Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Opferperspektive 
e.V.
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

Mangelnde Wertschätzung und Strukturprobleme

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 im Bereich PR / Kommunikation in Potsdam gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Zusammenarbeit und Kollegialität im Team, Gleitzeitregelung, Arbeiten von Zuhause möglich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider einiges.

Verbesserungsvorschläge

Führungskommunikation verbessern, Lob und Anerkennung vermitteln, Diversität ernst nehmen

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre schwankte häufig und war mal besser, mal schlechter. Ein wiederkehrendes Thema war jedoch eine allgemeine Unzufriedenheit seitens der Leitung. Diese Unzufriedenheit spiegelte sich in verschiedenen Aspekten wider: Es gab kaum Lob für die geleistete Arbeit, und krankheitsbedingte Ausfälle wurden oft mit unangenehmen Kommentaren bedacht. Besonders auffällig war, dass Kolleg*innen, die regelmäßig Überstunden leisteten oder besonders viele Kapazitäten für die Arbeit aufbrachten, gelobt wurden - im Vergleich zu Kolleg*innen, die sich "sehr stringent an ihre Arbeitszeiten hielten". Es wurde stets betont, was für eine Belastung es für das Team sei, wenn Kolleg*innen krankheitsbedingt ausgefallen sind.

Häufig war zu spüren, dass ältere Kolleg*innen in der Organisation einen höheren Stellenwert genossen als neuere Mitarbeitende. Es gab viel Widerstand gegen neue Ideen oder Impulse.

Image

Schlechtes Image in der politischen Brandenburger POC Community, da überwiegend weißes Team. Gleichzeitig auch sehr gutes Image bei Betroffenen, die viel Unterstützung durch die gute Arbeit der Berater*innen erhalten.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wurde gut unterstützt, insbesondere für werdende Eltern, für die es sehr gute Konditionen und viel Rücksichtnahme gab. Längere Urlaubszeiten waren ebenfalls möglich. Alle Angestellten hatten Teilzeitverträge, obwohl viele regelmäßig Überstunden machten. Der Abbau von Überstunden wurde jedoch aktiv unterstützt.

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich sehr gut. Es gab ein tolles, engagiertes Team von motivierten Kolleg*innen, die ihre Arbeit mit viel Einsatz und Professionalität erledigen wollten.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war von einer sehr defizitären Haltung geprägt: Es gab viel Kritik, aber wenig Lob oder Wertschätzung. Häufig wurde das Gefühl vermittelt, nicht gut genug zu sein.

Arbeitsbedingungen

Schönes Büro in einer alten Villa in Potsdam. Über die Zeit wurde es jedoch zu klein und an manchen Tagen gab es nicht genug Arbeitsplätze für alle Mitarbeitenden.

Kommunikation

In dieser Organisation wurde grundsätzlich viel kommuniziert. Es fanden wöchentliche Teammeetings statt, die für drei Stunden angesetzt waren, oft jedoch länger gingen. Durch das "flache Hierarchien" Prinzip sollte auch alles gemeinsam beschlossen werden. Allerdings gab es auch größere organisatorische Entscheidungen, die letztlich ohne Einbezug der Mitarbeitenden getroffen wurden oder manchmal sogar der Eindruck vermittelt wurde, als könnte man noch eine Position beziehen, obwohl die Entscheidung bereits längst gefallen war.

Gehalt/Benefits

Festes Gehalt angelehnt am Tarif TVL-Ost.

Gleichberechtigung

Das Team bestand in etwa gleichberechtigt aus Männern und Frauen. Diversität wurde zwar angestrebt, jedoch blieben Kolleg*innen of Color häufig nicht lange in der Organisation.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen