Berufserfahrung und Seniority im Team. Anstatt sich an erfahrenere Kolleg*innen wenden zu können, muss man sich vieles selbst beibringen.
Freizeitausgleich für Überstunden, mehr Benefits wie Urban Sports, Jobticket usw.
In meiner Abteilung wäre es schön, wenn es mehr Kapazitäten für die Unterstützung von Kolleg*innen gäbe, um sich die Arbeitslast teilen und sich auch kurzfristig gegenseitig in Urlauben oder Krankheitsfällen vertreten zu können. Durch die hohe Auslastung des*r Einzelnen ist das aktuell kaum oder nur schwer möglich.
Gute Arbeitsatmosphäre; es macht Spaß, ins Büro zu kommen. Die Motivation des Teams ist ansteckend.
Das Image der Marke ist super, was vor allem an den bekannten Gründerinnen liegt.
Die Rahmenbedingungen sind grundsätzlich sehr gut, es gelten flexible Arbeitszeiten mit Remote Working Optionen. Leider werden Überstunden nicht erfasst und so kommt es immer wieder vor, dass Menschen mit hohem Workload unbezahlte Mehrarbeit leisten. Hier wäre die Möglichkeit eines Freizeit-Ausgleichs super.
Urlaubsvertretungen gestalten sich in meinem Team als eher schwierig, weil Kolleg*innen durch ihre eigenen Aufgaben bereits ausgelastet sind, weshalb Urlaub weit im Voraus geplant und entsprechend viel dafür vor- und nachgearbeitet werden muss.
Die Eigenverantwortung bei ooia ist sehr hoch. Mitarbeiter*innen wird sehr viel Vertrauen entgegengebracht, was allerdings auch zu viel Verantwortung und hohem Workload führt.
Man lernt schnell und viel dazu, was sich nicht immer im Titel spiegelt. Beförderungen werden eher zögerlich vergeben.
Ich selbst empfinde mein Gehalt als fair; habe von Kolleg*innen aber auch schon andere Erfahrungen gehört.
Das Team hinter ooia besteht aus super herzlichen Menschen, die zusammenhalten und sich gegenseitig unter die Arme greifen.
Das Team ist generell sehr jung, ältere Kolleg*innen gibt es kaum.
Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Führungskraft. Es wird sich viel Zeit genommen, um in regelmäßigen Check-Ins auf meine Bedenken, Probleme oder Wünsche einzugehen, und mir wird viel Wertschätzung entgegengebracht. Die Gründerinnen und Führungskräfte sind sehr engagiert und erwarten dasselbe Engagement von den Mitarbeitenden. Bei Fehlern oder Misserfolgen wird sich auf die Learnings fokussiert, anstatt die Schuld bei Einzelnen zu suchen.
Die Büros sind gemütlich eingerichtet und gut erreichbar. Die Arbeits-Ausrüstung könnte etwas besser sein (z.B. Laptoptaschen für den Transport der Macbooks, Kopfhörer fürs Home Office etc.).
Überwiegend gute Kommunikation, manchmal wäre etwas mehr Transparenz schön, um Entscheidungen nachvollziehen und besser zusammenarbeiten zu können. Allgemein kann sich aber jede*r selbstständig einbringen und jede Meinung wird geschätzt.
Die Aufgaben sind mal mehr und mal weniger interessant. Neben dem Tagesgeschäft gibt es immer mal wieder spannende Projekte und wenn man den Wunsch nach neuen Aufgaben und mehr Abwechslung hat, wird man meiner Erfahrung nach dabei unterstützt, diese zu finden bzw. zu schaffen. Allerdings sind Workload und Leistungsanspruch im Arbeitsalltag hoch, was nur begrenzt Raum für neue Tätigkeiten lässt.
Die Arbeitsatmosphäre bei ooia würde ich als positiv beschreiben. Es gibt eine transparente Feedback-Kultur und Ideen/Vorschläge der Mitarbeiter*innen werden ernst genommen.
Innerhalb des meines Teams werden die flexiblen Arbeitszeiten, mit denen ooia wirbt, gelebt, was zu einer positiven Arbeitsatmosphäre beiträgt. Es wird den Mitarbeiter*innen vertraut, dass ihre Arbeit fristgerecht erledigt wird.
Dennoch wird ein hohes Leistungsniveau erwartet und vorgelebt.
ooias Bild nach außen, welches zB über Instagram vermittelt wird, ist nicht immer kongruent mit der Realität. Das Arbeitspensum ist sehr hoch und die flexiblen Arbeitszeiten und Remote-Woking, welche hochangepriesen werden, werden nicht in allen Teams gelebt.
In meinem Team sind die Arbeitszeiten flexibel (dieses variiert jedoch von Team zu Team). Meetings werden in der Regel soweit im Voraus geplant, dass die Mitarbeiter*innen ihre privaten Termine wahrnehmen können.
Die Urlaubsplanung muss mit dem Team abgestimmt werden, so dass es durchaus vorkommen kann, dass Urlaub nicht immer genehmigt wird. Zwischen Weihnachten und Neujahr muss Urlaub genommen werden.
Meiner Meinung nach werden Mitarbeiter*innen zu klein gehalten. Beförderungen werden nicht an Leistung gebunden, sondern an die Dauer, die sie im Unternehmen sind. Obwohl die Mitarbeiter*innen top Ergebnisse erzielen und Vorgesetzte über mehrere Feedback-Runden hinweg kein negatives Feedback äußern, sind Beförderungen nicht möglich.
Kriterien, die für eine Beförderung erfüllt sein müssten, werden nicht kommuniziert.
Das Gehalt bei ooia ist meiner Meinung nach das größte Manko. Die Mitarbeiter*innen tragen viel Verantwortung und eine große Leistung wird von ihnen erwartet. Noch vor einigen Monaten hat das Gehalt dieser Erwartungshaltung nicht entsprochen.
Zudem wurden Masterabsolvent*innen genau wie Bacherabsolvent*innen (ungeachtet jeglicher Berufserfahrung durch Praktika oder Werstudierenden-Jobs) als "Assistants" eingestellt. Das ist meiner Meinung nach ein Weg Berufseinsteiger*innen klein zu halten, wenig Gehalt zahlen zu müssen und trotzdem ein hohes Arbeitspensum mit qualitativ hochwertigem Outcome zu generieren.
Das Gehalt wird stets pünktlich ausbezahlt.
Disclaimer: aufgrund einer großen Unzufriedenheit innerhalb des Teams, hat ooia hier in den letzten Monaten ordentlich aufgeholt. So werden Masterabsolvent*innen nun als Junior eingestellt.
ooia legt Wert darauf, dass die Produkte fair hergestellt werden, nachhaltige Materialien verwendet sind und Näher*innen entsprechend bezahlt werden.
Umweltschutz wird gelegentlich für einen besseren Preis/größere Marge eingespart, das ist meiner Meinung nach ausbaufähig.
Ich habe den Kolleg*innenzusammenhalt bei ooia als positiv wahrgenommen. Zu meiner Zeit war das gesamte Team sehr jung, was Freundschaften innerhalb des Teams begünstigt hat.
Jedoch ist ooia in den letzten Monaten sehr stark gewachsen, weswegen in den aktuellen Kolleg*innenzusammenhalt nicht bewerten kann.
ooia ist sehr stark gewachsen und das auf den Schulter eines sehr jungen (das Durchschnittsalter würde ich als ca. 27 bewerten) Teams. Aufgrund des Wachstums fehlte es häufig an senioriger Expertise und Erfahrung.
Kolleg*innen, die schon lange Zeit des Teams sind, wird zu großem Maße vertraut und erhalten viel verbalen Zuspruch. Meiner Meinung nach werden diese jedoch nicht genug gefördert, die Aufstiegschancen sind begrenzt und eine Beförderung dauert überdurchschnittlich lang.
Ich habe bei ooia positive Erfahrungen mit meiner Lead gemacht. Meine kurz- und langfristigen Ziele habe ich gemeinsam mit meiner Lead erarbeitet. In regelmäßigen JFs hatte ich die Chance meine Themen mit meiner Vorgesetzten zu besprechen und ihr Feedback einzuholen. Unsere Kommunikation war meistens transparent und auf Augenhöhe.
Die Büros sind leider sehr spärlich ausgestattet sowie klein und eng. Die Schreibtische bestehen aus jeweils 2 Böcken sowie einer Spanplatte. Es gibt für ca. 40 Mitarbeitende 2 externe Bildschirme - bei weitem nicht ausreichend.
Meiner Meinung nach gibt es zu wenig Meetingräume/Telefonzellen, weswegen der Lärmpegel im Büro häufig sehr hoch ist und ein konzentriertes Arbeiten nicht immer erlaubt.
Die Mitarbeiter*innen erhalten ein MacBook, jedoch wird erwartet, dass das private Handy auch zur Arbeit genutzt wird - meiner Meinung nach ein No-Go.
Als ich bei ooia startete, war das gesamte Team kleiner als 15 Mitarbeiter*innen. Daher war die Kommunikation sehr transparent und alle Mitarbeiter*innen wurden zu allen Aktionen/Kampagnen transparent abgeholt.
ooia ist als Unternehmen schnell gewachsen und hat meiner Meinung nach trotzdem geschafft, dass die Kommunikation an die Mitarbeiter*innen nicht darunter leiden musste. Es gibt regelmäßige JFs mit den direkten Vorgesetzten sowie monatliche Team Calls.
ooia platziert sich selbst als "Female Empowerment Company". Es arbeiten zu 90% Frauen im Unternehmen, daher haben Frauen und Männer die gleichen Aufstiegschancen. Als "divers" würde ich das Team jedoch nicht beschreiben.
Für Kolleg*innen, die nach der Elternzeit wieder in das Berufsleben einsteigen, bietet ooia die Möglichkeit auch in Teilzeit Führungspositionen zu übernehmen.
ooia argumentiert, dass Frauen in Gehaltsverhandlungen häufig schlechter abschneiden als Männer, weswegen es Gehaltsbänder bzw. ein Stufensystem gibt und Gehälter nicht verhandelbar sind. Dennoch habe ich die Gehälter innerhalb der einzelnen Teams/Positionen nicht als gleichberechtigt wahrgenommen. Meiner Meinung nach lebt ooia hier eine Illusion.
Die Arbeitsbelastung bei ooia ist bei allen Team-Mitgliedern hoch - wodurch es einerseits schon einen Leistungsdruck gibt, andererseits auch viele verschiedene, vielfältige Aufgaben anfallen.
Dadurch, dass das Team vor einigen Monaten noch eher klein war, gab es nur begrenzt Einfluss auf die Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebiets - die Aufgaben die angefallen sind, mussten erledigt werden. Mit mehr Wachstum und mehr Kolleg*innen, kam auch mehr Freiheit bzgl. der Aufgabengebiete hinzu.
Die Mitglieder meines Teams waren investiert in das Erreichen gemeinsamer Ziele.
Innerhalb des Teams haben Vorgesetzte immer auf die Identifikation von persönlichen Zielen geachtet, bei der Erstellung entsprechender Strategien geholfen und auch langfristige Karriereziele außerhalb des Unternehmens berücksichtigt.
Innerhalb des gesamten Teams bestand immer eine hohe gegenseitige Wertschätzung und ein wirklich harmonisches Zusammenarbeiten.
Während der gesamten Dauer des Arbeitsverhältnisses wurde stets eine offene und transparente Kommunikation gepflegt. Während Kritik auf eine sachliche und konstruktive Art und Weise ausgeübt wurde, lag der Fokus immer auf dem Identifizieren von Verbesserungsmöglichkeiten und Learnings für die Zukunft.
Bei ooia wird stet darauf geachtet, eine flexibles und faires Arbeitsmodell zu ermöglichen. Durch regelmäßige Reflektion wurden Arbeitsaufteilungen geprüft und ggf. angepasst, damit sie die individuellen Bedürfnisse von Mitarbeitenden weiterhin reflektieren.
Auch bei privaten Anliegen wurde man stets durch die Führungsebene unterstützt.
Die Aufgaben, Inhalte und das Tempo sind anspruchsvoll und es wird viel Eigeninitiative erwartet. Gleichzeitig strahlt fast jede*r Mitarbeiter*in eine sehr große Motivation aus, die ansteckend ist. Das Verhältnis untereinander ist sehr gut, jede*r hat ein offenes Ohr und es ist Raum für Emotionen und persönliche Gespräche.
Aufgrund des Teams und der Position weniger Flexibilität möglich, sehr hoher Workload, viel Umstrukturierung/Prozessoptimierung aufgrund starken Wachstums, viele Überstunden. Auch das ist scheinbar teamabhängig.
Durch die super vielseitigen Aufgaben, die hohe Verantwortung und Erwartungshaltung lerne ich in meiner Position sehr viel.
Sehr niedriges Einstiegsgehalt, kaum freiwillige Sozialleistungen
Sehr große Wertschätzung untereinander, die viele Freundschaften entstehen lässt. Der Zusammenhalt während der Arbeit, vor allem teamübergreifend könnte manchmal besser sein, da an vielen Ecken die Kapazität fehlt.
schwer zu beurteilen, da Team insgesamt sehr jung ist, aber mein Eindruck ist, dass es eine sehr große Wertschätzung gegenüber längerdienenden Kolleginnen gibt, die das Unternehmen mit aufgebaut haben.
Sehr gutes Verhältnis, es kann alles angesprochen werden. Aufgrund des ingesamt sehr jungen Teams wächst man zusammen in seine Rollen hinein und lernt zusammen. Allerdings wäre oft mehr Berufserfahrung in so einer starken Wachstumsphase sehr hilfreich.
Sehr viele Meetings, teilweise zu viel Information, die nicht für alle Anwesenden wichtig sind und von der Fokuszeit abhalten. Das ist scheinbar nicht in allen Teams so und an diesem Punkt wird in unserem Team gerade verstärkt gearbeitet.
Super vielseitiger Aufgabenbereich, aber gleichzeitig sehr hoher Workload mit häufigen Überstunden.
Anspruchsvolle Inhalte und Aufgaben; in allen Teams herrscht große Motivation die Firma voranzubringen und gleichzeitig persönlich zu wachsen – und doch wird stets berücksichtigt, dass man keine Maschine ist und nicht immer 100% geben kann; solche Zeiten kann man kommunizieren und werden berücksichtigt.
Orts- und zeitunabhängige Arbeitszeiten ermöglichen es auch Eltern anspruchsvolle Positionen und Aufgaben zu übernehmen.
Es gibt sowohl feste Budgets für jeden Einzelnen, als auch interne Coachings zur Weiterentwicklung von Führungskräften.
Das Produkt ist wirklich eine Innovation auf dem deutschen Markt, es hält was es verspricht und die Produktentstehung wird ehrlich und transparent vermarktet.
Fehlende Transparenz, Unterbesetzung, hohe Fluktation, unterdurchschnittliche Bezahlung, unaufrichtige Aussagen von Seiten des Unternehmens, Naivität/Unerfahrenheit junger Kolleginnen wird ausgenutzt
Investieren Sie in Ihre Mitarbeiter*innen. Wertschätzen Sie Ihre Mitarbeiter*innen. Ooia beschäftigt tolle Angestellte mit viel Motivation die sich für einen guten Zweck gerne einbringen möchten. Viele der Angstellten haben sich bewusst für dieses Unternehmen entschieden, da Sie darin einen gesellschaftlichen Mehrwert sehen und stecken viel Herzblut in Ihre Arbeit. Das sollte einfach anerkannt werden.
Mir tat es fast ein bisschen weh zu sehen wie das Unternehmen mit meinen jüngeren Kolleginnen, die in diesem Job Ihre erste Anstellung hatten und sich sehr eingebracht haben, da Sie sich mit den Werten der Firma stark identifiziert haben, teilweise wirklich ausgenutzt wurden: Überstunden, unaufrichtige Aussagen Seitens des Unternehmens, eigenen Laptop abnutzen, etc.
Die Beschäftigung fand während des Lockdowns statt. Ich hatte sehr freundliche Kolleginnen die mir beim Einarbeitung viel Unterstützung geleistet haben.
Allerdings ließen Sich schon nach kurzer viele Probleme erkennen.
Die Abteilung war chronisch unterbesetzt, es bestand ein hoher Bedarf nach Optimierung der Arbeitsprozesse, eine sehr hohe Fluktation innerhalb der Abteilung, und das Volumen an Kundenanfragen wurde stark unterschätzt wodurch es sehr häufig zu langen Bearbeitungszeiten kam.
Am Anfang hatte ich einen sehr positiven Eindruck von ooia (auch durch das gute Image des Unternehmen) und war auch sehr motiviert mich einzubringen. Aber aufgrund des Dauerdrucks, des fehlenden Teamgefühls, der mangelnden Wertschätzung und der lückenhaften Kommunikation saß man irgendwann einfach nur noch 8h am Tag einsam vor dem Rechner und hat E-Mails beantwortet.
Da die Vorgesetzte noch für einen weiteren Aufgabenbereich zuständig war kam es auch vor, dass beim morgendlichen Check-In niemand für die Einteilung der Aufgaben anwesend war und wir uns die Aufgaben selbst zuordnen mussten.
Das Marketing von ooia ist wirklich ausgesprochen professionell und sehr gut an die Zielgruppe angepasst. Die Diskrepanz zwischen den internen Arbeitsverhältnissen und der nach außen vermittelten Unternehmenskultur haben mich schlussendlich dazu veranlasst das Unternehmen zu verlassen.
Als Werkstudentin bietet das Orts-und Zeitunabhängige Arbeiten viele Vorzüge, bringt aber auch Nachteile.
In der Realität besteht zwar eine gewisse Flexibilität innerhalb des Arbeitstages die Stunden einzuteilen. Es bestand allerdings die Problematik, dass häufiger Meetings spontan auf einen anderen Zeitpunkt oder Tag verlegt wurden (auch ohne vorherige Absprache), dadurch kam es nicht selten vor, dass man anstatt der geplanten 2,5 Tage zusätzlich einzelne Meetings an anderen Werktagen hatte.
Zusätzlich war der Schichtplan der Abteilung sehr häufig fehlerhaft (Arbeitszeiten wurden an anderen Tagen eingetragen als abgesprochen, andere Stundenzahlen eingetragen, etc), man musste sehr häufig proaktiv die Schichtpläne überprüfen und um Korrekturen bitten.
Desweiteren wurde während des Bewerbungsgespräch nicht transparent kommuniziert, dass Werkstudenten Sich dazu verpflichten auch Wochenendschichten zu übernehmen.
Im Bereich des Kundenservice gab es keine Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Da diese Stelle von vielen Studierenden als reine Einkommensquelle genutzt wurde, sehe ich darin aber auch keinen allzu großes Problem.
Mein Arbeitszeugnis musste ich selbst schreiben.
Gehalt Werkstudent*innen im Kundenservice:
Bachelorstudium: 11 Euro/h
Masterstudium: 12 Euro/h
Gehälter können nicht individuell verhandelt werden. Man argumentiert, dass man allen der Fairheit wegen, dasselbe bezahlt. Während des Bewerbungsprozess wurde das Gehalt nicht transparent kommuniziert, erst bei einem konkreten Angebot seitens ooia wurde das Gehalt mitgeteilit.
Ich denke beim Gehalt besteht bei ooia noch viel Potenzial, die Werkstudent*innen tragen viel Verantwortung und besetzen mehrheitlich alle Abteilungen. Zusätzlich ist das Unternehmen sehr erfolgreich, was letzendlich auch aus dem tollen Engagement seiner Mitarbeiter*innen resultiert.
Benefits:
Zusätzlich bietet das Unternehmen als Benefit einen Rabattgutschein auf die eigenen Produkte, teilt aber direkt mit, den Gutscheincode bitte nicht zu teilen oder zu häufig zu verwenden da das Unternehmen durch den Rabatt nicht viel am Verkauf verdient. Ich habe das als eine sehr komische Argumentation empfunden, da dieser Rabatt ja einen Akt der Wertschätzung seitens des Unternehmen darstellen soll. Und auch als solcher seitens des Unternehmens vermittelt wird.
In diesem Punkt muss ich ooia ein großes Lob aussprechen. Nachhaltigkeit wird im Unternehmen sowohl bezüglich des Produkts als auch der Firmenkultur wirklich gelebt. Auch in den Büros hat man sich viele Gedanken darüber gemacht wie man die Umgebung möglich, müllfrei, nachhaltig und effizient gestalten kann.
Ich hatte sehr nette Kolleginnen, leider war es kaum möglich sich während des Beschäftigungszeitraums kennenzulernen. Ein wichtiger Grund war sicher die HomeOffice Beschäftigung während der Pandemie.
Aber es wurden von Seiten des Unternehmens auch keine Bemühungen gemacht Teambuilding zu unterstützen. Es gab keine Teamevents/ Teammeetings/ Videokonferenzen (innerhalb der Abteilung) in denen auch soziale Interaktionen stattfanden. Aufgrund der Unterbesetzung und des hohen Arbeitsvolumen war persönlicher Austausch innerhalb der Videokonferenzen teilweise nicht möglich + meiner Wahrnehmung nach aber auch nicht erwünscht von Seiten des Unternehmens.
Daher entstand leider kein Teamgefühl.
In meiner Abteilung haben nur junge Frauen gearbeitet. Daher kann ich diesen Punkt nicht beurteilen.
Arbeitsrecht:
Aufgrund der starken Unterbesetzung der Abteilung während meiner Beschäftigung wurden wir ständig gefragt ob wir Überstunden machen können. Das Problem: Alle Beschäftigten hatten einen Werkstudentenvertrag der mehr als 20h die Woche nicht einfach erlaubt. Auf die Nachfrage ob Überstunden für die Studierenden Folgen haben wurde dies von Seiten der Vorgesetzten verneint. Überstunden würden nur das Unternehmen mehr kosten. Für die Werkstudent*innen bestehe kein Risiko.
Diese Aussage empfinde ich als wirklich problematisch von Seiten des Arbeitgebers. Besonders, da Werkstudent*innen die unberechtigte Überstunden machen dadurch höhere Abgaben zahlen müssen. Durch diese Aussage nimmt das Unternehmen wissentlich in Kauf das Mitarbeiter*innen die mehr Arbeiten dafür schlussendlich draufzahlen. Das entspricht keiner sozialen Unternehmensführung. Und über solche Informationen sollte ein Arbeitgeber richtig informieren.
Datenschutz:
Werkstudentinnen mussten Ihre eingenen Laptops für die Arbeit stellen, die im Kundenservice verwendeten Programme laden Anhänge (Fotos, Rechnungen, Adressen, Kontodaten) von Kund*innen beim Öffnen teilweise automatisch auf den Laptop runter. Darin sehe ich ein rießiges Problem bezüglich des Datenschutz. Besonders in Kontext dessen, das ooia mit Transparenz und Ehrlichkeit gegenüber seinen Kund*innen sehr erfolgreich wirbt.
Diese Problematik wurde während meiner Beschäftigung von mehreren Mitarbeiterinnen angesprochen. Leider ohne Erfolg. Die Unternehmesführung ist sich dieser Problematik bewusst, zeigte aber kein Interesse daran diese Umstände zu ändern und reagierte gereizt wenn das Thema angesprochen wurde.
Zusätzlich werden keine Unternehmungen betrieben die Daten der Mitarbeiterinnnen/Kundinnen zusätzlich zu schützen. Es gibt keine VPN oder sonstigen Schutzmaßnahmen im Sinne des Datenschutz.
Dadurch, dass das Unternehmen, bis auf die leitenden Positionen, fast ausschließlich Werkstudent*innen oder Teilzeitkräfte anstellt waren. Kam es sehr häufig zu Kommunikationslücken. Zusätzlich wurde auf unterschiedlichen Plattformen teilweise innerhalb derselben Abteilung kommuniziert. Dadurch war der Informationsaustausch nicht immer übersichtlich und Informationen zu Veränderungen wurden nicht zuverlässig weitergegeben.
Da nur Frauen im Unternehmen angestellt waren lässt Sich dieser Aspekt schwierig beurteilen.
Was ich im Nachhinein allerdings leider als sehr zynisch empfinde ist, dass sich das Unternehmen als "Female Empowerment Company" bezeichnet.
Die Gründerinnen vermarkten sich als feministische Vorbilder im Bereich des Gründens.
Angesichts der Tatsache, dass nur Frauen im Unternehmen arbeiten, die Bezahlung unter dem Durchschnitt liegt, fehlende Transparenz bezüglich des Arbeitsrechts besteht, kein Teambuilding das zur persönlichen oder beruflichen Weiterbildung beitragen würde besteht, und Kosten wie Laptops auf junge Student*innen verlagert werden ist dieses Label in meinen Augen nicht angebracht.
Da es sich bei ooia um ein Start-Up handelt, besteht die Möglichkeit sich proaktiv bei der Prozessoptimierung einzubringen und aktiv Vorschläge zu machen und umzusetzen. Diesen Aspekt der Arbeit war am abwechslungsreichsten.
Letztendlich besteht die Arbeit aber zu 95% aus der stupiden Bearbeitung von Kundenmails.