4 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Man sollte einen Tag gratis arbeiten kommen. Das ist prinzipiell total ok, es hilft ja beiden Seiten, zu schauen, ob es passt. Man wurde dann vollgeballert mit zig Projekten und sollte nebenher noch den ganzen Laden persönlich kennenlernen. Alles an einem Tag.
Ich fand es persönlich bisschen drüber (und das sag ich als High-Performer), aber sonst über den Tag alle ganz nett soweit.
Aber wenn man nach einem ganzen Invest, für das man in der Zeit locker 800 Euro verdient hätte (Tagessatz pro 8 h) dann nicht mal mehr eine Absage kriegt, dann ist es doch wirklich sehr respektlos. Und eine erwachsene Führungskraft, die nicht von alleine weiß, wie basic manners funktionieren, der trau ich auch nicht zu, an anderer Stelle weniger narzisstisch mit den Ressourcen anderer Leute umzuspringen. Insofern: War mit Sicherheit kein Verlust vom Job an sich, aber das schlechte Benehmen hinter dem Bussi-Bussi-Gedöns ist mir doch als ganz besonderer Tiefpunkt der Berliner Hipster-Kultur in Erinnerung geblieben.
Unser Gespräch lief eigentlich ziemlich gut, auch wenn einzelne Bemerkungen auf große zwischenmenschliche Probleme innerhalb der Firma hindeuteten. Ich wollte nicht vorschnell urteilen und der Firma gern trotzdem eine Chance geben. Leider meldete sich hinterher einfach niemand mehr. Da ich zwei Leute kannte, die ebenfalls für die Openers arbeiteten, bekam ich auf unkonventionelle Weise einen Einblick in die Strukturen und das Führungsverhalten. Demnach kann ich eher froh sein, dort nicht angefangen zu haben. Insgesamt eine seltsame Begegnung. Ich glaube eigentlich, dass die Zeiten vorbei sind, in denen man (angehende) Mitarbeiter so behandeln konnte. Es gibt so verdammt viele gute Jobs in der Branche.
Reaktion auf meine Bewerbung + Einladung zu einem Gespräch waren prima. Auch wenn es am Ende leider nicht geklappt hat.
Unter aller Kanone und unprofessionell hoch zehn fand ich allerdings, dass man mich zu einem Gespräch einlädt und mir im Anschluss die Erstattung der Reisekosten verweigern wollte. Obwohl die Situation eindeutig war, musste ich erst ein Mahnverfahren einleiten um die Kosten erstattet zu bekommen. Und das auch nur mit einem unglaublich trotzigen Betreff in der Überweisung. Dieser unterstellte mir, dass ich mein Geld mit Job Interviews verdienen würde, de facto also eine Betrügerin bin. Unverschämtheit!
Das hinterlässt bei mir einen sehr faden Nachgeschmack. Die Rolle als Arbeitgeber muss man hier wohl erst noch erlernen.