1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Das einzig gute war das Betriebsklima. Sofern alles gut lief war das Miteinander angenehm. Abseits der Geschäftsführer.
Die Meinung der Geschäftsführer die Weisheit mit den Löffeln gegessen zu haben. Egal welche Verbesserungsvorschläge man hatte diese wurde konsequent abgelehnt mit unsinnigen Begründungen wie das es zu viel Geld in der Vergangenheit gekostet hat. Kein professionelles und neutrales Auftreten in der Öffentlichkeit oder am Arbeitsplatz. Ausnutzen der Auszubildenden als günstige Arbeitskraft und geringste Übermittlung von ausbildungsbezogenen Tätigkeiten
Die Geschäftsführer sollten am besten stille Teilhaber werden und neue und kompetente Akademiker den mit einem Plan von Wirtschaft die Geschäftsführung übernehmen lassen. Es sollten feste Strukturen und professionelle Programme und Systeme eingeführt werden. Von der sehr deutlichen politischen Einflussnahme auf die Arbeitnehmer.
Der einzige Grund warum alle dort arbeiten ist das Betriebsklima untereinander. Entstehen Probleme kämpft jedoch der Großteil für sich selbst und man ist auf sich alleine gestellt. Die Atmosphäre leidet immer dann wenn die Geschäftsführer schlecht gelaunt sind und ihren Frust an den Mitarbeiter auslassen. Was auch zu Konflikten untereinander geführt hat. Jeder hat dann versucht den anderen in die Pfanne zu hauen.
Gibt es keine, man bleibt immer in der gleichen Positionen. Benefits gab es auch keine. Man konnte froh sein wenn man nichts für das Wasser aus der Leitung zahlen musste.
40 Stunden im Büro sind schon relativ ungewöhnlich. Die Bereitschaft bis 17:00 Uhr abends freitags wurde damit gerechtfertigt, dass man freitags immer wieder Notfälle hat, wo spontan gehandelt werden musste. Im Normalfall sollte man so arbeiten, dass keine Notfälle und spontan Aktionen entstehen. Freitags wurde immer nur nach Absprache 1-2 Stunden früher Feierabend gemacht.
Katastrophal. Ich war der schlechtverdienenste Auszubildende in meiner Klasse.
Ich hatte während meiner Ausbildung zwei verschiedene Ausbilder die bei der IHK hinterlegt waren. Der erste war der Geschäftsführer der Firma. Dieser hat den Mitarbeitern gesagt was sie mir zeigen und beibringen sollen. Mein Verständnis der Ausbildung ist dass der Ausbilder für einen zuständig ist. Mein Ausbilder hat mir also nie was gezeigt und wenn er gerade an einem vorbei gelaufen ist musste man ihm immer Bericht erstatten was man gerade macht und sich dann eine halbe Stunde bis Stunde anhören, dass die ausgeführte Tätigkeit falsch ist und wie es besser/schneller geht. Da dieser jedoch meistens nicht mal verstanden hat was man macht war die Lehrstunde für die Katz und somit in den Sand gesetzt. Das meiste was die Geschäftsführer versucht haben einem beizubringen waren Pseudoweisheiten über Esotherik und Politik. Diese konnten sich ebenfalls über eine Stunde hinauszögern. In das eine Ohr rein und in das Andere wieder raus.
Das Betriebsklima untereinander war häufig sehr gut. Man konnte zwischendurch immer mal eine Pause einlegen, um über privates zu reden. Untereinander erlaubt man sich zwischendurch Späße was das Arbeiten erträglich gemacht hat.
Mein erstes Ausbildungsjahr war ich so gut wie nur im Lager. Alle Azubis dort werden als kostengünstiger Lagerist ausgenutzt. Gerechtfertigt wird das mit den Ausbildungen der Geschäftsführer die auch so war. Die allerdings mindestens 30 Jahre in der Vergangenheit liegt. Der Rest meiner Ausbildung war mit Social-Media-Posts und Youtube-Videos erstellen gefüllt. Sowie Artikelpflege in deren Software und das Hochladen der Artikel auf deren Online-Produktkatalog. Gearbeitet habe ich die letzten eineinhalb Jahre schätzungsweise 40 Prozent für mehr gab es keine ausbildungsbezogenen Tätigkeiten. Des Weiteren wurden schätzungsweise 20% der Ausbildungsinhalte übermittelt. Ein deutlicher Defizit im Vergleich zu meinen Klassenkameraden, die in großen Firmen gearbeitet haben. Struktur gab es auch keine. Mit professionellen Tools wurde auch nicht gearbeitet. Man hat immer versucht jeden Cent umzudrehen und möglichst kostenlose Programme zu verwenden, was keine professionelle und erfolgreiche Firma macht.
Ich war vermutlich einer der Mitarbeiter die sich am besten mit allen Bereichen ausgekannt haben. Ich habe somit über alle Abteilung wenn auch nur bis zu einem gewissen Prozentsatz bescheid gewusst. Auf meine Ausbildung bezogen jedoch am wenigsten. Daher rate ich jedem davon ab dort eine Ausbildung zu machen.
Unter den Mitarbeitern ok. Die Geschäftsführer lassen sich jedoch auf neue Ideen oder Änderungsvorschlägen so gut wie gar nicht ein. Um etwas gutes und gewinnbringendes für die Firma zu machen wird größtenteils um die Geschäftsführer herum gearbeitet. Bei Besprechungen wurden immer wieder Veränderungsvorschläge in den Raum gebracht und auch festgehalten. Diese wurden nie eingehalten und nach den Besprechungen nicht mehr angesprochen. Des Weiteren musste ich miterleben wie Auszubildende aufgrund einer Krankheit von einem der zwei Geschäftsführer fertig gemacht wurden. In der Firma gilt noch die alte Bauernregel wer am lautesten brüllt hat recht.